SMA SOLAR WKN: A0DJ6J ISIN: DE000A0DJ6J9 Kürzel: S92 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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15. Januar 2026, 22:59 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 22.327
V
Value_Invest, 26.07.2025 18:21 Uhr
1

Günstiger für unser Volk wäre es AKWs zu betreiben und die Gaskraftwerke im Dauerbetrieb statt teillastbetrieb

Das stimmt leider nicht. Wenn man die Kosten über den Lebenszyklus eines AKWs betrachtet, wird es sehr teuer. Die späteren Kosten müssen dann allerdings die folgenden Generationen bezahlen. Siehe Rückbaukosten. Jedes AKW wird irgendwann zurück gebaut werden müssen. Die Lagerkosten des Mülls kommen zusätzlich oben drauf. AKWs zu betreiben ist nicht sinnvoll.
Anderbruegge
Anderbruegge, 26.07.2025 15:50 Uhr
1
https://www.aktiencheck.de/analysen/Artikel-SMA_Solar_Aktie_leicht_Plus_Hedgefonds_kapituliert_schrittweise-18829939
z
zitsch, 26.07.2025 13:01 Uhr
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Günstiger für unser Volk wäre es AKWs zu betreiben und die Gaskraftwerke im Dauerbetrieb statt teillastbetrieb
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mojo1234, 25.07.2025 11:01 Uhr
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Also EU-Weit mit den Net Zero Industrial Act. Natürich fragwürdig wie schnell das umgesetzt wird. Aber fast wichtiger noch, werden Überlegungen zu Steuerbarkeit und Cybersicherheit sein. Litauen hat als erstes Land verboten, dass WR mit einer chinesischen Plattform verbunden sind. D.h keine Updates aus China und keine Fernwartung etc. Das macht chinesische WR quasi unbrauchbar. Wenn das Schule macht...

was auch wichtig wäre ist, dass die Regulierung den netzdienlichen Betrieb der Speicher unterstützt. Es ist ja ein schlechter Witz, dass die Stand Alone Speicher das Netz zusätzlich belasten. Da muss es einen sinnvollen Ausgleich zwischen deutschlandweiten Marktpreisen und der aktuellen Netzbelastung geben. Dann können auch unendlich Speicher angeschlossen werden.
H
HodlMan, 25.07.2025 10:28 Uhr
0

ABer ide kommt ja ab Januar 2026. Dann müssen 30% aller Ausschreibungen für WInd und Solar auch unter dem Kritierium Resilienz, also quasi lokale Wrtschöpfungsketten, vergeben werden.

Also EU-Weit mit den Net Zero Industrial Act. Natürich fragwürdig wie schnell das umgesetzt wird. Aber fast wichtiger noch, werden Überlegungen zu Steuerbarkeit und Cybersicherheit sein. Litauen hat als erstes Land verboten, dass WR mit einer chinesischen Plattform verbunden sind. D.h keine Updates aus China und keine Fernwartung etc. Das macht chinesische WR quasi unbrauchbar. Wenn das Schule macht...
H
HodlMan, 25.07.2025 10:26 Uhr
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Da stimme ich zu, Large Scale ist das einzige Feld, wo SMA noch die Nase vorne hat. Muss aber auch hier aufpassen, da die Konkurrenz nicht schläft. Gerade hier erhoffe ich mir Unterstützung von der Politik (Thema: Versorgungssicherheit).

ABer ide kommt ja ab Januar 2026. Dann müssen 30% aller Ausschreibungen für WInd und Solar auch unter dem Kritierium Resilienz, also quasi lokale Wrtschöpfungsketten, vergeben werden.
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Gpl503, 24.07.2025 16:22 Uhr
0
Da stimme ich zu, Large Scale ist das einzige Feld, wo SMA noch die Nase vorne hat. Muss aber auch hier aufpassen, da die Konkurrenz nicht schläft. Gerade hier erhoffe ich mir Unterstützung von der Politik (Thema: Versorgungssicherheit).
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mojo1234, 24.07.2025 15:40 Uhr
1

Wo soll ich da anfangen: - Das Produkt-Portfolio im Home und C&I ist überaltert. Teilweise 1. oder 2. Generationen hinter dem Wettbewerb zurückgefallen - Einführungen/Vertrieb von Geräten (Handelswaren), die in China gebaut und SMA Label erhalten. Somit wurden hier diesen Herstellern ( OEM für ähnliche/gleiche Produkte) der Weg nach Europa deutlich vereinfacht. - Die Markteinführung neuer Produkte haben sich immer wieder verzögert (1 bis 2 Jahre). - Teilweise „über-engineer“ Produkte - Funktionen, die der Markt nicht bezahlt hat. - Personaleinstellungen da, wo es im Markt schon Warnsignale gab. - Ausbau der Produktionskapazitäten in Deutschland (Giga-Factory 20GW plus 20GW bestehender Kapazität) und nicht in einem „Best-Cost-Country“. Da gibt es so einiges, was man hätte früher erkennen und ggf. anders machen / schneller regieren können. Dann hätte vielleicht das aktuelle Problem nicht so tiefgreifend ausfallen müssen. Diese Krise sehe ich als dramatischer an, als die vorherigen. - Die Cash-Position haben sich in den letzten 8 Jahren kontinuierlich verringert, der Verschuldungsgrad (Kredite) ist gestiegen. - Liest man die Reports genau, fällt auf, das Sondereffekte (Verkauf von Unternehmensbeteiligungen, Verkauf von Immobilien, sonstige Einnahmen) immer wieder das Ergebnis verbessert haben. Besonders erstaunlich finde ich es, dass sich hier für mich ein Muster abzeichnet: Alle (so in etwa) 5 Jahre gibt es eine Re-Strukturierung - 2014/15; 2019/20; 2024/25. Das ist nicht mit Marktdynamik zu erklären. Es ist sehr interessant, wenn man sich mit Installateuren unterhält, oder mal die Messe in München besucht. Da bekommt man viele Einblicke. Was meine Annahmen bestätigt (Schwächen im Management), ist, dass auch vom mittleren Management aufwärts viele Positionen weggefallen sind (Zusammenlegung Home und C&I zu HBS). Das Large Scale Geschäft ist der einzige Cash-Bringer. Mit 1,1 Mrd € Umsatz (meine Schätzung) sind die hohen Personalkosten und Überkapazitäten nur schwer zu finanzieren. Daher glaube ich, dass es noch einiger einschneidendere Maßnahmen bedarf, dieses Unternehmen auf eine solide und permanente Ertragsstruktur zu stellen. Meiner Ansicht nach geht das auch nur mit einem neuen Top-Management.

das mit dem gelabelten Smart Energy WR halte ich auch für keine gute Idee. In der Vergangenheit war SMA, obwohl stolz auf seine Ingenieure, auch hinten dran. Dreiphasig kam erst spät, Hybrid-WR erst spät und erst als 2kwh Variante. Elexeon war auch kein Hit, die Microwechselrichter sind auch gefloppt. Das stimmt schon alles. Die Erfahrung im Bereich Diesel-Hybrid-Systeme und Inselnetze ist jedoch sehr stark. Es werden Kraftwerke im Atomkraftwerkbereich gebaut, das ist doch beeindruckend, oder kann das jeder? Auch sonst finde ich teile der aktuellen Wechselrichter schon noch passend und aktuell. Das Unternehmen hat sich schon lange in dem sehr volatilen Markt behauptet, das spricht auch für SMA. Das in Deutschland gefertigt wird, hat den Vorteil, dass alles auf einem Fleck ist und zeigt auch die Verbundenheit mit Nordhessen, finde ich ehrlich gesagt, Sympathisch. Wir werden sehen.
G
Gpl503, 24.07.2025 15:23 Uhr
0

Ich denke, das wegbrechen des Heim-Segments hatten auch so Innovationsführer wie 1,5° nicht auf dem Schirm. Das hätte ich so auch nicht erwartet. Das ist ja das neue Hobby, sich das Balkonkraftwerk am Samstag selbst mal dahinzubasteln, habe ich auch gemacht (neben der Volleinspeiseanlage aus 2008, natürlich mit SMA WR und Sunpower bzw. Kyocera Modulen!). Ein All-In Speicher mit 5kwh kostet heute um die 1.200€. Da ist kein Geschäft zu machen. Die werden aber auch in Verruf geraten, wenn die ersten Dinger in der prallen Hitze auf dem Südbalkon abfackeln. In China wäre der Aktienkurs kein Thema, da hätte es ein paar Goodies gegeben, die Produktion hätte verdoppelt werden müssen und gut ist. Das ist auch echt ein schwerer Mitbewerber, kein Equal playing field. Bei Large Scale ist die Kehrseite des großen Marktvolumens, dass da auch weitere Player auftauchen, da sehe ich kein so großes Problem. Ich sehe noch großes Potential im Gewerbebereich, da kann SMA punkten. Das würde auch nicht so hart treffen, wenn die MWSt. Befreiung wegfallen sollte. In Summe bin ich positiv gestimmt.

Vielleicht sollte der Home-Bereich aufgegeben werden, um sich mehr auf gewerbliche Anlagen zu fokussieren. Das würde so 200-300 Mio. Umsatz kosten, aber auch den Cash drain deutlich reduzieren. Wäre eine Idee.
G
Gpl503, 24.07.2025 15:16 Uhr
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Wo soll ich da anfangen: - Das Produkt-Portfolio im Home und C&I ist überaltert. Teilweise 1. oder 2. Generationen hinter dem Wettbewerb zurückgefallen - Einführungen/Vertrieb von Geräten (Handelswaren), die in China gebaut und SMA Label erhalten. Somit wurden hier diesen Herstellern ( OEM für ähnliche/gleiche Produkte) der Weg nach Europa deutlich vereinfacht. - Die Markteinführung neuer Produkte haben sich immer wieder verzögert (1 bis 2 Jahre). - Teilweise „über-engineer“ Produkte - Funktionen, die der Markt nicht bezahlt hat. - Personaleinstellungen da, wo es im Markt schon Warnsignale gab. - Ausbau der Produktionskapazitäten in Deutschland (Giga-Factory 20GW plus 20GW bestehender Kapazität) und nicht in einem „Best-Cost-Country“. Da gibt es so einiges, was man hätte früher erkennen und ggf. anders machen / schneller regieren können. Dann hätte vielleicht das aktuelle Problem nicht so tiefgreifend ausfallen müssen. Diese Krise sehe ich als dramatischer an, als die vorherigen. - Die Cash-Position haben sich in den letzten 8 Jahren kontinuierlich verringert, der Verschuldungsgrad (Kredite) ist gestiegen. - Liest man die Reports genau, fällt auf, das Sondereffekte (Verkauf von Unternehmensbeteiligungen, Verkauf von Immobilien, sonstige Einnahmen) immer wieder das Ergebnis verbessert haben. Besonders erstaunlich finde ich es, dass sich hier für mich ein Muster abzeichnet: Alle (so in etwa) 5 Jahre gibt es eine Re-Strukturierung - 2014/15; 2019/20; 2024/25. Das ist nicht mit Marktdynamik zu erklären. Es ist sehr interessant, wenn man sich mit Installateuren unterhält, oder mal die Messe in München besucht. Da bekommt man viele Einblicke. Was meine Annahmen bestätigt (Schwächen im Management), ist, dass auch vom mittleren Management aufwärts viele Positionen weggefallen sind (Zusammenlegung Home und C&I zu HBS). Das Large Scale Geschäft ist der einzige Cash-Bringer. Mit 1,1 Mrd € Umsatz (meine Schätzung) sind die hohen Personalkosten und Überkapazitäten nur schwer zu finanzieren. Daher glaube ich, dass es noch einiger einschneidendere Maßnahmen bedarf, dieses Unternehmen auf eine solide und permanente Ertragsstruktur zu stellen. Meiner Ansicht nach geht das auch nur mit einem neuen Top-Management.
m
mojo1234, 24.07.2025 14:59 Uhr
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Ich denke, das wegbrechen des Heim-Segments hatten auch so Innovationsführer wie 1,5° nicht auf dem Schirm. Das hätte ich so auch nicht erwartet. Das ist ja das neue Hobby, sich das Balkonkraftwerk am Samstag selbst mal dahinzubasteln, habe ich auch gemacht (neben der Volleinspeiseanlage aus 2008, natürlich mit SMA WR und Sunpower bzw. Kyocera Modulen!). Ein All-In Speicher mit 5kwh kostet heute um die 1.200€. Da ist kein Geschäft zu machen. Die werden aber auch in Verruf geraten, wenn die ersten Dinger in der prallen Hitze auf dem Südbalkon abfackeln. In China wäre der Aktienkurs kein Thema, da hätte es ein paar Goodies gegeben, die Produktion hätte verdoppelt werden müssen und gut ist. Das ist auch echt ein schwerer Mitbewerber, kein Equal playing field. Bei Large Scale ist die Kehrseite des großen Marktvolumens, dass da auch weitere Player auftauchen, da sehe ich kein so großes Problem. Ich sehe noch großes Potential im Gewerbebereich, da kann SMA punkten. Das würde auch nicht so hart treffen, wenn die MWSt. Befreiung wegfallen sollte. In Summe bin ich positiv gestimmt.
m
mojo1234, 24.07.2025 14:33 Uhr
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Die Aussichten für Solar & Co sehe ich positiv, es funktionieren nur die „alten“ Geschäftsmodelle nicht mehr. Qualität und Innovation ist kein USP mehr. Ich meine, an diesem Punkt hat SMA zu lange „geschlafen“ und sich auf seine Marke verlassen. Inverter (HBS) sind Commodities geworden und sehr preisgetrieben. Der Bereich ist für SMA komplett weggebrochen. Hier eine Neuausrichtung zu realisieren, ist nur mittelfristig (3-5 Jahre) realistisch. Die Konkurrenz ist schon sehr aktiv. Im Large Scale Bereich sehe ich die größten Potentiale. Leider ist auch hier der Konkurrenzdruck steigend. Für diesen Downturn gebe ich dem Management die Schuld. Hier wurden m. M. n. strategische Fehler begangen. Der Versuch einer Neupositionierung wird sehr schnell zeigen, ob es SMA aus eigener Kraft schafft wieder in Richtung Top 3 zu kommen.

welche Strategischen Fehler meinst du, was hättest du anders gemacht? Ich finde die bisherige Strategie eigentlich nicht schlecht, der sunny central flex ist ein interessantes Produkt, SMA Altenso ist gut im Geschäft, coneva bespielt den Markt, wo es jetzt viele Start-ups gibt, die Magnetfabrik in Polen ist erweitert worden. Die Marktschwankungen hatte man nicht schnell genug im Griff, weder auf der Herstellungsseite, noch bei dem Stopp der Produktion.
G
Gpl503, 24.07.2025 14:18 Uhr
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Die Aussichten für Solar & Co sehe ich positiv, es funktionieren nur die „alten“ Geschäftsmodelle nicht mehr. Qualität und Innovation ist kein USP mehr. Ich meine, an diesem Punkt hat SMA zu lange „geschlafen“ und sich auf seine Marke verlassen. Inverter (HBS) sind Commodities geworden und sehr preisgetrieben. Der Bereich ist für SMA komplett weggebrochen. Hier eine Neuausrichtung zu realisieren, ist nur mittelfristig (3-5 Jahre) realistisch. Die Konkurrenz ist schon sehr aktiv. Im Large Scale Bereich sehe ich die größten Potentiale. Leider ist auch hier der Konkurrenzdruck steigend. Für diesen Downturn gebe ich dem Management die Schuld. Hier wurden m. M. n. strategische Fehler begangen. Der Versuch einer Neupositionierung wird sehr schnell zeigen, ob es SMA aus eigener Kraft schafft wieder in Richtung Top 3 zu kommen.
m
mojo1234, 24.07.2025 14:03 Uhr
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die Zahlen sind nicht gut, mal schauen was da noch kommt. Die Reaktion des Marktes zeigt doch, dass es im Moment um die Sicherung der Liquidität und das Überleben des Unternehmens geht. Was mich Ärgert ist, dass einige die Zahlen schon vorher hatten. Warum nicht erst die Adhoc und dann das Gespräch mit den Analysten? Es hat wohl jeder die Analysen der Irena gelesen. Die Aussichten für Solar sind hervorragend. Ein Invest in SMA ist aufgrund der Volatilität und Unsicherheit auch eher wie eine unternehmerische Tätigkeit. Höheres Risiko, aber auch potentiell höhere Gewinne.
m
mojo1234, 24.07.2025 13:51 Uhr
0

Meine persönliche Meinung ist :Wer SMA nicht bei 15-20 gelauft hat wird Sie auch nicht bei 50-60 abstossen Ende 2026

GONZALO sagt: Wer SMA nicht bei 15-20 gekauft hat wird Sie auch nicht bei 50-60 abstoßen Ende 2026. (hast du deinen Stil geändert? Ich fand das vorher ganz witzig).
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