Ulis leckere Gerresheimer Trüffel WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien User: Support
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30 % wären natürlich mega, aber natürlich nicht möglich. Schau mal hier rein: letzte Präsentation von Ende Juni: https://www.gerresheimer.com/investoren/investoren-und-analysten/publikationen/praesentationen Für mich ist die Gerresheimer Transformation Offensive (GTO) fast die spannendste Aussage der Präsentation. 2026 sollen bereits erste Effekte von 10–20 Mio. € bzw. 0,5–1,0 Prozentpunkten EBITDA-Marge sichtbar werden. Der eigentliche Hebel soll aber erst ab 2027 kommen. Mittelfristig peilt Gerresheimer eine Margenverbesserung von 2–4 Prozentpunkten an. Das wäre operativ ein echter Schritt nach vorne und aus meiner Sicht einer der wichtigsten Treiber für eine höhere Bewertung – vorausgesetzt, das Management liefert und Umsatz wächst wieder. Wobei nach Centor- und ggf. MG-Verkauf bei der GTO nochmal feinjustiert werden müsste.
Ja klar…das wäre was wenn wirklich nachhaltige Profitabilität da ist und die Rückkäufe durch wären…also 2029. ich hätte so lange Geduld wenn endlich mal die Richtung stimmt. Nach dem Horror die letzten 10 Monate, sollten wir jetzt Geduld haben und Druck machen dass überall die Kosten 30% runtergehen. Angefangen bei AR und Vorstand.
Die 42 von Silgan wären im März ok gewesen…jetzt wo der Laden saniert wird, wäre alles unter 80 bis 100 Euro zu wenig. Vorausgesetzt GLP1 kollabiert nicht. Ich halte mit etwas Geduld 500 Mio EBITDA in 2029/30 für realistisch. Und wie gesagt bei 24 mio ausstehenden Aktien wären wir dann in ganz anderen Regionen.
Wenn der Übernahmepreis angemessen ist und ich die Aktien mit einem guten Gewinn verkaufen kann, wäre ich damit einverstanden. Was jedoch ungünstig wäre, ist eine Übernahme zu einem Preis von 40-50 Euro. Nach den vielen Schmerzen und Unsicherheiten der letzten Monate wäre das für mich persönlich zu wenig. Und es sind sicherlich viele Altaktionäre vorhanden die noch einen Durchschnitts-Einkauf von über 50/60€ haben .
Eine gravierende Transformation, bei der man langfristig und strategisch plant respektive denkt, passiert grundsätzlich nach einem going private häufig besser und geräuschloser, denn dann muss man dem Kapitalmarkt nicht alle 3 Monate aktionistisch und populistisch Rede und Antwort stehen und sich für Zwischenschritte und Verschiebungen entschuldigen bzw. rechtfertigen. Ich gehe daher stark davon aus, dass nach dem Centor-Verkauf, wenn man die 3 Elefanten nach Hause geschickt hat, das Thema Übernahme wieder Fahrt aufnehmen wird und die weitere Transformation unter der Obhut von PE als Finanzierer und Stillhalter passieren wird. Wenn der Preis stimmt, wird AOC diesem Weg zustimmen und seine Aktien andienen. Alternativ zieht es AOC als Strippenzieher samt neuem AR weiterhin mit Börsenlisting weiter durch und erntet die Früchte dann in 2028 mit noch deutlich höheren Kursen selbst. Über 20% werden sie aber nicht gehen.
Ich stimme dir zu.Ich würde es ebenfalls bevorzugen, die alten Kurse von über 80 Euro bis Ende 2027 auch ohne eine Übernahme zu erreichen. Danach könnte man aufgrund von Aktienrückkäufen oder Dividenden einen Teil der Aktien, beispielsweise 30 Prozent, langfristig behalten. Aber wir werden sehen, wie sich die Situation entwickelt. Ich vertrau auf das neue Management dass sie die richtigen Entscheidungen treffen. Bislang habe ich ein gutes Gefühl dass sie aktuell vieles richtig machen.
Deswegen würde ich ja hoffen, dass man sich einer Übernahme widersetzt. Die Marge muss mittelfristig auf über 25% hochgeprügelt werden. Das sollte GXI auch selbst hinbekommen, Umsatzwachstum bei mindestens 6% p.a., dazu dann geringe Capex und hoher FCF. Ein Festmahl für jeden Investor. Fände es absurd 3 Jahre durch die Hölle zu gehen und die Ernte fährt ein anderer ein. Zumal ja für 700 Mio Aktien zurückgekauft werden könnten…dann explodieren alle Kennzahlen.
Deshalb steht ja auch das Wort "spätestens" bei 2028 als Übernahmejahr mit dabei und weiter oben in Bezug auf die Dauer bis zur Übernahme 2028 die Passage: "Aber ich bezweifle, dass es so weit kommt, bis dahin dürfte Gerresheimer - durch ein Private-Equity-Unternehmen - bereits von der Börse genommen worden sein."
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