Ulis leckere Gerresheimer Trüffel WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien User: Support

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Kommentare 5.109
puh_der_baer
puh_der_baer, 12.07.2026 15:23 Uhr
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Waren meine ich 41 €/Share. Aber 80-100 € halte ich in der aktuellen Situation etwas viel. ☺️ Dafür müssen erstmal ein paar Quartale hintereinander gute Wachstums- und Margensteigerungen erreicht werden und das Gesamtnarrativ erfolgreich positioniert sein.

Ja klar…das wäre was wenn wirklich nachhaltige Profitabilität da ist und die Rückkäufe durch wären…also 2029. ich hätte so lange Geduld wenn endlich mal die Richtung stimmt. Nach dem Horror die letzten 10 Monate, sollten wir jetzt Geduld haben und Druck machen dass überall die Kosten 30% runtergehen. Angefangen bei AR und Vorstand.
C
Cyberkunde, 12.07.2026 15:18 Uhr
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Die 42 von Silgan wären im März ok gewesen…jetzt wo der Laden saniert wird, wäre alles unter 80 bis 100 Euro zu wenig. Vorausgesetzt GLP1 kollabiert nicht. Ich halte mit etwas Geduld 500 Mio EBITDA in 2029/30 für realistisch. Und wie gesagt bei 24 mio ausstehenden Aktien wären wir dann in ganz anderen Regionen.

Waren meine ich 41 €/Share. Aber 80-100 € halte ich in der aktuellen Situation etwas viel. ☺️ Dafür müssen erstmal ein paar Quartale hintereinander gute Wachstums- und Margensteigerungen erreicht werden und das Gesamtnarrativ erfolgreich positioniert sein.
puh_der_baer
puh_der_baer, 12.07.2026 15:16 Uhr
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Wenn der Übernahmepreis angemessen ist und ich die Aktien mit einem guten Gewinn verkaufen kann, wäre ich damit einverstanden. Was jedoch ungünstig wäre, ist eine Übernahme zu einem Preis von 40-50 Euro. Nach den vielen Schmerzen und Unsicherheiten der letzten Monate wäre das für mich persönlich zu wenig. Und es sind sicherlich viele Altaktionäre vorhanden die noch einen Durchschnitts-Einkauf von über 50/60€ haben .

Die 42 von Silgan wären im März ok gewesen…jetzt wo der Laden saniert wird, wäre alles unter 80 bis 100 Euro zu wenig. Vorausgesetzt GLP1 kollabiert nicht. Ich halte mit etwas Geduld 500 Mio EBITDA in 2029/30 für realistisch. Und wie gesagt bei 24 mio ausstehenden Aktien wären wir dann in ganz anderen Regionen.
C
Cyberkunde, 12.07.2026 15:15 Uhr
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Mal meine Gedanken zum Thema Übernahme und AOC. Unterstellt, AOC hätte heute einen durchschnittlichen Einstandskurs im Bereich von etwa 37–38 € je Aktie (genau wissen wir das natürlich nicht), dann würde ein Übernahmeangebot von 55 € bereits einem Gewinn von rund 45–50 % entsprechen. Für einen Anlagehorizont von ungefähr einem Jahr wäre das eine sehr attraktive Rendite. Natürlich könnte Gerresheimer bei einer erfolgreichen Transformation 2027/2028 auch wieder Kurse von 60, 65 oder vielleicht sogar 70 € erreichen. Die entscheidende Frage ist aber, wie lange das dauert und welches Risiko auf dem Weg dorthin besteht. Am Ende ist das eine klassische Opportunitätsentscheidung. Würde AOC mit einem Verkauf heute eine hohe Rendite realisieren und das frei werdende Kapital in andere Sondersituationen mit einem ähnlich guten oder sogar besseren Chance-Risiko-Verhältnis investieren können? Genau solche Überlegungen spielen bei aktivistischen Investoren häufig eine große Rolle. Deshalb würde ich ein Angebot z. B. im Bereich von 55 € nicht vorschnell als „zu niedrig“ einstufen – das hängt immer auch von der erwarteten Alternativrendite und dem Zeithorizont ab.
AlphaTarRandir
AlphaTarRandir, 12.07.2026 14:45 Uhr
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Eine gravierende Transformation, bei der man langfristig und strategisch plant respektive denkt, passiert grundsätzlich nach einem going private häufig besser und geräuschloser, denn dann muss man dem Kapitalmarkt nicht alle 3 Monate aktionistisch und populistisch Rede und Antwort stehen und sich für Zwischenschritte und Verschiebungen entschuldigen bzw. rechtfertigen. Ich gehe daher stark davon aus, dass nach dem Centor-Verkauf, wenn man die 3 Elefanten nach Hause geschickt hat, das Thema Übernahme wieder Fahrt aufnehmen wird und die weitere Transformation unter der Obhut von PE als Finanzierer und Stillhalter passieren wird. Wenn der Preis stimmt, wird AOC diesem Weg zustimmen und seine Aktien andienen. Alternativ zieht es AOC als Strippenzieher samt neuem AR weiterhin mit Börsenlisting weiter durch und erntet die Früchte dann in 2028 mit noch deutlich höheren Kursen selbst. Über 20% werden sie aber nicht gehen.

Wenn der Übernahmepreis angemessen ist und ich die Aktien mit einem guten Gewinn verkaufen kann, wäre ich damit einverstanden. Was jedoch ungünstig wäre, ist eine Übernahme zu einem Preis von 40-50 Euro. Nach den vielen Schmerzen und Unsicherheiten der letzten Monate wäre das für mich persönlich zu wenig. Und es sind sicherlich viele Altaktionäre vorhanden die noch einen Durchschnitts-Einkauf von über 50/60€ haben .
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12.07.2026 14:26 Uhr
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Eine gravierende Transformation, bei der man langfristig und strategisch plant respektive denkt, passiert grundsätzlich nach einem going private häufig besser und geräuschloser, denn dann muss man dem Kapitalmarkt nicht alle 3 Monate aktionistisch und populistisch Rede und Antwort stehen und sich für Zwischenschritte und Verschiebungen entschuldigen bzw. rechtfertigen. Ich gehe daher stark davon aus, dass nach dem Centor-Verkauf, wenn man die 3 Elefanten nach Hause geschickt hat, das Thema Übernahme wieder Fahrt aufnehmen wird und die weitere Transformation unter der Obhut von PE als Finanzierer und Stillhalter passieren wird. Wenn der Preis stimmt, wird AOC diesem Weg zustimmen und seine Aktien andienen. Alternativ zieht es AOC als Strippenzieher samt neuem AR weiterhin mit Börsenlisting weiter durch und erntet die Früchte dann in 2028 mit noch deutlich höheren Kursen selbst. Über 20% werden sie aber nicht gehen.
puh_der_baer
puh_der_baer, 12.07.2026 14:10 Uhr
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Ich stimme dir zu.Ich würde es ebenfalls bevorzugen, die alten Kurse von über 80 Euro bis Ende 2027 auch ohne eine Übernahme zu erreichen. Danach könnte man aufgrund von Aktienrückkäufen oder Dividenden einen Teil der Aktien, beispielsweise 30 Prozent, langfristig behalten. Aber wir werden sehen, wie sich die Situation entwickelt. Ich vertrau auf das neue Management dass sie die richtigen Entscheidungen treffen. Bislang habe ich ein gutes Gefühl dass sie aktuell vieles richtig machen.

Dividenden wäre auf dem Niveau Kontra produktiv…Es müsste bei dem Niveau (oder alles unter 60 Euro) alles was der leverage hergibt in rückkäufe gesteckt werden. Danach Tilgung. Das setzt aber voraus, dass man sich absolut sicher ist, dass der FCF auf 3 bis 4 Jahre mindestens stabil bleibt. Es könnten mindestens 10 Mio Aktien zurückgekauft werden, gerne auch von AOC…aber ich denke auch die verstehen die Systematik 😀
AlphaTarRandir
AlphaTarRandir, 12.07.2026 14:06 Uhr
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Deswegen würde ich ja hoffen, dass man sich einer Übernahme widersetzt. Die Marge muss mittelfristig auf über 25% hochgeprügelt werden. Das sollte GXI auch selbst hinbekommen, Umsatzwachstum bei mindestens 6% p.a., dazu dann geringe Capex und hoher FCF. Ein Festmahl für jeden Investor. Fände es absurd 3 Jahre durch die Hölle zu gehen und die Ernte fährt ein anderer ein. Zumal ja für 700 Mio Aktien zurückgekauft werden könnten…dann explodieren alle Kennzahlen.

Ich stimme dir zu.Ich würde es ebenfalls bevorzugen, die alten Kurse von über 80 Euro bis Ende 2027 auch ohne eine Übernahme zu erreichen. Danach könnte man aufgrund von Aktienrückkäufen oder Dividenden einen Teil der Aktien, beispielsweise 30 Prozent, langfristig behalten. Aber wir werden sehen, wie sich die Situation entwickelt. Ich vertrau auf das neue Management dass sie die richtigen Entscheidungen treffen. Bislang habe ich ein gutes Gefühl dass sie aktuell vieles richtig machen.
AlphaTarRandir
AlphaTarRandir, 12.07.2026 14:04 Uhr
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Deshalb steht ja auch das Wort "spätestens" bei 2028 als Übernahmejahr mit dabei und weiter oben in Bezug auf die Dauer bis zur Übernahme 2028 die Passage: "Aber ich bezweifle, dass es so weit kommt, bis dahin dürfte Gerresheimer - durch ein Private-Equity-Unternehmen - bereits von der Börse genommen worden sein."

Verstanden was du geschrieben hast. Vielleicht kommt ja schon Ende 2026/Anfang 2027 die Übernahme bevor MG verkauft ist.
puh_der_baer
puh_der_baer, 12.07.2026 14:03 Uhr
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Wenn 2027 /2028 der Turnaround erfolgreich abgeschlossen ist, die Verschuldung gering und die EBIT-Marge hoch ist, sollte der Käufer doch bereit sein, einen erheblichen Aufpreis zu zahlen. Wäre es nicht sinnvoller, das Unternehmen bereits vorher zu einem günstigeren Preis zu übernehmen und das letzte Drittel der Sanierung selbst zu begleiten?.

Deswegen würde ich ja hoffen, dass man sich einer Übernahme widersetzt. Die Marge muss mittelfristig auf über 25% hochgeprügelt werden. Das sollte GXI auch selbst hinbekommen, Umsatzwachstum bei mindestens 6% p.a., dazu dann geringe Capex und hoher FCF. Ein Festmahl für jeden Investor. Fände es absurd 3 Jahre durch die Hölle zu gehen und die Ernte fährt ein anderer ein. Zumal ja für 700 Mio Aktien zurückgekauft werden könnten…dann explodieren alle Kennzahlen.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12.07.2026 13:21 Uhr
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Wenn 2027 /2028 der Turnaround erfolgreich abgeschlossen ist, die Verschuldung gering und die EBIT-Marge hoch ist, sollte der Käufer doch bereit sein, einen erheblichen Aufpreis zu zahlen. Wäre es nicht sinnvoller, das Unternehmen bereits vorher zu einem günstigeren Preis zu übernehmen und das letzte Drittel der Sanierung selbst zu begleiten?.

Deshalb steht ja auch das Wort "spätestens" bei 2028 als Übernahmejahr mit dabei und weiter oben in Bezug auf die Dauer bis zur Übernahme 2028 die Passage: "Aber ich bezweifle, dass es so weit kommt, bis dahin dürfte Gerresheimer - durch ein Private-Equity-Unternehmen - bereits von der Börse genommen worden sein."
AlphaTarRandir
AlphaTarRandir, 12.07.2026 11:51 Uhr
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Wenn die Ramp ups und das Transformationsprogramm richtig greifen, dürfte der Umsatz auf 1.500 anziehen und das bei einer Marge von 20%. Was 300 aEBITDA entspräche. Die Nettofinanzverschuldung würde parallel schrittweise auf 300 in 2028 absinken. Leverage dann bei 1x Aber ich bezweifle, dass es so weit kommt, bis dahin dürfte Gerresheimer - durch ein Private-Equity-Unternehmen - bereits von der Börse genommen worden sein. Daher meine Timeline: 2026 wird ein Übergangsjahr 2027 werden wir erste Früchte sehen 2028 wird spätestens zum Übernahmejahr Den größten Gegner und Hemmschuh sehe ich, wie seit einem Dreivierteljahr mehrfach erwähnt, beim Thema Demut und Geduld. Bei Gerresheimer braucht man ausreichend Sitzfleisch. Es wird in Wellenbewegungen rauf gehen. Bestmöglich sollte man sich die tagesaktuellen Schwankungen gar nicht zumuten und einfach ein Ziel in 2028 vor Augen haben. Ich bin froh, dass wir unser kleines und kompetentes Forum hier haben, dass uns sicher noch einige Jahre begleiten wird. Zumindest für diejenigen, die ebenfalls einen längerfristigen Anlagehorizont verfolgen und die Geduld mitbringen, auch wieder auf Kurse von 60 oder mehr zu warten. Ein Forum ganz ohne Trolle, Störenfriede und Abkupferer, die sich dann woanders gerne mit fremden Federn schmücken.

Wenn 2027 /2028 der Turnaround erfolgreich abgeschlossen ist, die Verschuldung gering und die EBIT-Marge hoch ist, sollte der Käufer doch bereit sein, einen erheblichen Aufpreis zu zahlen. Wäre es nicht sinnvoller, das Unternehmen bereits vorher zu einem günstigeren Preis zu übernehmen und das letzte Drittel der Sanierung selbst zu begleiten?.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12.07.2026 9:48 Uhr
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Wenn die Ramp ups und das Transformationsprogramm richtig greifen, dürfte der Umsatz auf 1.500 anziehen und das bei einer Marge von 20%. Was 300 aEBITDA entspräche. Die Nettofinanzverschuldung würde parallel schrittweise auf 300 in 2028 absinken. Leverage dann bei 1x Aber ich bezweifle, dass es so weit kommt, bis dahin dürfte Gerresheimer - durch ein Private-Equity-Unternehmen - bereits von der Börse genommen worden sein. Daher meine Timeline: 2026 wird ein Übergangsjahr 2027 werden wir erste Früchte sehen 2028 wird spätestens zum Übernahmejahr Den größten Gegner und Hemmschuh sehe ich, wie seit einem Dreivierteljahr mehrfach erwähnt, beim Thema Demut und Geduld. Bei Gerresheimer braucht man ausreichend Sitzfleisch. Es wird in Wellenbewegungen rauf gehen. Bestmöglich sollte man sich die tagesaktuellen Schwankungen gar nicht zumuten und einfach ein Ziel in 2028 vor Augen haben. Ich bin froh, dass wir unser kleines und kompetentes Forum hier haben, dass uns sicher noch einige Jahre begleiten wird. Zumindest für diejenigen, die ebenfalls einen längerfristigen Anlagehorizont verfolgen und die Geduld mitbringen, auch wieder auf Kurse von 60 oder mehr zu warten. Ein Forum ganz ohne Trolle, Störenfriede und Abkupferer, die sich dann woanders gerne mit fremden Federn schmücken.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12.07.2026 9:45 Uhr
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Es verbleibt eine moderne Gerresheimer mit rund 2.300 - 230 - 750 = 1.300 Umsatz. Dies anfänglich mit einer Marge von 17%, was den oben erwähnten 220 aEBITDA entspricht.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 12.07.2026 9:26 Uhr
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Danke! Das würde bedeuten es verbleiben 300 bis 400 mio Schulden. Was wäre der verbleibende Umsatz und EBITDA? Ich liebäugel ja weiterhin mit 2,5 bis 3,5x Verschuldung und Aktienrückkäufe…und dann danach Tilgung aus dem FCF. Dazu müssten aber dann die Overhead Kosten massiv runter.

1920 - 850 Centor - 670 MG macht grob 400 Nettofinanzverschuldung. Dem gegenüber 400 - 70 Centor - 110 MG macht grob 220 aEBITDA. Daraus resultiert Ende 2027 ein Leverage von 1,8x
puh_der_baer
puh_der_baer, 12.07.2026 8:04 Uhr
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Ich nehme ein aEBITDA von 110-120 und Multiple 6x

Danke! Das würde bedeuten es verbleiben 300 bis 400 mio Schulden. Was wäre der verbleibende Umsatz und EBITDA? Ich liebäugel ja weiterhin mit 2,5 bis 3,5x Verschuldung und Aktienrückkäufe…und dann danach Tilgung aus dem FCF. Dazu müssten aber dann die Overhead Kosten massiv runter.
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