UBISOFT WKN: 901581 ISIN: FR0000054470 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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26. Juli 2026, 19:00 Uhr,
Lang & Schwarz
Kommentare 4.547
N
Namejucktnicht,
Donnerstag 14:58 Uhr
0
Den erfolgreichsten Release (wahrscheinlich auch deutlich kostengünstiger als viele andere Titel zuvor) seit gefühlten Ewigkeiten hingelegt, bam, einfach mal komplett ausradieren 😅
N
Namejucktnicht,
Donnerstag 14:57 Uhr
0
Doch total.
H
HisCoolness,
Donnerstag 14:48 Uhr
0
Nein, eigentlich gar nicht.
N
Namejucktnicht,
Donnerstag 14:37 Uhr
0
Einfach absurd 😅
H
HisCoolness,
Donnerstag 14:34 Uhr
0
Et voila
H
HisCoolness,
Donnerstag 13:01 Uhr
0
Die 5€ knacken wir noch.
N
Namejucktnicht,
Donnerstag 12:57 Uhr
0
12% Abschlag diese Woche ist komplett übertrieben. Release von AC Black Flag kurstechnisch einfach mal wieder auf null gesetzt.
N
Namejucktnicht,
Donnerstag 12:04 Uhr
0
Das fasst es eigentlich perfekt zusammen:
Aus Börsensicht ist Ubisoft derzeit ein klassischer Turnaround-Case: Das Unternehmen ist günstig bewertet, aber der Markt verlangt den Beweis, dass die Restrukturierung tatsächlich zu dauerhaft steigenden Gewinnen führt.
Das Remake Assassin’s Creed Black Flag Resynced hat die Story dabei deutlich verändert.
Warum Black Flag für Investoren so wichtig ist
Black Flag war nicht einfach ein weiteres Assassin’s-Creed-Spiel, sondern ein Test dafür, ob Ubisoft seine Kernmarken wieder effizient monetarisieren kann.
Der Start war außergewöhnlich stark:
* über 2 Millionen verkaufte Exemplare am ersten Tag,
* über 3 Millionen Verkäufe innerhalb einer Woche,
* Rekordwerte für die Serie auf Steam,
* sehr gute Kritiken (ca. 84–85 Metascore/OpenCritic).
Für Investoren ist dabei weniger die reine Verkaufszahl entscheidend als die Signalwirkung:
* Ubisoft kann offenbar wieder hochwertige AAA-Spiele pünktlich veröffentlichen.
* Die Marke Assassin’s Creed bleibt extrem stark.
* Auch auf dem PC funktioniert die neue Strategie (gleichzeitiger Steam-Release) deutlich besser als früher.
Was die Börse jetzt sehen möchte
Ein einzelner Hit reicht nicht.
Der Markt möchte sehen, dass Ubisoft künftig regelmäßig liefert:
* Assassin’s Creed
* Rainbow Six
* Far Cry
* Anno
* The Division
Wenn diese Marken zuverlässig erscheinen, entsteht ein berechenbarer Cashflow – und genau das honoriert die Börse mit höheren Bewertungen.
Die Restrukturierung könnte sich auszahlen
Die Zusammenarbeit mit Tencent ist ebenfalls ein wichtiger Faktor.
Ubisoft hat seine wichtigsten Marken inzwischen in einer neuen Einheit gebündelt. Ziel ist:
* schnellere Entwicklung,
* geringere Kosten,
* höhere Margen,
* mehr Live-Service-Umsätze.
Sollte dieses Modell funktionieren, könnten die Gewinne in den nächsten Jahren deutlich stärker steigen als der Umsatz. Genau darauf spekulieren viele Investoren.
Warum die Aktie trotzdem noch vorsichtig bewertet wird
Es gibt weiterhin mehrere Risiken:
* Ubisoft hat in den letzten Jahren das Vertrauen vieler Aktionäre verloren (Verschiebungen, Projektabbrüche, schwache Veröffentlichungen).
* Die Restrukturierung ist noch nicht abgeschlossen.
* Die Entwicklung großer AAA-Spiele bleibt teuer und risikoreich.
* Der Wettbewerb mit Rockstar, Sony und Microsoft ist enorm.
Deshalb bewertet der Markt Ubisoft aktuell eher nach dem Motto:
“Zeigt uns drei bis vier erfolgreiche Jahre – dann glauben wir an den Turnaround.”
Meine Einschätzung
Black Flag war wahrscheinlich der wichtigste Release für Ubisoft seit vielen Jahren.
Hätte das Spiel enttäuscht, wäre die Turnaround-Geschichte massiv beschädigt worden.
Da das Gegenteil eingetreten ist, gibt es erstmals seit längerer Zeit wieder Argumente für steigende Unternehmensbewertungen:
* ein erfolgreicher AAA-Launch,
* positive Presse,
* starke Verkaufszahlen,
* hohe Spieleraktivität,
* eine Restrukturierung, die nun erste Ergebnisse zeigt.
Dennoch würde ich Ubisoft derzeit eher als Turnaround-Investment mit erhöhtem Risiko einstufen als als “sicheren Wachstumswert”. Viel wird davon abhängen, ob Black Flag ein Einzelfall bleibt oder der Beginn einer Serie erfolgreicher Veröffentlichungen ist.
Falls Ubisoft in den nächsten zwei bis drei Jahren mehrere vergleichbar erfolgreiche Titel veröffentlicht und die angekündigten Kostensenkungen tatsächlich in steigende Gewinne ummünzt, halte ich eine deutlich höhere Bewertung an der Börse für realistisch. Scheitert das Unternehmen dagegen erneut bei mehreren Großprojekten, dürfte der Markt das Vertrauen schnell wieder verlieren.
H
HisCoolness,
Donnerstag 11:11 Uhr
0
Die Nettoverschuldung ist nur deshalb so, weil man 25% von Vantage verscherbelt hat. Das lässt sich nicht beliebig oft wiederholen. Aber wäre natürlich gut, wenn sie den Deal noch einmal wiederholen könnten. Dann wäre der Cashflow für dieses Jahr gesichert.
K
Kachunga,
Donnerstag 11:08 Uhr
0
Ubisoft hat immerhin ca. 1,5 Milliarden Schulden und 1,3 Mrd Cash. Die 1,3 Mrd sinken aber rasant schnell wg der sehr hohen Personalkosten und das macht die Gläubiger vermutlich irgendwann nervös. Deshalb muss Ubisoft auf Teufel komm raus was liefern. So ist zumindest meine Wahrnehmung.
Eine Nettoverschuldung in Höhe von rund 200-450 Mio. € halte ich für ein Unternehmen der Größe von Ubisoft nicht für außergewöhnlich hoch.
Das deutlich größere Problem war zuletzt die fehlende Ertragskraft und der negative Cashflow. Mit Black Flag hat Ubisoft aber gezeigt, dass das Unternehmen nach wie vor in der Lage ist große Hits zu liefern und damit auch wieder erheblichen Cashflow zu generieren. Jetzt kommt es darauf an, diesen Erfolg in den nächsten Quartalen (Fiskaljahren) zu bestätigen. Dafür müssen sie aber nicht heute noch Far Cry und co. ankündigen. Die Spielen kommen wenn sie kommen.
HisCoolness,
Donnerstag 10:45 Uhr
0
Ubisoft hat immerhin ca. 1,5 Milliarden Schulden und 1,3 Mrd Cash. Die 1,3 Mrd sinken aber rasant schnell wg der sehr hohen Personalkosten und das macht die Gläubiger vermutlich irgendwann nervös. Deshalb muss Ubisoft auf Teufel komm raus was liefern. So ist zumindest meine Wahrnehmung.
H
HisCoolness,
Donnerstag 10:42 Uhr
0
Aussitzen ist nicht. Ubisoft muss Kreditbedingungen einhalten und braucht einfach Umsatz und Gewinn.
K
Kachunga,
Donnerstag 10:33 Uhr
0
Klar würden Ankündigungen wie AC Hexe, Far Cry, etc. mit einem Releasezeitraum den Kurs nach oben pushen, aber Ubisoft hat sich durch die öffentlichen Verschiebungen schon mehrfach die Finger verbrannt. Deswegen sind die vorsichtiger geworden und Titel werden erst anzukündigt, wenn sie zum einen bereit sind gezeigt zu werden und zum anderen man ziemlich sicher über den Releasezeitraum ist.
Vielleicht auch ganz gut, erstmal das noch schlechte Fiskaljahr "auszusitzen" und die guten Nachrichten dann kurz vor dem Start des nächsten Fiskaljahres nacheinandwr abzufeuern. Wir werden sicherlich die erste AC hexe news ende des Jahres kriegen und Far Cry und co dann anfang bis mitte nächsten Jahres.
H
HisCoolness,
Donnerstag 10:25 Uhr
0
Heute wird sehr interessant sein, ob R6 Siege die Erwartungen übertrifft oder andersherum.
H
HisCoolness,
Donnerstag 10:23 Uhr
0
Alles richtig, aber Du erkennst doch auch, dass Ubisoft Finanzprobleme hat und die Frage, die Shorties wie mich umtreibt, ist doch, ob das reicht. Das Remake oder Rayman sind schön und gut, bringen aber nicht den Umsatz, den es zur Finanzierung des Konzerns braucht, schätze ich.
Ubisoft müsste mal was Belastbares (Veröffentlichungstermin) sagen zu einem neuen Far Cry, Assassins Creed oder Ghost Recon. Bisher ist das alles sehr vage.
N
Namejucktnicht,
Donnerstag 10:14 Uhr
0
Jedoch überraschend, da man durch das aktuelle Remake bewiesen hat, dass AC weiterhin einen starkes Interesse der Community weckt und man zukünftig auch den Nostalgie-Faktor melken kann. Remakes zu den alten Klassiker werden folgen. Günstige Produktionskosten mit guten Absätzen. Shorten ist ein Spiel mit dem Feuer.
Rayman wird am 01.10. auch folgen. Beliebter Klassiker.
Ich wünschte (auch wenn es sich total falsch anhört), wenn diese ganze Kündigungswelle schneller voranschreitet. Ubisoft ist weiterhin zu groß. Sie müssten zu viele erfolgreiche Titel am Fließband produzieren. Die Hälfte der aktuellen Belegschaft und dann maximaler Fokus auf die aktuellen Marken wäre wünschenswert 😌
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