UNITEDHEALTH GROUP WKN: 869561 ISIN: US91324P1021 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 9.085
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m4758406, 18.05.2025 6:38 Uhr
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**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Ihr habt Recht, UnitedHealth ist kein Wirecard in Bezug auf die Unternehmenssubstanz und die Art der Kernvorwürfe. Eine Insolvenz in den nächsten 3-5 Jahren ist extrem unwahrscheinlich, dafür ist das Unternehmen zu groß, zu diversifiziert und zu systemrelevant für das US-Gesundheitssystem. *** Aber die trügerische Sicherheit, die manche aus der Größe oder aus Insiderkäufen ableiten, ist gefährlich. Der Vergleich mit historischen Insiderkäufen bei anderen gefallenen Giganten (GM, Lehman etc.) diente dazu zu illustrieren, dass Insider das Ausmaß einer Krise oft unterschätzen oder ihre Käufe andere Motive als reine Renditeoptimierung haben. *** Die aktuellen Probleme von UNH sind fundamental und betreffen das Herzstück des Versicherungsgeschäfts (Medicare Advantage Kosten) und potenziell einen wichtigen Ertragspfeiler (Optum Rx durch PBM-Reformen). Die ausgesetzte Prognose und der CEO-Wechsel signalisieren eine tiefe Krise und massive Unsicherheit. "Nicht pleitegehen" heißt nicht, dass die Aktie nicht über einen längeren Zeitraum deutlich an Wert verlieren oder stagnieren kann, während das Unternehmen schmerzhafte Anpassungen vornimmt. Die Systemrelevanz schützt vielleicht vor dem absoluten Kollaps, aber nicht vor einer Neubewertung der Ertragskraft und damit des Aktienkurses. Die kommenden Monate und Quartale werden zeigen, ob das neue/alte Management die fundamentalen operativen Probleme wirklich in den Griff bekommt. Bis dahin bleibt das Risiko für Aktionäre außergewöhnlich hoch.
m
m4758406, 18.05.2025 6:35 Uhr
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**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Die Börsengeschichte ist leider reich an Beispielen, bei denen selbst massive Insiderkäufe bei ehemals angesehenen Marktführern und riesigen Konzernen nicht vor einem weiteren Niedergang oder gar der Pleite schützen konnten. Diese Fälle unterstreichen eindrücklich, dass Insiderkäufe, auch wenn sie Vertrauen signalisieren sollen, die fundamentalen Probleme eines Unternehmens nicht lösen können und oft die Komplexität oder das Ausmaß der Krise unterschätzen. Hier einige weitere historische Beispiele, die die These stützen: 1. **Lehman Brothers vor dem Kollaps 2008:** * **Kontext:** Eine der größten und ältesten Investmentbanken der Welt. * **Insideraktivität:** Auch hier hielten Top-Manager, einschließlich CEO Richard Fuld, bis kurz vor dem Zusammenbruch im September 2008 signifikante Aktienpakete und es gab auch Käufe in den Monaten davor, als der Kurs bereits unter Druck geraten war. Oft wurde argumentiert, die Probleme seien beherrschbar und die Aktie unterbewertet. * **Ergebnis:** Der Kollaps von Lehman Brothers war ein Schlüsselereignis der globalen Finanzkrise. Aktionäre verloren alles. Die Insider, die bis zuletzt kauften oder hielten, demonstrierten eher eine Fehleinschätzung der systemischen Risiken als überlegenes Wissen. 2. **Nortel Networks (Anfang 2000er Jahre):** * **Kontext:** Ehemals ein kanadischer Telekommunikationsgigant und Technologieführer, einer der wertvollsten Konzerne Kanadas. * **Insideraktivität:** Nach dem Platzen der Dotcom-Blase und inmitten massiver Restrukturierungsversuche und Bilanzunregelmäßigkeiten (die später aufgedeckt wurden), gab es Phasen, in denen Insider versuchten, durch Käufe oder optimistische Äußerungen Vertrauen zu signalisieren. * **Ergebnis:** Nortel meldete 2009 Insolvenz an, nachdem jahrelange Verluste, strategische Fehler und die Bilanzprobleme das Unternehmen zermürbt hatten. Auch hier halfen frühere Insiderbekundungen nichts. 3. **Eastman Kodak (vor der Insolvenz 2012):** * **Kontext:** Über ein Jahrhundert lang ein Synonym für Fotografie und ein globaler Marktführer. * **Insideraktivität:** In den Jahren des Niedergangs, als das Unternehmen den Übergang zur Digitalfotografie verschlief, gab es immer wieder Insider, die an einen Turnaround glaubten und Aktien hielten oder kauften. * **Ergebnis:** Kodak meldete 2012 Insolvenz an. Die Transformation gelang nicht rechtzeitig, und das Kerngeschäft brach weg. 4. **BlackBerry (ehemals Research In Motion) im Niedergang:** * **Kontext:** Pionier und einstiger Marktführer im Smartphone-Markt. * **Insideraktivität:** Als Apple und Android den Markt revolutionierten und BlackBerry massiv Marktanteile verlor, gab es von den damaligen Co-CEOs und anderen Insidern immer wieder Bekundungen, man werde das Ruder herumreißen, und es gab auch Aktienkäufe. * **Ergebnis:** Der Aktienkurs stürzte dramatisch ab, und das Unternehmen musste sich komplett neu erfinden und ist heute ein Nischenanbieter für Software und Sicherheitslösungen. Die damaligen Käufe zu höheren Kursen waren aus heutiger Sicht Fehlentscheidungen. -------> Diese Beispiele zeigen, dass die Seriosität und Größe eines Unternehmens in der Vergangenheit keine Garantie für die Zukunft sind. Wenn fundamentale Probleme, externer Druck und Managementfehler zusammenkommen, können auch Giganten ins Wanken geraten. Insiderkäufe sollten daher immer nur *ein* Puzzleteil in einer umfassenden Analyse sein und niemals als alleiniger Grund für eine Investmententscheidung dienen, insbesondere nicht in Krisenzeiten wie bei UnitedHealth aktuell mit der ausgesetzten Prognose und dem CEO-Wechsel.
m
m4758406, 18.05.2025 6:23 Uhr
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**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Warum sind Insiderkäufe oft trügerisch, gerade bei großen, etablierten Unternehmen in der Krise? -------> "Too Big to Fail"-Mentalität (intern): Manager großer, historisch erfolgreicher Konzerne können manchmal selbst der Illusion unterliegen, dass ihr Unternehmen "zu groß" oder "zu wichtig" ist, um wirklich zu scheitern. Sie unterschätzen die Disruptionskraft neuer Technologien oder die Tiefe struktureller Probleme. -------> Informationsasymmetrie oft überschätzt: Während Insider Details des operativen Geschäfts kennen, haben sie oft keinen besseren Blick auf makroökonomische Trends, politische Umwälzungen oder disruptive technologische Veränderungen als gut informierte externe Analysten. -------> Emotionale Bindung und "Sunk Cost Fallacy": Langjährige Manager haben oft eine starke emotionale Bindung an ihr Unternehmen und wollen den Niedergang nicht wahrhaben oder glauben fest an die eigenen Turnaround-Pläne (Sunk Cost Fallacy – "wir haben schon so viel investiert, jetzt müssen wir weitermachen"). -------> Signalwirkung als Hauptmotiv: Wie bereits diskutiert, dienen Käufe oft primär dazu, ein externes Signal der Zuversicht zu senden, unabhängig von der tatsächlichen internen Einschätzung der Renditechancen. -------> Unterschätzung externer Schocks: Manchmal sind es unvorhergesehene externe Ereignisse (wie eine Pandemie, ein plötzlicher, massiver Technologiebruch oder eben auch drastische regulatorische Eingriffe), die selbst die besten internen Pläne zunichtemachen.
G
Gast-754922001, 18.05.2025 6:17 Uhr
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Die grundsätzliche Aussage zu treffen, dass Insiderkäufe ALLEINE völlig unabhängig von Unternehmen oder Motivation NIEMALS als 100% er Indikator genommen werden kann, um verlässlich sagen zu können, dass es definitiv ohne wenn und aber wieder rasant bergauf geht mit der Aktie ist natürlich richtig 🤣🤣🤣🙈🙈🙈
m
m4758406, 18.05.2025 6:12 Uhr
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@Wuppertal1212, 5:41 Uhr .......... Die Geschichte zeigt, dass das DOJ bei Betrug gegenüber Regierungsprogrammen empfindliche Strafen verhängen kann (siehe z.B. historische Fälle in der Pharmaindustrie oder bei anderen Gesundheitsdienstleistern). 2. **Systemisches Risiko für Medicare Advantage:** Wenn sich herausstellt, dass ein Marktführer wie UnitedHealth systematisch und in großem Stil bei Medicare Advantage falsch abgerechnet hat, könnte dies das Vertrauen in das gesamte MA-Programm erschüttern und zu noch strengeren Regulierungen und Kürzungen für *alle* Anbieter führen. Das hätte weitreichende Folgen für die gesamte Branche. 3. **Schadensersatzansprüche sind nicht ausgeschlossen:** Auch wenn die Regierung der primär Geschädigte wäre, könnten sich sekundäre Schadensersatzansprüche ergeben. Beispielsweise könnten Aktionärsklagen wegen mangelnder Offenlegung oder irreführender Aussagen über Compliance-Programme folgen, wenn sich gravierende Verfehlungen bestätigen. Auch könnten Konkurrenten benachteiligt worden sein. 4. **"Weiter so wie bisher" ist nicht garantiert:** Die Annahme, dass nach einer Geldzahlung "alles so weitergeht wie vorher", ist eine gefährliche Verallgemeinerung. Die Auflagen im Rahmen von Vergleichen können sehr einschneidend sein und Geschäftsmodelle nachhaltig verändern. Zudem ist die politische Landschaft (Stichwort Trump und PBM-Reformen) aktuell sehr dynamisch. 5. **Die Kombination der Probleme:** Es sind ja nicht *nur* die DOJ-Untersuchungen. Wir haben die massiven, unerwarteten Kostensteigerungen im MA-Bereich, die schwierige Anpassung an V28, die Probleme bei Optum Health mit neuen, komplexen Mitgliedern, den Cyberangriff und – als massivstes Warnsignal – die **Aussetzung der kompletten Jahresprognose 2025 bei gleichzeitigem CEO-Wechsel.** Diese Kumulation von schwerwiegenden Problemen und Unsicherheiten ist es, die die aktuelle Situation so kritisch macht. Ein einzelner Faktor wäre vielleicht beherrschbar, aber die Summe ist besorgniserregend. 6. **Risiko und Chance:** Dein PS-Hinweis ist natürlich korrekt – ohne Risiko keine Chance. Aber es geht darum, das Risiko-Ertrags-Verhältnis realistisch einzuschätzen. Angesichts der ausgesetzten Prognose ist das "Risiko" aktuell extrem schwer zu quantifizieren, was jede Investition hochspekulativ macht. Ich stimme zu, dass UnitedHealth ein etabliertes Unternehmen ist und nicht über Nacht verschwinden wird. Aber die aktuellen Herausforderungen sind fundamental und betreffen das Kerngeschäft sowie die regulatorische und politische Landschaft. Eine differenzierte und vorsichtige Betrachtung ist daher aus meiner Sicht unerlässlich, auch wenn die Aktie von hohen Niveaus gefallen ist.
m
m4758406, 18.05.2025 6:11 Uhr
0

Guten Morgen Die Vergleiche zu Wirecard in Bezug auf die Insiderkäufe sind wirklich außerordentlich unseriös! Es geht bei den Vorwürfen gegen United nämlich NICHT um Bilanzfälschungen, daher sind die Insiderkäufe oder die möglichen Motive oder Auswirkungen dahinter vollkommen anders! Fakt ist, die Vorwürfe stehen seit einem Jahr im Raum! Fakt ist, das Unternehmen hat sofort Stellung bezogen und erwähnt keinerlei Kenntnis darüber zu haben, dass aktuell Ermittlungen stattfinden und auf die "Integrität" (Makellosigkeit) seines Medicare Advantage Programm bestanden! Zudem geht es bei den Vorwürfen/Ermittlungen nach meinem Kenntnisstand darum, dass United in Einzelfällen, Patienten kränker abgerechnet haben soll, als sie seien... Sofern sich das bestätigen lassen sollte, wäre wohl die Regierung be.schissen worden und nicht der einzelne Patient! Somit kann ich eine immer wieder erwähnte Welle von Schadensersatzansprüchen seitens der einzelnen Versicherer nicht nachvollziehen! Vielmehr geht es dann um einen möglichen Vergleich mit der Regierung. Diese sollte ein starkes Interesse daran haben, dass Unitedhealth als größte private Krankenversicherung der USA auch weiterhin das Land versorgt und versichert. Die Erfahrung hat gezeigt, sofern die Regierung nämlich Kohle sieht, geht anschließend alles so weiter wie voher! Sowohl in den USA, als auch auf der Rest der Welt 🤓. Das ist mein Kenntnisstand in Bezug auf die aktuellen Vorwürfe. Sofern ich etwas falsch interpretiert haben sollte oder falsche Infos vorliegen, würde ich mich über konstruktive Kritik freuen und wünsche allen einen schönen Sonntag! PS: Wenn es in der aktuellen Situation KEIN Risiko geben würde, dann gäbe es wohl auch keine Chance auf tüchtig Prozente 😅🤣

Mein Hinweis auf Wirecard bezog sich *ausschließlich* und sehr spezifisch auf die Beobachtung, dass **Insiderkäufe (auch von CEOs) und Aktienrückkaufprogramme per se keine Garantie für eine positive Kursentwicklung oder die Abwesenheit gravierender Probleme sind.** Bei Wirecard gab es diese Aktivitäten kurz vor dem Totalabsturz. Es ging mir *nicht* darum, UnitedHealth betrügerische Bilanzmanipulationen im Stile von Wirecard zu unterstellen – das wäre in der Tat unseriös und unzutreffend, da die Unternehmenssubstanz und -geschichte fundamental verschieden sind. Der Punkt war lediglich, die oft überzogene Euphorie zu dämpfen, die allein aus Insiderkäufen abgeleitet wird, und aufzuzeigen, dass die Motivationen für solche Käufe vielfältig sein können und nicht immer ein Indikator für eine bevorstehende Trendwende sind. Du hast Recht, dass die Vorwürfe gegen UnitedHealth (soweit bekannt) sich primär auf **Abrechnungspraktiken im Medicare Advantage-Bereich** konzentrieren – also darauf, ob Patienten systematisch als kränker dargestellt wurden, um höhere Erstattungen von der Regierung zu erhalten. Es ist auch richtig, dass dies primär die Regierung als Geschädigte erscheinen lässt. **Allerdings sind die potenziellen Auswirkungen und Risiken aus meiner Sicht dennoch sehr schwerwiegend und dürfen nicht unterschätzt werden, selbst wenn es nicht um direkte Bilanzfälschung geht:** 1. **Strafrechtliche Dimension:** Der WSJ-Bericht vom 14. Mai sprach explizit von einer *strafrechtlichen* Untersuchung des DOJ. Das ist eine neue Qualität. Strafrechtliche Verfahren können, auch ohne dass Patienten direkt geschädigt wurden, zu immensen Strafzahlungen, Auflagen und einem erheblichen Reputationsschaden führen. Es geht hier nicht nur um "einen möglichen Vergleich". ......
G
Gast-754922001, 18.05.2025 5:41 Uhr
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Guten Morgen Die Vergleiche zu Wirecard in Bezug auf die Insiderkäufe sind wirklich außerordentlich unseriös! Es geht bei den Vorwürfen gegen United nämlich NICHT um Bilanzfälschungen, daher sind die Insiderkäufe oder die möglichen Motive oder Auswirkungen dahinter vollkommen anders! Fakt ist, die Vorwürfe stehen seit einem Jahr im Raum! Fakt ist, das Unternehmen hat sofort Stellung bezogen und erwähnt keinerlei Kenntnis darüber zu haben, dass aktuell Ermittlungen stattfinden und auf die "Integrität" (Makellosigkeit) seines Medicare Advantage Programm bestanden! Zudem geht es bei den Vorwürfen/Ermittlungen nach meinem Kenntnisstand darum, dass United in Einzelfällen, Patienten kränker abgerechnet haben soll, als sie seien... Sofern sich das bestätigen lassen sollte, wäre wohl die Regierung be.schissen worden und nicht der einzelne Patient! Somit kann ich eine immer wieder erwähnte Welle von Schadensersatzansprüchen seitens der einzelnen Versicherer nicht nachvollziehen! Vielmehr geht es dann um einen möglichen Vergleich mit der Regierung. Diese sollte ein starkes Interesse daran haben, dass Unitedhealth als größte private Krankenversicherung der USA auch weiterhin das Land versorgt und versichert. Die Erfahrung hat gezeigt, sofern die Regierung nämlich Kohle sieht, geht anschließend alles so weiter wie voher! Sowohl in den USA, als auch auf der Rest der Welt 🤓. Das ist mein Kenntnisstand in Bezug auf die aktuellen Vorwürfe. Sofern ich etwas falsch interpretiert haben sollte oder falsche Infos vorliegen, würde ich mich über konstruktive Kritik freuen und wünsche allen einen schönen Sonntag! PS: Wenn es in der aktuellen Situation KEIN Risiko geben würde, dann gäbe es wohl auch keine Chance auf tüchtig Prozente 😅🤣
S
Scandic, 18.05.2025 3:53 Uhr
1

Wer jetzt noch behauptet das United den Bach runter geht, der sollte besser mit Börse aufhören!

👍 korrekt!!!!
Chakotay
Chakotay, 18.05.2025 2:19 Uhr
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Äh, neiin. Der Do war um ein vielfaches höher. Der Fr auch, obwohl es da gar keine News gab.
m
m4758406, 18.05.2025 0:17 Uhr
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Könntest du deine KI mal bitte fragen, wie sie sich den Umstand erklärt, daß der Ceowechsel und Prognoserücknahme ja schon am Dienstag erfolgte und diese Ängste ja dann an diesem Tag schon eingepreist wurden und ob das hohe Volumen an dem Tag als der WSJ Bericht kam mit einer alten Meldung unter diesen Umständen nicht etwas hysterisch erscheinen? Oder anders gefragt: Warum gab es nicht am Dienstag schon den Volumenmäßig krassen Abverkauf

**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Der Dienstag war bereits ein Tag mit einem sehr starken, volumenreichen Abverkauf. Die Ereignisse vom Mittwoch waren keine reine "Verlagerung", sondern eine zusätzliche negative Schockwelle, die auf einen bereits stark verunsicherten Markt traf und diesen weiter nach unten drückte, weil die Nachricht über eine strafrechtliche DOJ-Untersuchung eine neue, bedrohlichere Dimension zu den bereits bekannten Problemen hinzufügte. Es ist also eher eine Kaskade von negativen Ereignissen als eine reine Verschiebung der Reaktion.
Chakotay
Chakotay, 17.05.2025 23:45 Uhr
0
Und sie soll sich bitte kurz fassen
Chakotay
Chakotay, 17.05.2025 23:44 Uhr
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........ ** 5. **Der Chef ist plötzlich weg und keiner weiß, wie es weitergeht (CEO-Wechsel & Prognoseaussetzung):** * **Was ist passiert?** Mitten in diesen ganzen Problemen hat der Chef von UnitedHealth hingeworfen. Und das Unternehmen sagt jetzt: "Wir wissen gerade selbst nicht genau, wie viel Geld wir dieses Jahr verdienen werden." * **Warum ist das so extrem schlimm?** Das ist wie ein Kapitän, der mitten im Sturm von Bord geht und die Mannschaft nicht weiß, wie schlimm der Sturm wirklich wird. Es zeigt, dass die Probleme sehr ernst sind und das Management selbst unsicher ist. Das ist für Investoren fast das Schlimmste, was passieren kann, weil man nicht planen kann. * **Schädigt das schon das Geschäft?** Es schädigt vor allem das Vertrauen. Und wenn Investoren und Kunden das Vertrauen verlieren, ist das sehr, sehr schlecht für jedes Geschäft. **Lässt es sich noch reparieren? Und wie wahrscheinlich ist das?** Das ist die Millionen-Euro-Frage! * **Lässt es sich reparieren?** Ja, grundsätzlich schon. UnitedHealth ist ein riesiges Unternehmen mit vielen klugen Köpfen und viel Geld. Sie können versuchen: * Besser mit den Ärzten zu verhandeln, um Kosten zu senken. * Die neuen Regeln (V28) besser zu verstehen und umzusetzen. * Den neuen, kranken Patienten bei Optum Health intensiver zu helfen, damit sie gesünder werden und langfristig weniger Kosten verursachen (das braucht aber Zeit). * Sich auf mögliche neue Medikamentenpreis-Regeln vorzubereiten und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. * Der neue/alte Chef, Stephen Hemsley, kennt das Unternehmen sehr gut und könnte es schaffen, wieder Ruhe und eine klare Richtung reinzubringen. * **Wahrscheinlichkeiten (meine ganz persönliche Einschätzung in %):** * **Vollständige und schnelle Erholung (innerhalb von 1-2 Jahren zurück zu alter Stärke und Profitabilität): 20%** Das wäre ein Best-Case-Szenario. Es würde erfordern, dass Hemsley Wunder wirkt, die Kostenprobleme schnell lösbar sind und die politischen Risiken sich nicht voll materialisieren. Ist möglich, aber angesichts der Prognoseaussetzung eher unwahrscheinlich. * **Langsame und schmerzhafte Stabilisierung mit dauerhaft etwas niedrigeren Margen (innerhalb von 2-4 Jahren): 50%** Das halte ich für das wahrscheinlichste Szenario. Das Unternehmen wird die Probleme angehen, aber es wird Zeit kosten und vielleicht nicht mehr ganz so profitabel sein wie früher in allen Bereichen. Das Kerngeschäft ist *angeschlagen*, aber nicht *zerstört*. Es wird Narben geben. * **Anhaltende Krise und signifikanter, langfristiger Schaden (Abstieg in die Mittelmäßigkeit oder schlimmer): 30%** Dieses Risiko ist durch die jüngsten Ereignisse deutlich gestiegen. Wenn die Kosten nicht in den Griff zu bekommen sind, die politischen Eingriffe massiv werden und das Management keine überzeugenden Lösungen findet, könnte UNH tatsächlich langfristig an Wert und Marktstellung verlieren. Eine Zerschlagung oder ein "Too big to fail"-Szenario ist zwar noch weit weg, aber die Richtung ist besorgniserregend. **Was ich denke:** Die Kombination aus operativen Problemen, die jetzt so massiv zu Tage treten, dass die Prognose ausgesetzt wird, gepaart mit einem CEO-Wechsel und externen politischen Drohungen, ist wirklich eine explosive Mischung. Das Sparschwein hat definitiv ein paar große Löcher bekommen. Ob man die schnell und dauerhaft stopfen kann, ist die große Frage. Die nächsten 1-2 Quartale werden extrem wichtig sein, um zu sehen, ob das neue Management erste Erfolge bei der Schadensbegrenzung zeigen kann. Bis dahin bleibt es ein Ritt auf der Rasierklinge.

Könntest du deine KI mal bitte fragen, wie sie sich den Umstand erklärt, daß der Ceowechsel und Prognoserücknahme ja schon am Dienstag erfolgte und diese Ängste ja dann an diesem Tag schon eingepreist wurden und ob das hohe Volumen an dem Tag als der WSJ Bericht kam mit einer alten Meldung unter diesen Umständen nicht etwas hysterisch erscheinen? Oder anders gefragt: Warum gab es nicht am Dienstag schon den Volumenmäßig krassen Abverkauf
D
Diversify, 17.05.2025 23:34 Uhr
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Korrekt. Solange nichts konkretes da ist, würde ich weder verkaufen noch kaufen

Ich habe diese Woche schon gekauft, bereue es keinesfalls und möchte aufstocken. Allerdings warte ich die Nachrichtenlage bzgl UnitedHealth ab und überhaupt die Marktstimmung ab Montag. Mal schauen, wie sich Moody's Downgrade des US Credit Ratings stimmungsmäßig auf die Gesamtmärkte auswirkt. Das wird ja teuer für den US Haushalt, denn die Anleihezinsen werden höher gehen.
m
m4758406, 17.05.2025 23:27 Uhr
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........ ** 5. **Der Chef ist plötzlich weg und keiner weiß, wie es weitergeht (CEO-Wechsel & Prognoseaussetzung):** * **Was ist passiert?** Mitten in diesen ganzen Problemen hat der Chef von UnitedHealth hingeworfen. Und das Unternehmen sagt jetzt: "Wir wissen gerade selbst nicht genau, wie viel Geld wir dieses Jahr verdienen werden." * **Warum ist das so extrem schlimm?** Das ist wie ein Kapitän, der mitten im Sturm von Bord geht und die Mannschaft nicht weiß, wie schlimm der Sturm wirklich wird. Es zeigt, dass die Probleme sehr ernst sind und das Management selbst unsicher ist. Das ist für Investoren fast das Schlimmste, was passieren kann, weil man nicht planen kann. * **Schädigt das schon das Geschäft?** Es schädigt vor allem das Vertrauen. Und wenn Investoren und Kunden das Vertrauen verlieren, ist das sehr, sehr schlecht für jedes Geschäft. **Lässt es sich noch reparieren? Und wie wahrscheinlich ist das?** Das ist die Millionen-Euro-Frage! * **Lässt es sich reparieren?** Ja, grundsätzlich schon. UnitedHealth ist ein riesiges Unternehmen mit vielen klugen Köpfen und viel Geld. Sie können versuchen: * Besser mit den Ärzten zu verhandeln, um Kosten zu senken. * Die neuen Regeln (V28) besser zu verstehen und umzusetzen. * Den neuen, kranken Patienten bei Optum Health intensiver zu helfen, damit sie gesünder werden und langfristig weniger Kosten verursachen (das braucht aber Zeit). * Sich auf mögliche neue Medikamentenpreis-Regeln vorzubereiten und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. * Der neue/alte Chef, Stephen Hemsley, kennt das Unternehmen sehr gut und könnte es schaffen, wieder Ruhe und eine klare Richtung reinzubringen. * **Wahrscheinlichkeiten (meine ganz persönliche Einschätzung in %):** * **Vollständige und schnelle Erholung (innerhalb von 1-2 Jahren zurück zu alter Stärke und Profitabilität): 20%** Das wäre ein Best-Case-Szenario. Es würde erfordern, dass Hemsley Wunder wirkt, die Kostenprobleme schnell lösbar sind und die politischen Risiken sich nicht voll materialisieren. Ist möglich, aber angesichts der Prognoseaussetzung eher unwahrscheinlich. * **Langsame und schmerzhafte Stabilisierung mit dauerhaft etwas niedrigeren Margen (innerhalb von 2-4 Jahren): 50%** Das halte ich für das wahrscheinlichste Szenario. Das Unternehmen wird die Probleme angehen, aber es wird Zeit kosten und vielleicht nicht mehr ganz so profitabel sein wie früher in allen Bereichen. Das Kerngeschäft ist *angeschlagen*, aber nicht *zerstört*. Es wird Narben geben. * **Anhaltende Krise und signifikanter, langfristiger Schaden (Abstieg in die Mittelmäßigkeit oder schlimmer): 30%** Dieses Risiko ist durch die jüngsten Ereignisse deutlich gestiegen. Wenn die Kosten nicht in den Griff zu bekommen sind, die politischen Eingriffe massiv werden und das Management keine überzeugenden Lösungen findet, könnte UNH tatsächlich langfristig an Wert und Marktstellung verlieren. Eine Zerschlagung oder ein "Too big to fail"-Szenario ist zwar noch weit weg, aber die Richtung ist besorgniserregend. **Was ich denke:** Die Kombination aus operativen Problemen, die jetzt so massiv zu Tage treten, dass die Prognose ausgesetzt wird, gepaart mit einem CEO-Wechsel und externen politischen Drohungen, ist wirklich eine explosive Mischung. Das Sparschwein hat definitiv ein paar große Löcher bekommen. Ob man die schnell und dauerhaft stopfen kann, ist die große Frage. Die nächsten 1-2 Quartale werden extrem wichtig sein, um zu sehen, ob das neue Management erste Erfolge bei der Schadensbegrenzung zeigen kann. Bis dahin bleibt es ein Ritt auf der Rasierklinge.
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m4758406, 17.05.2025 23:27 Uhr
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**Gemini 2.5 Pro ** -> ** Stell dir vor, UnitedHealth Group ist wie ein riesiges Sparschwein für viele Menschen, besonders für ältere Leute, die bei "Medicare Advantage" versichert sind. Dieses Sparschwein hilft ihnen, ihre Arztrechnungen zu bezahlen. **Die großen Sorgen bei UnitedHealth – ganz einfach erklärt:** 1. **Das Sparschwein wird schneller leer als gedacht (Medicare Advantage Kosten):** * **Was ist passiert?** Plötzlich gehen viel mehr ältere Leute viel öfter zum Arzt oder brauchen teurere Behandlungen als UnitedHealth dachte. Stell dir vor, jeder im Sparschwein nimmt plötzlich doppelt so viel Geld raus wie geplant. * **Warum ist das schlimm?** Wenn mehr Geld rausgeht als reinkommt oder als man erwartet hat, wird das Sparschwein schnell leerer. UnitedHealth muss dann vielleicht die Preise für die Versicherung erhöhen oder weniger für andere Dinge ausgeben, um das auszugleichen. Das macht die Kunden unzufrieden und ist schlecht fürs Geschäft. * **Ist das Kerngeschäft schon kaputt?** Ein wichtiger Teil, nämlich das Geschäft mit den älteren Leuten, hat einen ordentlichen Knacks bekommen. Es ist noch nicht komplett kaputt, aber es blutet gerade stark. 2. **Neue Spielregeln machen es kompliziert (V28-Risikomodell):** * **Was ist passiert?** Die Biden-Regierung bzw. die unter ihr arbeitende Behörde CMS hat neue, komplizierte Regeln aufgestellt, wie UnitedHealth das Geld für die älteren Leute berechnen und bekommen soll. Diese Regeln sind strenger und UnitedHealth scheint große Schwierigkeiten zu haben, sich schnell genug darauf einzustellen. * **Warum ist das schlimm?** Wenn man die Regeln nicht gut versteht oder umsetzt, bekommt man vielleicht weniger Geld von der Regierung, als man eigentlich für die Kranken braucht. Das ist, als ob die Regeln fürs Füllen des Sparschweins plötzlich viel komplizierter werden und man weniger reinbekommt. * **Schädigt das schon das Geschäft?** Ja, das tut es, weil es direkt beeinflusst, wie viel Geld UnitedHealth für seine wichtigste Kundengruppe (die Senioren) zur Verfügung hat und wie profitabel dieses Geschäft ist. 3. **Die "Arztpraxis-Kette" hat Probleme (Optum Health):** * **Was ist passiert?** UnitedHealth hat eine eigene Kette von Arztpraxen und Gesundheitsdiensten namens Optum Health. Viele neue, besonders kranke oder komplizierte Patienten sind dorthin gewechselt, weil ihre alten Versicherungen vielleicht aufgehört haben. Diese neuen Patienten brauchen viel Betreuung, aber UnitedHealth bekommt im Moment vielleicht nicht genug Geld für sie, weil ihre Krankengeschichte anfangs nicht gut bekannt war. * **Warum ist das schlimm?** Wenn man viele neue, sehr pflegebedürftige Leute in seine Arztpraxen bekommt, aber nicht genug Geld dafür erhält, macht man Verluste. Das ist, als würdest du einen Laden aufmachen, viele neue Kunden kommen, die aber sehr viel brauchen und erstmal wenig bezahlen. * **Schädigt das schon das Geschäft?** Ja, dieser Teil von Optum Health, der sich um diese speziellen Patienten kümmert, hat im Moment definitiv Probleme, profitabel zu sein. 4. **Der neue Präsident könnte alles durcheinanderwirbeln (Politische Risiken/PBM):** * **Was ist passiert?** Donald Trump hat angekündigt, dass er die Preise für Medikamente stark senken will. Ein großer Teil von UnitedHealth (Optum Rx) verdient Geld damit, Medikamentenpreise für Versicherungen zu verhandeln. Wenn die Preise stark fallen oder anders geregelt werden, könnte dieses Geschäft viel weniger profitabel werden. * **Warum ist das schlimm?** Das ist, als würde ein wichtiger Geldbringer für das Sparschwein plötzlich viel weniger Geld einbringen. Das würde das ganze Unternehmen treffen. * **Schädigt das schon das Geschäft?** Noch nicht direkt, aber die *Angst* davor ist schon da und macht Investoren nervös. Wenn es so kommt, wäre das ein schwerer Schlag.
B
Baronwufet, 17.05.2025 23:19 Uhr
0

Ich gebe dir indessen Recht: Es ist Vorsicht geboten, solange wir nicht wissen, welche konkreten Vorwürfe in welchem Umfange gegen das Unternehmen oder einzelne Führungskräfte erhoben werden. Noch ist es lediglich ein Verdachtsfall, welcher geprüft wird. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass deren externe Wirtschaftsprüfer keinen allzu großen Bock geschossen haben. Und es sich auch intern keinesfalls um kriminelle Machenschaften handelt, sondern schlichtweg vielleicht um Schlampereien. Welche in jedem Konzern vorkommen. Nur nicht immer aufgedeckt werden.

Korrekt. Solange nichts konkretes da ist, würde ich weder verkaufen noch kaufen
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