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Kommentare 23.734
T
Taaadaaa,
12.11.2015 8:46 Uhr
0
Bald steht anstelle der 6 ne 3
T
Tommy42,
12.11.2015 1:44 Uhr
0

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11.11.2015 | 08:26 Uhr
Rohstoffe
Warum billiges Öl die Energiewende bedroht

Der Chef der Pariser Energieagentur (IEA), Fatih Birol, rechnet damit, dass die Ära des billigen Öls noch Jahrzehnte anhalten wird | DPA
Das derzeit günstige Öl hat einen negativen Effekt. Denn der Preis hemmt den Fortschritt. Der Druck, energiesparend zu wirtschaften, fällt etwa weg. Doch es lauern noch schlimmere Gefahren.
Die Prophezeiung von Fatih Birol wird viele Menschen erfreuen. Der Chef der Pariser Energieagentur (IEA) rechnet damit, dass die Ära des billigen Öls noch Jahrzehnte anhalten wird. Es könnte noch 25 Jahre dauern, bis sich der Preis für das Fass wieder auf über 80 Dollar erholt.
Was für Autofahrer, Energieverbraucher und Fluggesellschaften nach einer guten Nachricht klingt, dürfte die Welt teuer zu stehen kommen. Der Drang nach Innovationen lässt die Suche nach alternativen Energien versiegen. Dauerhaft billige Energie macht die Menschheit träge.
Flugzeugbauer beispielsweise, die wegen der hohen Kerosinpreise in den vergangenen Jahren immer spritsparendere Modelle entwickelt haben, verspüren aufgrund solcher Prognosen weit weniger Druck zu handeln. Sie können in Zeiten dauerhaft niedrigerer Spritpreise ihre aktuelle Flugzeugtechnologie weiter gut verkaufen.
Dass die grüne Revolution ausfällt, ist jedoch längst nicht die einzige Gefahr. Wenn nun auch die Öl-Multis wegen des niedrigen Preisniveaus weniger investieren und keine neuen Vorkommen erschließen, wird der Energiemarkt in der Zukunft anfällig für Ölschocks wie in den 70er-Jahren. Damals sorgten explodierende Notierungen immer wieder für heftige wirtschaftliche Verwerfungen.
Der IEA-Report dürfte insbesondere die Politik wachrütteln. Die Prognosen haben das Zeug, den UN-Klimagipfel, der in knapp drei Wochen in Paris startet, durcheinanderzuwirbeln. Wenn die Preise für die fossilen Energieträger dauerhaft niedrig bleiben, macht das den Ausstieg aus der Kohlenstoffwirtschaft indirekt teurer. Der Charme CO-freier Quellen wie Sonne, Wind oder Wasser bemisst sich auch am Preis der herkömmlichen Energieträger. Klimaexperten fordern daher, dass im Zweifel der Staat einspringen muss, um die Preisrelationen zu verändern.



Kampf gegen das Fracking
"Für eine erfolgreiche Klimapolitik muss derjenige, der den knappen Deponieraum der Atmosphäre nutzen will, zahlen", sagt Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und einer der führenden Klimaökonomen Deutschlands. "Daher muss Energie aus Kohle, Öl und Gas teurer werden. Wir brauchen eine CO-Bepreisung, entweder durch eine Steuer oder durch ein funktionierendes Emissionshandelssystem."
Der IEA-Report dürfte Edenhofer in seiner Forderung nach staatlichen Interventionen bestärken. Laut Analyse der Energie-Agentur dürfte erst im Jahr 2020 die Ölschwemme, die momentan die Preise drückt, vom Markt absorbiert sein. Dann, so prognostizieren die Experten in ihrem neuen Basis-Szenario, wird sich der Barrel-Preis wieder auf rund 80 Dollar hoch arbeiten. Es bestehe allerdings auch die Möglichkeit, dass der Preis noch bis 2040 sehr niedrig bleibt.
Die Notierung für Erdöl war ab Mitte 2014 innerhalb weniger Monate um die Hälfte gefallen und bewegt sich aktuell um die 50 Dollar pro Barrel (159 Liter). Ursache ist vor allem das stark ausgeweitete Angebot der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) mit Saudi-Arabien an der Spitze, die damit auch die Konkurrenz durch das per Fracking gewonnene Öl in den USA bekämpfen wollen. Zusammen fördern alle Öl-Länder derzeit gut 96 Millionen Barrel, zwei Millionen Fass mehr als nachgefragt werden. Diese Überproduktion ist dafür verantwortlich, dass die Notierungen weiter niedrig bleiben.
Die Konsumenten profitierten zwar von einer langen Periode niedriger Ölpreise, erklärte die IEA. Doch die Gefahr wachse, von einer kleinen Zahl an Produzenten abhängig zu werden. Bei Notierungen von 50 Dollar rentiere sich die Förderung von Schieferöl in den USA nicht mehr. Lediglich Förderländer im Nahen Osten könnten noch wirtschaftlich pumpen.
Gift für den Fortschritt
Nach Meinung der IEA-Experten ist ein Szenario denkbar, in dem die Wirtschaft wie in den 70er-Jahren an dieser Krisenregion hängt - mit entsprechenden Folgen. Vor vier Jahrzehnten hatten arabische Länder ein Ölembargo gegen den Westen verhängt und damit die globale Ökonomie in eine tiefe Rezession gestoßen.
Auch interessant: Ryanair kündigt drastische Preissenkung an
Damit wächst nach Meinung der IEA in Zukunft auch die Gefahr eines plötzlichen und heftigen Preisanstiegs. Die niedrigen Ölpreise gäben keinen Anlass zur Entspannung, erklärte IEA-Chef Birol. Das Gegenteil sei der Fall: "Jetzt ist die Zeit, uns gegen künftige Bedrohungen zu wappnen."
Das gilt auch aus technologischer Sicht. Denn auf der Suche nach einer alternativen Energieversorgung hat sich ein intensiver Erneuerungszyklus in Gang gesetzt. Fluggesellschaften, Reedereien oder Speditionen sind aufgrund des ökonomischen Drucks gezwungen, ihre Flotten schnell zu erneuern. Dieser Druck ist deutlich geringer, wenn das Öl dauerhaft billig bleibt. Ein Flugzeugbauer wie Airbus beispielsweise tüftelt mit Hochdruck an neuen Materialien.
Der Konzern empfindet den Innenraum künftiger Maschinen dem Gerippe von Vögeln nach. All diese Innovationen sind teuer und werden ständig mit Blick auf die wirtschaftliche Notwendigkeit hinterfragt. Fordern weniger Airlines komplett neue Flugzeugtypen, da es keine große Notwendigkeit gibt, Kerosin zu sparen, werden die Investitionen in neue Ideen reduziert. Die Branche verlangsamt ihr Innovationstempo. Die billige Energie lähmt den Fortschritt – überall.
Quelle: Nando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz, Die Welt, N24
I
Ich0815,
11.11.2015 23:43 Uhr
0
Hier kompletter Artikel
http://www.reuters.com/article/2015/11/11/global-oil-idUSL3N1361EB20151111?feedType=RSS&feedName=rbssEnergyNews
I
Ich0815,
11.11.2015 23:42 Uhr
0
Wieder so ein negative Nachricht.
Stand heute bei Reuters.
" Separately, Reuters shipping data showed tankers with nearly 20 million barrels of Iraqi oil due to sail to the United States in November, almost 40 percent above the amount booked to arrive in October. That would be the largest U.S. monthly import of Iraqi oil since mid-2012."
L
Long_2020,
11.11.2015 21:49 Uhr
0
Der Scheich wird flüchten wenn sein Volk seinen Palast niederbrennt.....
L
Long_2020,
11.11.2015 21:48 Uhr
0
Bis dorthin werden wir seitwärts tendieren....
L
Long_2020,
11.11.2015 21:47 Uhr
0
Ab 2017 Long....
H
HerrRossiSuchtDasGlück5c5f625437efa,
11.11.2015 21:37 Uhr
0
meinst du, den Scheich interessiert es, ob das Sozialsystem kracht?
T
Taaadaaa,
11.11.2015 21:24 Uhr
0
Naja ich mache mir auch schon kein Kopf mehr, obwohl ich lange optimistisch war. Ja, man neigt dazu, sich übergeben zu müssen. Bis jetzt hab ich es noch zurückgehalten :(
T
Tommy42,
11.11.2015 21:18 Uhr
0
@tadaa...des beoabachte ich schon lange nemme,sonst muss ich jeden tag kotzen
T
Taaadaaa,
11.11.2015 20:51 Uhr
0
Mir fällt gerade nix lustiges mehr ein. Mhh warte mal :D morgen hau ich wieder einen raus ;D
A
Alexxx,
11.11.2015 20:22 Uhr
0
Naja um die 80dollar müssten sie sein. Die aktueele Situation bewirkt ja, dass nicht mehr investiert wird, da es sich nicht rechnet. Bei steigender Weltbevölkerung und wenn auch geringen Wirtschaftswachstum steigt die Nachfrage. Interessant wirdcsein was der Iran jetzt noch auf den Markt wirft. Trotz dessen haben Länder wie Russland und Saudis usw. großes Interesse daran, dass der Preis wieder steigt.
J
JackSparrow,
11.11.2015 20:19 Uhr
0
Taaadaaaa bring mich nicht zum lachen
T
Taaadaaa,
11.11.2015 20:18 Uhr
0
Naja aber denn brachen wir ölpreise, die ich noch nie gesehen habe um überhaupt auf schnitt zu kommen
A
Alexxx,
11.11.2015 20:17 Uhr
0
Auf Dauer geht das mit den niedrigen Preis nicht gut denn dann crashen die Sozialsysteme bei den Saudis.....
J
JackSparrow,
11.11.2015 20:17 Uhr
0
:(((
Der kann auch von 0.089 wieder hoch kommen...
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