Ulis leckere Gerresheimer Trüffel WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien User: Support

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Kommentare 5.071
SenecAAA
SenecAAA, 1. Aug 13:57 Uhr
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Wie ihr wisst, schaue ich bei der entschuldeten GXI auch am liebsten auf die möglichen Umsatz-Multiples und nicht so sehr auf das unklare, häufig gequirlte EBITA(Multiple. Deshalb wird der Umsatz-CAGR per 2028 bei der NewCo spannend sein und wenn wir bereits 2028/29 einen Gesamtumsatz von knapp 1,5 Mrd. € sehen sollten bei einem CAGR im hohen einstelligen Bereich und einem dann marktkonformen Umsatz-Multiples von 3 bis 4, dann könnten wir eine Market Cap von bis zu 4 bis 5 Mrd Euro sehen dh Kurse deutlich über 100€ per 2029.
SenecAAA
SenecAAA, 1. Aug 13:58 Uhr
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Und das ohne Übernahme
SenecAAA
SenecAAA, 1. Aug 13:59 Uhr
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PE wird das Ganze per Ende 2026 und H1 2027 beginnen deutlich zu sehen und wird versuchen spätestens in 2027 noch zum Zug zu kommen.
SenecAAA
SenecAAA, 1. Aug 14:02 Uhr
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Eine AOC hat das alles längst gesehen und geplant und den größten Move am 12.5.2026 zu 28,25€ gemacht. Die Zweifler könnten JETZT noch zu knapp 28€ zum Zug kommen bei einem sogar zeitgewichteten besseren IRR…
SenecAAA
SenecAAA, 1. Aug 14:04 Uhr
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Und verabschiedet euch von der Idee effizienter Märkte (Warum sieht der Markt das nicht längst auch?) und preist alles längst ein. So läuft Börse nicht und es wird definitiv auch nicht wie am Lineal gezogen nach oben gehen.
SenecAAA
SenecAAA, 1. Aug 13:52 Uhr
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Welcome on the minimum 80€-bord, Uli ! Ich habe das auch zunächst nicht so eingeschätzt. Mich hat erst die Deal-Struktur und die dahinter stehende industrielle Logik zum nochmaligen Nachdenken gebracht. Wir denken, analysieren und sprechen immer von GXI als der JA 2025er Gerresheimer und rechnen auf Basis von Revenue, aEBITA und Segment adjustierten Multiples uns mögliche Kursziele für 2026,2027,2028 hin. Wenn es Elefanten, Büffel, Zebras und ein Kaninchen gibt, dann sehen wir bislang nicht genug das Mammut. Der Markt auch noch nicht und es gibt natürlich bei GXI genügend Exekution-Fragezeichen mit Blick auf die Vergangenheit. MAMMUT:Es wird keine alte GXi mehr geben, sondern eine komplett entschuldete NewCo nach Carve-out von MG. Mit einem neuen Pharma-Management und Pharma-AR in einem rasant wachsenden Markt. Gerade die Schweizer Ypsomed aber auch Schott Pharma zeigen, wo die Reise hingehen wird. Die NewCo mit einem ca Restpersonal von 7500 MA ex MG kann bis zu 3000 MA abbauen, wenn sie auf die Basis von Ypsomed, Schott, Stevanato und Westpharma kommen kann. Wir sprechen hier von einem massiven EBITA-Booster zusätzlich zu Umsatz-CAGR und strukturellen Produkt-Margen. Das Pharma-Geschäftsfeld ist zudem regulatorisch vor chinesischer Konkurrenz weitgehend geschützt und es wird durch die Gesundheitsreformen und dem Schwund von Ärzten und Kliniken bei gleichzeitig boomender Telemedizin in der Fläche demographisch und kostenbedingt einen großen Zuwachs von Selbstmedikation geben. Zur Frage, warum der Markt das noch nicht so sieht, kann man erwidern, dass der Markt das in Turnaround-Situationen häufig erst nach und nach beginnt die neue, andere Zukunft zu erkennen und zu bepreisen und er will natürlich auch Fakten sehen dh unser Horizont muss sich operativ von 2027 auf 2028 verschieben (Ausnahme: Übernahme). Ich selbst sehe die Exekution-Risiken mit dem neuen AR als nicht so groß an, aber der neue CEO muss passen.
puh_der_baer
puh_der_baer, 1. Aug 12:58 Uhr
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Wenn meine Rechnung stimmt, sollten in den nächsten 5 Jahren wenn die Verschuldung bei 2,5x gehalten wird, 2 mrd Euro für Rückkäufe da sein.
puh_der_baer
puh_der_baer, 1. Aug 12:57 Uhr
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Wenn neu1234 verkauft, steht gerresheimer bis dahin endlich mit einem Rückkaufprogramm bereit. Eigentlich sollte durch den erweiterten Verkauf jetzt schon Raum dafür sein….so 200 mio für den Anfang fände ich ok 😉
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Aug 11:28 Uhr
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Und immer dran denken, ich kenne keinen Player der Branche, der wie GXI so einen geringen EV hat und zugleich keinen Mehrheitsaktionär. Schott Pharma gehört zu 77 % der Carl-Zeiss-Stiftung Stevanato ist zu 85 % in Familienbesitz Verallia gehört zu 70 % der brasilianischen Investorengesellschaft BWGI Zignago Vetro ist zu 65 % in Familienbesitz Ypsomed ist zu 72 % in Familienbesitz SHL Medical ist zu 68 % in Familienbesitz Becton Dickinson hat eine Marktkapitalisierung von 43 Mrd. US-Dollar West Pharma eine von 24 Mrd. US-Dollar. Eine Übernahme der beiden daher inkl. zusätzlicher Prämie äußerst unwahrscheinlich.
AlphaTarRandir
AlphaTarRandir, 1. Aug 10:45 Uhr
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Der GLP1-Markt ist sehr komplex. Niemand liefert den vollständigen Pen. West Pharma zB ganz wichtige Druckfedern und Nadelteile, andere den Glaskolben, weitere den Injektor usw. Ypsomed, SHL Medical, Stevanato, Schott Pharma, GXI und West Pharma sind die Big Player. Novo Nordisk kann das nicht alles abwickeln, zudem hat GXI den Vorteil, dass sie nicht von einem Pharmakonzern abhängig sind und wenn die Big Player wie Eli Lilly und Novo Nordisk Marktanteile an Generika-Hersteller verlieren, sitzt GXI da auch mit im Boot. Was man ebenfalls nicht vergessen sollte, es geht nur nur um die Abnehmspritze. Die Anwendungsbereiche werden immer größer. Ein gigantischer Milliardenmarkt. Und zuletzt darf man auch nicht vergessen, der Burggraben also die Markteintrittsbarriere ist sehr groß. Denn die Produkte werden mit der Verpackung (Spritze) zugelassen und die Produktion mit Reinräumen äußerst komplex. Ich sag es mal etwas sarkastisch, bitte nicht krumm nehmen 😉. Wenn neu1234 in 2027 zu 40 Euro verkauft, freue ich mich hingegen darauf, 1-2 Jahre später zu 80 oder 87 Euro zu verkaufen.

Zusammenfassung (mit Hilfe von Claude, aber Inhalte sind von mir): Warum Biologika-Trend die Gerresheimer-These stützt 1. Marktwachstum • Pharma-Biotech wächst mit ~10 %/Jahr – doppelt so schnell wie klassische Chemie-Pharma • Treiber: strukturelle Verschiebung weg von Small Molecules hin zu Biologika (Onkologie, Autoimmun, Diabetes/GLP-1) 2. Patentablauf → Generika-Welle • Viele Biotech-Blockbuster-Patente laufen aus (z. B. Humira, diverse mAbs) • Folge: Biosimilar-Hersteller drängen auf den Markt → wachsende, breitere Kundenbasis für Verpackungs-/Abfülllösungen wie GXI 3. Molekülgröße erzwingt parenterale Applikation • Biologika (Peptide wie GLP-1, Proteine wie Antikörper, Insulin, Hormone, Impfstoffe) sind zu groß und proteaseanfällig für orale Gabe • Magen-Darm-Trakt würde sie verdauen → zwingend Injektion • Kein Ausweichen auf Tabletten möglich → strukturell hohe, wiederkehrende Nachfrage nach Primärpackmitteln 4. Direkter Nutznießer: Gerresheimer • Kernprodukte (Glas-Vials, Fertigspritzen) sind exakt die Packmittel, die Injektion erfordert • Kapazitätsausbau (wie von Uli beschrieben) positioniert GXI, um sowohl vom Biologika-Marktwachstum als auch von der Generika-/Biosimilar-Welle zu profitieren • Zweifacher Rückenwind: (a) mehr Originalpräparate im Markt, (b) mehr Generika-Hersteller als zusätzliche Kunden
T
TheTradingMorlock, 1. Aug 10:42 Uhr
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Ich hoffe es ja auch 😁 jetzt bin ich erstmal gespannt auf den September
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Aug 10:36 Uhr
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Mein Motto lautet ab sofort: 80 ist für mich das neue 60 🥳
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Aug 10:33 Uhr
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Ich bin zwar nicht neu1234 aber eine Begründung für die Einschätzung, dass das nicht ganz so stimmt, könnte sein, dass du davon ausgehst das es für Gerresheimer nun stabil nach oben geht ohne weitere negative Vorfälle. Neben externen Faktoren wie die Krisenherde unserer Zeit, stand sich Gerresheimer in vielen Bereichen oft selbst im Weg. Die Fokussierung (bzw. Das es 1/3 des gesamten Umsatzes ausmacht) auf die GLP1-Produkte halte ich auch für nicht unkritisch. Wenn ich mich richtig an den Morpheus Bericht erinnere stand dort als Gefahr auch drin, das Novo als großer Kunde von Gerresheimer selbst in die Produktion der Spritzen investieren wollte…hier müsste ich mich aber nochmal genauer reinlesen. Zudem schläft die Konkurrenz nicht und der Preiskampf in diesen Bereichen ist enorm.

Der GLP1-Markt ist sehr komplex. Niemand liefert den vollständigen Pen. West Pharma zB ganz wichtige Druckfedern und Nadelteile, andere den Glaskolben, weitere den Injektor usw. Ypsomed, SHL Medical, Stevanato, Schott Pharma, GXI und West Pharma sind die Big Player. Novo Nordisk kann das nicht alles abwickeln, zudem hat GXI den Vorteil, dass sie nicht von einem Pharmakonzern abhängig sind und wenn die Big Player wie Eli Lilly und Novo Nordisk Marktanteile an Generika-Hersteller verlieren, sitzt GXI da auch mit im Boot. Was man ebenfalls nicht vergessen sollte, es geht nur nur um die Abnehmspritze. Die Anwendungsbereiche werden immer größer. Ein gigantischer Milliardenmarkt. Und zuletzt darf man auch nicht vergessen, der Burggraben also die Markteintrittsbarriere ist sehr groß. Denn die Produkte werden mit der Verpackung (Spritze) zugelassen und die Produktion mit Reinräumen äußerst komplex. Ich sag es mal etwas sarkastisch, bitte nicht krumm nehmen 😉. Wenn neu1234 in 2027 zu 40 Euro verkauft, freue ich mich hingegen darauf, 1-2 Jahre später zu 80 oder 87 Euro zu verkaufen.
puh_der_baer
puh_der_baer, 1. Aug 10:28 Uhr
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Wie gesagt ich bin da ja noch etwas optimistischer. Alleine die 600 mio capex sollten zu 600 mio Umsatz führen. Ramp ups und gto sind additiv zu sehen. Nach MG verkauf ist man Cash positiv oder zumindest schuldenfrei. Wenn dann 1 mrd in Rückkäufe fließen, sind ganz andere Bewertungen möglich. Es braucht einfach Zeit und operative Umsetzung. Vorausgesetzt GLP1 fliegt. Die Risiken hier darf man nicht ignorieren. Keine Ahnung wie stark da der Wettbewerb ist.
T
TheTradingMorlock, 1. Aug 10:24 Uhr
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Ich denke da immer an den Spruch von Kostolany mit dem Herrchen, der mit seinem Hund spazieren geht. Mal rennt der Hund etliche Meter vor, mal lässt er sich zurückfallen, aber am Ende kommen beide wieder daheim an. So sinngemäß die Quintessenz.

Ich bin zwar nicht neu1234 aber eine Begründung für die Einschätzung, dass das nicht ganz so stimmt, könnte sein, dass du davon ausgehst das es für Gerresheimer nun stabil nach oben geht ohne weitere negative Vorfälle. Neben externen Faktoren wie die Krisenherde unserer Zeit, stand sich Gerresheimer in vielen Bereichen oft selbst im Weg. Die Fokussierung (bzw. Das es 1/3 des gesamten Umsatzes ausmacht) auf die GLP1-Produkte halte ich auch für nicht unkritisch. Wenn ich mich richtig an den Morpheus Bericht erinnere stand dort als Gefahr auch drin, das Novo als großer Kunde von Gerresheimer selbst in die Produktion der Spritzen investieren wollte…hier müsste ich mich aber nochmal genauer reinlesen. Zudem schläft die Konkurrenz nicht und der Preiskampf in diesen Bereichen ist enorm.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Aug 10:20 Uhr
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Genug geschrieben, ich würde mich freuen, wenn alle User meine obigen Beiträge nicht nur grob überfliegen, sondern sich dafür etwas Zeit nehmen könnten. Vielleicht auch jetzt am Wochenende. Dann haben wir alle einen ausreichenden Kenntnisstand, um gut miteinander und sachlich diskutieren zu können. Auf einen guten Austausch 😁👍
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