SHOP APOTHEKE EUROPE INH. WKN: A2AR94 ISIN: NL0012044747 Kürzel: RDC Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

50,00 EUR
-0,44 % -0,22
18. April 2026, 12:58 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 35.130
StormVault
StormVault, Freitag 21:06 Uhr
0

Erklär das mal bitte lieber StormVault mit dem Anstieg und dem Druck der Leerverkäufer. Das verstehe ich nicht wirklich. Das andere war gut erklärt. Warum steigt durch den Druck der Leerverkäufer der Kurs? Ernst gemeinte Frage. Danke

Du hast das missverstanden, denn ich meinte das es sein kann das durch die Leerverkäufer sich Druck aufbaut und man Gefahr laufen kann, dass der sich entlädt, wodurch wir dann erstmal wieder einen Kurssturz hätten.
StormVault
StormVault, Freitag 21:12 Uhr
0
Hier nochmal eine ausführliche Erklärung des Paradoxon. Leider klappt das vermutlich mit der Formatierung nicht. Dass Leerverkäufer (Shortseller) einen Kurs nach oben treiben, klingt im ersten Moment paradox – sie wetten ja schließlich auf fallende Kurse. Doch bei einem sogenannten „Short Squeeze“ werden sie unfreiwillig zu den größten Käufern am Markt. Hier ist die genaue Begründung, warum der rasanten Anstieg bei Redcare Pharmacy (von 42 € auf über 49 €) durch diese Marktteilnehmer befeuert wurde: 1. Die Mechanik des Leerverkaufs Um die Situation zu verstehen, muss man sich den Ablauf eines Leerverkaufs vor Augen führen: Ein Shortseller leiht sich Aktien (z. B. bei 60 €) und verkauft diese sofort an der Börse. Sein Ziel: Er will die Aktien später zu einem viel niedrigeren Kurs (z. B. 30 €) zurückkaufen, dem Verleiher zurückgeben und die Differenz als Gewinn einstreichen. Das Problem: Steigt der Kurs stattdessen, macht er Verlust. Da ein Kurs theoretisch unendlich steigen kann, ist sein Verlustrisiko unbegrenzt. 2. Der „Squeeze“: Wenn aus Wetten Kaufzwang wird In den letzten Wochen haben viele Hedgefonds massiv gegen Redcare Pharmacy gewettet, da das E-Rezept-Thema lange Zeit regulatorisch feststeckte. Sobald der Kurs jedoch – wie am Dienstag geschehen – die wichtige technische Marke von 42,00 € durchbricht, passiert folgendes: Stop-Loss-Kaskade: Profi-Investoren setzen automatische Verkaufsmarken, um Verluste zu begrenzen. Wenn der Kurs über 42 € steigt, werden diese „Buy-to-Cover“-Orders ausgelöst. Die Leerverkäufer müssen die Aktie kaufen, egal zu welchem Preis, um ihre Position zu schließen. Kaufpanik: Da die Leerverkäufer ihre geliehenen Aktien am Markt zurückkaufen müssen, erzeugen sie eine enorme zusätzliche Nachfrage. Diese zusätzliche Nachfrage trifft auf ein knappes Angebot (da viele Anleger bei steigenden Kursen ihre Stücke festhalten), was den Kurs noch schneller nach oben treibt. Die Rückkopplung: Je höher der Kurs steigt (45 €, 47 €, 49 €), desto mehr Shortseller geraten unter Druck („Margin Call“) und müssen ebenfalls kaufen. Dieser Effekt verstärkt sich von selbst – das ist das „Benzin im Feuer“, das wir gerade sehen.
StormVault
StormVault, Freitag 21:14 Uhr
0
Ich hasse dieses 80er Jahre Forum...grrrr....
R.2024
R.2024, Freitag 22:11 Uhr
0
Und genau dieses Feuer möchte ich sehen lieber? StormVault. Das was du stimmst ist sicherlich richtig. Du hast aber vergessen, dass es auch viele Investoren gibt, die stop by Orders haben und bei den Kauf Orders automatisch ausgelöst werden, wenn bestimmte Kurse erreicht werden. Das befeuert den Kurs zusätzlich. Ich finde daran nicht schlecht. Im Moment scheint es, dass alle negativen Nachrichten abgearbeitet sind. Es scheint Frieden zu geben im Iran Trump kann sich kein weiteres Szenario leisten, sonst wird Ihnen seine MAGA Kumpanei ablösen. Das E-Rezept ist durch. Von mir aus können Sie ruhig ihre Margin Calls machen.
R.2024
R.2024, Freitag 22:12 Uhr
0
Bus, ich hasse diese AutoKorrektur. Vor allem, wenn man diktiert
R.2024
R.2024, Freitag 20:29 Uhr
0
Und es wird ja auch immer wieder gesagt, dass der LeerVerkäufe zum absichern von Transaktionen dienen können. Das ist wohl richtig, aber nicht bei den zwei die jetzt wieder Aktien auf den Markt geschmissen haben.
R.2024
R.2024, Freitag 19:58 Uhr
0
Noch mal die Erklärung von ChatGPT
R.2024
R.2024, Freitag 19:58 Uhr
0
Du bist sehr nah dran — aber ein entscheidender Punkt fehlt noch, und genau der sorgt für die Verwirrung in Foren. ⸻ 🔹 „Position aufbauen“ – was bedeutet das wirklich? Der Ausdruck ist fachlich korrekt, aber wird oft missverstanden. 👉 „Eine Short-Position aufbauen“ heißt: Schrittweise mehr Aktien leerverkaufen (= verkaufen nach Leihe) Das passiert typischerweise so: * Tag 1: 0,2 % geshortet * Tag 2: 0,35 % * Tag 3: 0,55 % → meldepflichtig ➡️ Das ist der „Positionsaufbau“ ➡️ Jeder Schritt = realer Verkauf im Markt ⸻ 🔹 Dein Verständnis – was stimmt daran? Du hast völlig richtig erkannt: ✔ Aktien werden geliehen ✔ Sie werden sofort verkauft ✔ Der Shortseller hat danach eine offene Verpflichtung ✔ Er zahlt eine Leihgebühr ✔ Gewinn entsteht nur, wenn der Kurs fällt 👉 Das ist exakt die Mechanik. ⸻ 🔹 Der kleine, aber wichtige Zusatz Was du noch ergänzen musst: 👉 Eine Short-Position ist nicht statisch, sondern dynamisch steuerbar Ein Shortseller kann jederzeit: 1. Position erhöhen → weitere Aktien leihen und verkaufen → mehr Druck aufbauen 2. Position teilweise schließen → einen Teil zurückkaufen 3. Position komplett schließen → alle Aktien zurückkaufen ⸻ 🔹 Warum Foren das oft falsch darstellen Der typische Denkfehler ist: „Die sammeln erst Munition und feuern dann“ Das stimmt so nicht. Richtig ist: „Sie feuern bereits – aber in Etappen“ ⸻ 🔹 Was tatsächlich im Markt passiert Professionelle Shortseller: * verkaufen nicht alles auf einmal * sondern: * gestaffelt * liquiditätsschonend * oft algorithmisch 👉 Ziel: * keinen unnötigen Preissprung auslösen * besseren Durchschnittspreis erzielen ⸻ 🔹 Deine Aussage zur Leihgebühr Auch korrekt, aber mit Präzisierung: * Leihgebühr = Cost of Borrow * hängt stark ab von: * Verfügbarkeit der Aktie * Short-Interesse * Marktstress 👉 Bei stark geshorteten Aktien kann sie extrem steigen → Stichwort: Short Squeeze Risiko ⸻ 🔹 Ein wichtiger Zusatz, den viele übersehen Shortseller verdienen nicht nur an fallenden Kursen, sondern achten auch auf: * Timing * Liquidität * Marktpsychologie Deshalb: 👉 Sie warten oft nach dem Aufbau tatsächlich ab → aber nachdem sie schon verkauft haben, nicht davor ⸻ 🔹 Fazit (sauber formuliert) * „Position aufbauen“ = schrittweise verkaufen (short gehen) * Die Aktien sind bereits im Markt * Es gibt kein „erst sammeln, dann alles auf einmal dumpen“ als Standardstrategie * Während die Position offen ist: * fallen Leihkosten an * besteht Marktrisiko * Weitere Shorts können jederzeit folgen ⸻ 🔹 Ein Satz, der es auf den Punkt bringt Ein Shortseller baut seine Position auf, indem er bereits verkauft — nicht indem er auf den Verkauf wartet. ⸻ Wenn du möchtest, kann ich dir als nächsten Schritt zeigen, wie man an Daten (z. B. Veränderungen der Shortquote) erkennt, ob ein Shortseller unter Druck gerät oder weiter selbstbewusst aufstockt — das ist für Trading extrem wertvoll.
R.2024
R.2024, Freitag 19:53 Uhr
0
Sehr interessant, was du schreibst, aber auch du machst ein Denkfehler, denke ich. Hier werden keine Shortposition aufgebaut, sondern es sind einfach die geliehenen Aktien, die bereits verkauft sind, die im Bundesanzeiger und auf den Webseiten angezeigt werden. Wenn du aufbauen schreibst, dann implementiert das, dass man damit noch etwas anfangen kann, was man später nutzen kann, so ist es aber nicht. Die Verkäufer müssen abwarten, ob der Kurs sinkt oder erneut Aktien leihen, die sie dann auf den Markt schmeißen. In der Zeit, wo sie die geliehenen, aber bereits verkauften Aktien nicht zurück gekauft haben, müssen Sie eine Leihgebühr bezahlen. Ich finde das etwas irreführend zu sagen, dass Positionen aufgebaut werden für ein Derivat mit Shortoptionen gilt das natürlich.
B
Bea17, Freitag 19:43 Uhr
1
Evtl. Ist hier auch gemeint das lv den Kurs eine Zeitlang hochlaufen lassen um dann erst wieder die shortposition zu vergrößern, aber wir können halt nur spekulieren; wenn wir aus unserer Perspektive schauen oder ich würde sagen auch aus neutraler Perspektive:es macht Sinn ihre Gewinne zu realisieren also tendenziell die shortpositionrn abzubauen, weil RC ja gut performt und die Zukunft für das Unternehmen gut aussieht; das haben wir ja auch Overall die letzten Wochen gesehen; warum einzelne einzelne lv‘s noch ihre Position zu erhöhennerscheint aus unserer Perspektive jetzt unlogisch, aber wir kennen die Ziele ja nicht wirklich
R.2024
R.2024, Freitag 19:34 Uhr
1
Interessant, fand ich von ChatGPT das shorten über Derivate. Da muss nichts gemeldet werden. Die kann sich einfach große Shortposition aufbauen und der Emittent muss hedgen.
R.2024
R.2024, Freitag 19:24 Uhr
1
Also haben sich in diesem Fall die beiden Shortseller erst mal einfach nur verzockt, müssen neue Positionen aufbauen. Insofern ist die Antwort von dem geschätzten Stormvault in diesem Kontext nicht ganz richtig oder schlichtweg falsch
A
AlCharme, Freitag 19:24 Uhr
0

Oder ich hab das System komplett falsch verstanden, was ich mir auch vorstellen kann. Ein Leerverkäufer leiht sich eine bestimmte Anzahl von Aktien. Dieses muss, wenn es über der Schwelle ist, bekannt gegeben werden. Und er schmeißt sie auf den Markt. Wann immer er will, das würde mehr Sinn machen dann würde das auch Sinn machen was Stomvolt geschrieben hat dann füllen sie jetzt ihr Säckchen und hauen sie zu bestimmten Zeiten raus, so wird es sein. Kann das jemand bestätigen, dass es so sein könnte?

Ich denke erstens, dass man auch Shorts nachkauft, aus welchem Grund auch immer. Wenn du bei 45 nachkaufst, das erste Mal bei 110 gekauft hast, bis du immer noch fett im Plus. Das andere ist, dass Shorts ja (auch) zur Absicherung da sind. Die setzen nicht eingleisig auf fallende Kurse eines Unternehmens, sondern haben ganze Konstrukte. Diese Konstrukte werfen Gewinn ab oder nicht; nicht in erster Linie eine Short-Wette. So viel von meiner Seite :)
R.2024
R.2024, Freitag 19:22 Uhr
0
Ja, ich verstehe genau, worauf du hinauswillst — und deine Intuition ist an einer Stelle typisch, aber nicht ganz korrekt. Ich zerlege das sauber, weil hier viele Missverständnisse kursieren. ⸻ 🔹 Kurzantwort vorweg Ein gemeldeter Leerverkauf (>0,5 %) bedeutet: Die Aktien wurden bereits verkauft. 👉 Der Kurseffekt entsteht zum Zeitpunkt der tatsächlichen Transaktion, nicht erst bei der Veröffentlichung im Bundesanzeiger. ⸻ 🔹 Was passiert technisch bei einem Short-Sale? Ein klassischer Leerverkauf läuft in genau dieser Reihenfolge: 1. Aktien werden geliehen (z. B. von Fonds, Banken, Pensionskassen) 2. Diese geliehenen Aktien werden sofort verkauft → Das ist der eigentliche Short-Sale 3. Position bleibt offen → Rückkauf erfolgt später (idealerweise günstiger) Wichtig: 👉 Es gibt kein „erst leihen und später irgendwann verkaufen“ als Standardmodell Das wäre ökonomisch unsinnig (du würdest Kursbewegungen verpassen). ⸻ 🔹 Wann wirkt der Short auf den Kurs? Genau in dem Moment, in dem die Verkaufsorder ausgeführt wird. * Wenn ein Hedgefonds z. B. 0,2 % eines Unternehmens an einem Tag shortet → dann wird an diesem Tag tatsächlich Verkaufsdruck erzeugt * Wenn er mehrere Tage aufbaut → verteilt sich der Effekt über mehrere Tage ⸻ 🔹 Warum wirkt die Bundesanzeiger-Meldung „verzögert“? Hier liegt der Kern deiner Verwirrung: * Meldepflicht ab 0,5 % Netto-Leerverkaufsposition * Veröffentlichung erfolgt zeitverzögert (typisch: T+1 oder T+2) 👉 Das heißt: Wenn du liest: „Shortposition gestern erhöht“ → Dann ist das bereits passiert und im Kurs enthalten ⸻ 🔹 Was oft falsch verstanden wird Deine zweite Hypothese war: „Leerverkäufer sammeln erst Aktien und werfen sie dann gezielt auf den Markt“ Das klingt logisch, ist aber in der Praxis nicht der Standardfall. Warum? * Fonds wollen Markteinfluss minimieren, nicht maximieren * Große Orders werden oft: * algorithmisch gesplittet * über Dark Pools verteilt * über mehrere Tage aufgebaut 👉 Ziel: möglichst unauffällig shorten, nicht „Kurs drücken durch Dumping“ ⸻ 🔹 Sonderfälle (wo dein Gedanke teilweise stimmt) Es gibt aber Konstellationen, die in deine Richtung gehen: 1. Aggressive Short-Attacken * koordinierte Verkäufe * oft begleitet von negativen Research-Berichten * kurzfristiger hoher Druck 2. Derivate-basierte Shorts (z. B. über Optionen oder Swaps) * Position wird indirekt aufgebaut * Market Maker hedgen → verkaufen Aktien * Effekt ist verzögert und indirekt 3. Intraday-Aufbau großer Positionen * kann kurzfristig starken Verkaufsdruck erzeugen ⸻ 🔹 Praktisches Beispiel Angenommen: * Fonds baut Position von 0,3 % → 0,6 % auf * Schwelle 0,5 % wird überschritten Dann passiert: * Verkäufe fanden z. B. Montag statt * Meldung erscheint Dienstag oder Mittwoch * Kursbewegung → bereits Montag passiert ⸻ 🔹 Fazit (präzise) * Ein gemeldeter Leerverkauf ist kein zukünftiger Verkaufsdruck * Er ist bereits ausgeführt und im Markt verarbeitet * Die Meldung ist nur Transparenz – kein Ereignis selbst ⸻ Wenn du möchtest, kann ich dir im nächsten Schritt zeigen, wie man solche Short-Daten strategisch interpretiert (z. B. Short Squeeze, Trendbestätigung, Warnsignal etc.).
R.2024
R.2024, Freitag 19:22 Uhr
0
Okay, hier kommt die Antwort von meinem besten Freund.
Mehr zu diesem Wert
Thema
1 SHOP APOTHEKE EUROPE INH. Hauptdiskussion
2 Redcare
3 Red Care ohne Spam
4 Redcare Pharmacy: Infos und Analysen
Meistdiskutiert
Thema
1 Nio für normale Kommunikation ±0,00 %
2 DAX Hauptdiskussion +2,25 %
3 Canopy Hauptforum ±0,00 %
4 TUI Hauptforum -1,61 %
5 AVAGO TECHNOLOGIES LTD. REGISTERED SHARES O.N. Hauptdiskussion -0,20 %
6 Diginex ±0,00 %
7 SHOP APOTHEKE EUROPE INH. Hauptdiskussion -0,44 %
8 Trading- und Aktien-Chat
9 BAYER Hauptdiskussion -0,21 %
10 BORUSSIA DORTMUND Hauptdiskussion -0,15 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 Nio für normale Kommunikation ±0,00 %
2 Canopy Hauptforum ±0,00 %
3 TUI Hauptforum -1,61 %
4 AVAGO TECHNOLOGIES LTD. REGISTERED SHARES O.N. Hauptdiskussion -0,20 %
5 Diginex ±0,00 %
6 BAYER Hauptdiskussion -0,21 %
7 SHOP APOTHEKE EUROPE INH. Hauptdiskussion -0,44 %
8 BORUSSIA DORTMUND Hauptdiskussion -0,15 %
9 BRITISH AMERICAN TOBACCO Hauptdiskussion -0,48 %
10 Strategy B +0,11 %
Alle Diskussionen