SharpLink/ETH/StrategyB/BTC WKN: 722713 ISIN: US5949724083 Forum: Aktien User: Lüning2

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17:14:08 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Microstrategy (Doing business Strategy) (A)
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Kommentare 58.180
Pogige
Pogige, 03.04.2025 9:44 Uhr
0
Meine Solana Kohle hab ich abgeschrieben schon, kann da irgendwann nur noch positiv überrascht werden
Flox02
Flox02, 03.04.2025 9:41 Uhr
0
Also schließe ich daraus ich seh mein Geld aus den Alts nicht mehr danke melde mich erstmal ab
S3b1
S3b1, 03.04.2025 9:26 Uhr
1

Ich denke, dass DT die USA nachhaltig schwächen wird. Durch sein Handeln gibt er Verbündeten der USA genügend Gründe, sich von dieser zu distanzieren, und in vielerlei Hinsicht unabhängig zu werden. Da wird es sicherlich Gespräche geben, dass man dieses Risiko des Einflusses eines verrückten US-Präsidenten auf die eigene Wirtschaft und Außenpolitik versucht zu minimieren. Gibt ja keine Garantie, dass man nur diese 4 Jahre überstehen muss, und danach wird es besser. Heißt für mich: Das ersetzen der USA durch andere langfristige Handelspartner und die militärische Unabhängigkeit. Ob das gut oder schlecht ist, möchte ich nicht beurteilen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich die betroffenen Länder das gefallen lassen.

Deine Argumentation trifft einen entscheidenden Punkt: Trump zwingt Amerikas Verbündete geradezu, sich strategisch neu auszurichten. Sei es wirtschaftlich oder sicherheitspolitisch. Die Frage ist, ob dieser Prozess eine schleichende Emanzipation oder eine abrupte Abkehr bedeutet. Europa, China oder auch einzelne Schwellenländer haben längst begonnen, Handelsbeziehungen untereinander zu intensivieren, teils mit dem expliziten Ziel, sich weniger abhängig von den USA zu machen. Die De-Dollarisierung ist hier ein gutes Beispiel: Während der Dollar historisch als stabilisierende Kraft galt, wird er unter Trump zunehmend als geopolitische Waffe eingesetzt. Das beschleunigt Alternativen – sei es durch bilaterale Abkommen, digitale Währungen oder Goldbasierte Handelsmechanismen. Militärisch ist die Sache komplexer. Europa ist strukturell noch nicht in der Lage, eine eigenständige Verteidigungsstrategie zu verfolgen, auch wenn Länder wie Frankreich oder Deutschland immer häufiger von strategischer Autonomie sprechen. Aber genau hier liegt Trumps paradoxes Vermächtnis: Er beschleunigt die Diskussion über eine Loslösung von den USA, auch wenn er das Gegenteil beabsichtigt. Langfristig könnte es also genau so kommen, wie du sagst: Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch geopolitisch wird die Welt multipolarer. Die entscheidende Frage ist, ob dieser Wandel geordnet oder chaotisch verläuft. Historisch betrachtet enden solche Machtverschiebungen selten friktionsfrei.
Adilette
Adilette, 03.04.2025 9:25 Uhr
0
Zum Glück 🍀 is morgen Freitag 🔥😂🙌
Adilette
Adilette, 03.04.2025 9:24 Uhr
0
Meine Glaskugel hatte eine Fehlzündung. 🔮🧙🚨
Adilette
Adilette, 03.04.2025 9:24 Uhr
0
Stack Sats 😅
vinnfred
vinnfred, 03.04.2025 9:16 Uhr
1
Ich denke, dass DT die USA nachhaltig schwächen wird. Durch sein Handeln gibt er Verbündeten der USA genügend Gründe, sich von dieser zu distanzieren, und in vielerlei Hinsicht unabhängig zu werden. Da wird es sicherlich Gespräche geben, dass man dieses Risiko des Einflusses eines verrückten US-Präsidenten auf die eigene Wirtschaft und Außenpolitik versucht zu minimieren. Gibt ja keine Garantie, dass man nur diese 4 Jahre überstehen muss, und danach wird es besser. Heißt für mich: Das ersetzen der USA durch andere langfristige Handelspartner und die militärische Unabhängigkeit. Ob das gut oder schlecht ist, möchte ich nicht beurteilen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich die betroffenen Länder das gefallen lassen.
L
Lupin8484, 03.04.2025 9:09 Uhr
0
Also aufgrund der Zölle war es das mit dem Bitcoin Bullrun? Bald kommt doch das Cross oder danach gab es doch immer aufwärts Bewegungen
Flox02
Flox02, 03.04.2025 9:07 Uhr
0
Heute wirds denk ich Blutig schau dir mal Tesla Nvidia etc. an
Flox02
Flox02, 03.04.2025 9:07 Uhr
0
Drecks Fed
Pogige
Pogige, 03.04.2025 9:03 Uhr
0
Die fed wird sich nicht drängen lassen, das ist das Problem
S3b1
S3b1, 03.04.2025 8:51 Uhr
3
Die eigentliche Frage ist also nicht, ob es zu einem Handelskrieg kommt, sondern wie lange er andauert und wie tief er in die globalen Handelsstrukturen eingreift. Vielleicht stehen wir nicht nur vor einer konjunkturellen Krise, sondern vor der Neuordnung des gesamten geoökonomischen Machtgefüges. Und genau das könnte langfristig eine der größten Chancen für alternative Märkte und neue Finanzarchitekturen wie BTC sein.
BenLG
BenLG, 03.04.2025 8:50 Uhr
0
microstrategy ist doch von zollen ausgenommen 😂🙈
S3b1
S3b1, 03.04.2025 8:49 Uhr
3
Die Marktreaktionen auf Trumps Zölle werden uns viel über die psychologische Verfassung der Investoren verraten. Werden sie darauf setzen, dass sich die Lage wieder beruhigt, oder erwarten sie eine dauerhafte strukturelle Verschiebung? BTC und Gold als alternative Wertspeicher könnten von zunehmender Unsicherheit profitieren, aber kurzfristig dürfte der Dollar als Fluchtwährung noch weiter gestärkt werden. Ironischerweise würde das Trump selbst schwächen, da ein starker Dollar die Exportchancen der USA verschlechtert. Ein klassisches Beispiel für die unbeabsichtigten Konsequenzen wirtschaftspolitischer Maßnahmen.
S3b1
S3b1, 03.04.2025 8:46 Uhr
2

Wichtig wird nun sein, wie die betroffenen Staaten auf Trumps Kehrtwende reagieren. Lassen sie sich provozieren und üben Vergeltung nach dem Prinzip «Auge-um-Auge, Zahn-um-Zahn», droht ein globaler Rückfall in den Merkantilismus. Ein solcher könnte leicht eine ernsthafte Weltwirtschaftskrise auslösen. Um dies zu verhindern, sollte Europa jetzt möglichst auf Gegenzölle verzichten, das von den USA mit Füssen getretene Welthandelssystem achten und den Freihandel mit Gleichgesinnten ausbauen. Die EU und die Schweiz könnten hier eine Vorreiterrolle einnehmen und ihre Wirtschaftsbeziehungen zu anderen vom amerikanischen Protektionismus getroffenen Ländern in Asien (inklusive China) und Lateinamerika stärken. Vielleicht hat ja auch Kanada gleichgerichtete Interessen. Und die Schweiz tut jedenfalls gut daran, ganz auf gegen die USA gerichtete Strafzölle zu verzichten. Der Versuchung zu widerstehen, sich von Trump mit einer Verhandlungslogik in eine Abwärtsspirale von Zöllen und Gegenzöllen hineinziehen zu lassen, wird politisch nicht einfach. Aber es ist von grossem wirtschaftlichem und politischem Interesse, dass dies gelingt. Vielleicht hilft dabei die Erinnerung an das Schicksal von Reed Smoot und Willis Hawley: die beiden amerikanischen Abgeordneten wurden deutlich abgewählt.

Ein kluger Punkt. Die Versuchung, in einen Eskalationsmechanismus nach dem Motto Auge um Auge einzusteigen, ist groß. Historisch war sie sogar die Regel. Denn wie du richtig andeutest, erinnern die aktuellen Entwicklungen frappierend an den Merkantilismus vergangener Jahrhunderte, in dem wirtschaftlicher Erfolg fast ausschließlich als Nullsummenspiel betrachtet wurde: Was der eine gewinnt, muss der andere verlieren. Doch genau hier zeigt sich das Dilemma für Europa: Prinzipientreue vs. Realpolitik. Der ideale Weg wäre es, wie du sagst, die multilateralen Handelsstrukturen zu stärken, mit Asien, Lateinamerika und Kanada enger zu kooperieren und damit die US-Dominanz im globalen Handel herauszufordern. Doch kann Europa diesen Weg konsequent gehen, oder wird es – auch aus ökonomischem Eigennutz – am Ende doch auf Gegenzölle setzen, um kurzfristige Schäden für die eigene Industrie zu minimieren? Denn wirtschaftliche Macht ist nicht nur eine Frage von Rationalität, sondern auch von Marktpsychologie. Genau das beschreibt Soros mit seiner Theorie: Erwartungen formen die Realität. Wenn Europa als zu zögerlich oder schwach wahrgenommen wird, könnte das langfristig seine Position im geopolitischen Wettbewerb schwächen. Ein geschicktes Austarieren zwischen Zurückhaltung und gezieltem wirtschaftlichem Gegendruck wäre vermutlich der nachhaltigere Weg – nur leider lässt sich diese Balance in der politischen Praxis oft schwer halten. Ein weiterer Punkt: Sollte Europa tatsächlich den Freihandel mit anderen Regionen intensivieren, könnte das langfristig die USA isolieren – nicht durch direkte Konfrontation, sondern durch schleichenden Bedeutungsverlust. China hat sich längst als Gegenpol zu den USA etabliert, und viele Länder in Asien und Lateinamerika haben wenig Interesse daran, sich in den US-dominierten Handelsblock pressen zu lassen. Europa könnte also paradoxerweise gestärkt aus der Krise hervorgehen, wenn es nicht in Trumps Eskalationsspirale einsteigt, sondern seine Wirtschaftsbeziehungen konsequent diversifiziert. Doch dafür müsste es einen langen Atem haben – und politisch geeinter sein, als es momentan der Fall ist.
Tradi444
Tradi444, 03.04.2025 8:42 Uhr
2

Eigentlich sind ihm die Zölle 💩 egal, meine Meinung. Er will damit erreichen , dass die FED / JP den Geldwasserhahn öffnet.

Der New Yorker Immobilien-Tycoon ist tatsächlich ein Merkantilist, der glaubt, Importe seien etwas, was Ausländer ihm wegschnappten. Handelsbilanzdefizite sieht er als Beweis dafür, ausgenommen und über den Tisch gezogen zu werden. Dass das ökonomisch überhaupt nicht stimmt, lässt er nicht gelten.
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