VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 40.931
Albinoni
Albinoni, 12.07.2022 13:58 Uhr
0
Falsch gedacht. 55% Verlust bei 50% Verschuldung sind “nur” 27,5% Wertverlust auf die Immobilie. Dennoch ist die Bewertung unvorstellbar niedrig. NAV 64 - Kurs 28. Da dürfte inzwischen selbst die unwahrscheinlichsten Szenarien eingepreist sein
G
Geko1, 12.07.2022 12:35 Uhr
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Wenn's weiter so abstürzt sind die ganzen Immos von Vonovia nichts mehr Wert. 55% Wertverlust ist schon heftig, wenn mir einer sagen würde mein Haus ist in einem Jahr 55% weniger Wert geworden... das sagt der Kurs ja hier aus.
Bert1989
Bert1989, 12.07.2022 10:02 Uhr
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Grundsteuer ist natürlich variabel aber geschätzt wird ein niedriger/mittlerer dreistelliger Preis für EFH mit "normaler" Größe. d.h. "in meinen Augen" Grundstücke von 500-800 qm
Bert1989
Bert1989, 12.07.2022 10:00 Uhr
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Die Probleme kommen aber doch Häuslebauer erst in 6-8 Jahren oder? Standard sind 10+ Jahre Finanzierung. Wer heute finanziert ist der Anstieg also erstmal egal. Eher die Kosten für Material und Handwerker schlagen zu buche, sofern Außer planmäßig gewerkelt werden muss. Und wessen Finanzierung jetzt ausläuft, hat Häuser mit geringerer restschuld und immer noch vergleichsweise günstigen zinsumfeld.

ja, ka ob jemand sich für 5 Jahre finanziert hat. Aber die folgenden Punkte sind halt für EFH schlechter als für Wohnungen. - Grundsteueranpassung: da werden min. 100 € mehr pro Jahr fällig wobei es eher 300 € sein werden. - Heizen: ohne direkte Nachbar ist der Verbrauch Naturgemäß deutlich höher, wer eine PV + WP hat kann da evtl profitieren. - Zinsbindung: schon beredet - steigende Handwerkskosten: Mehrkosten bzw. Preissteigerungen dürfen weitergegeben werden - Allgemein Versicherungen: teurer für ein Haus als für eine Wohnung etwas "konfusere Themen" - Arbeitsplatzsicherheit Rezession: Rücklagen fürs mieten sind deutlich leichter zu halten wie die monatliche Belastung fürs Hausbauen. - Lastenverteilung: (sehr konfus) trifft in erster Linie Häuslebauer da diese leichter zu greifen sind - Immobilität: für mich aktuell das schwierigste zu greifende Thema, Regionen haben spezielle Industrien wenn die wegbrechen sinkt der Immopreis teilweise vorauseilend. - Zukünftige Steuerlasten: (schon bei Lastenverteilung darauf eingeganen
A
Ardosvn, 12.07.2022 9:51 Uhr
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Die Probleme kommen aber doch Häuslebauer erst in 6-8 Jahren oder? Standard sind 10+ Jahre Finanzierung. Wer heute finanziert ist der Anstieg also erstmal egal. Eher die Kosten für Material und Handwerker schlagen zu buche, sofern Außer planmäßig gewerkelt werden muss. Und wessen Finanzierung jetzt ausläuft, hat Häuser mit geringerer restschuld und immer noch vergleichsweise günstigen zinsumfeld.
Bert1989
Bert1989, 12.07.2022 9:18 Uhr
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Stimmt, aber viele Banken haben volle Kanne Finanzierungen rausgehauen. EFH für 600K und davon 500 vo der Bank. Das kann übel werden. Ich will nicht unken aber da kann was ins Rutschen kommen.

Ja total voll deiner Meinung, zum einen das und zum anderen gibt es im Euroraum einen Wertverfall. Sieht man am schwachen Euro. Mein Depo ist seit Jahresanfang im + und das nur weil der Dollar zum Euro so stark aufwertet. Was eigentlich mega traurig ist aber was soll man tun.
Bert1989
Bert1989, 12.07.2022 9:16 Uhr
2

Das ist eben das Problem, dass viele soweit nicht gedacht haben und bei einer Inflation von 8% (im Grunde ganze 20%) fehlt ihnen das Geld jetzt. Wenn die mit ein oder zwei Raten im Verzug sind, dann geht es los mit dem Spaß

Hast du zu 100% recht, gefühlt meint ja jeder der große Immotyp zu sein. Es wird mit 100% der mieten gerechnet wobei ein Ausfall von 20% einfach einkalkuliert gehört, auch zur Absicherung. Aber ja tut mir dann auch nicht so wirklich leid um die, auch um die Häuslebauer die überall die Preise hochtreiben durch den unbedingten Wunsch eine Immobilie zu haben. Es gibt mittlerweile das Selbstverständnis eine Immobilie bekommt man einfach, dass davor Arbeit steht ist vielen ein Fremdwort. Vor der Arbeit steht auch noch die Fortbildung usw. aber ja uns geht es zu gut und man merkts an allen Ecken und Enden.
jobra
jobra, 12.07.2022 9:14 Uhr
1

Wenn es so knapp ist sollte man keine Immobilie bauen

Stimmt, aber viele Banken haben volle Kanne Finanzierungen rausgehauen. EFH für 600K und davon 500 vo der Bank. Das kann übel werden. Ich will nicht unken aber da kann was ins Rutschen kommen.
M
Mick20, 12.07.2022 9:12 Uhr
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Wenn es so knapp ist sollte man keine Immobilie bauen

Das ist eben das Problem, dass viele soweit nicht gedacht haben und bei einer Inflation von 8% (im Grunde ganze 20%) fehlt ihnen das Geld jetzt. Wenn die mit ein oder zwei Raten im Verzug sind, dann geht es los mit dem Spaß
M
Mick20, 12.07.2022 9:11 Uhr
1
Die Refinanzierung ist in Deutschland nicht so ein großes Problem wie in Amerika, aber es ist ein Problem. Deshalb wird es hier so einigen Kreditnehmern, die bei den Niedrigzinsen am besten direkt 5 Wohnungen gekauft haben und bei einer 1-3% Rendite sich als Großinvestoren gesehen haben, das Genick brechen. Wenn es genügt von denen sind, dann tritt eine Kettenreaktion ein... Ähnliches haben wir 2008 schon gesehen, nur ist es wie gesagt in Deutschland nicht so krass wie in den USA mit den Krediten
Bert1989
Bert1989, 12.07.2022 9:11 Uhr
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Und was machen die Kreditnehmer die vor 3-5 Jahren Unsummen für fast nix finanziert haben, wenn ihre Zinsbindung ausläuft?

Die haben dann noch 5-7 jahre von daher mal sehen wie die Zinsen dann sind. Aktuell wird ja auf viel höheren Zinsen der EZB spekuliert wenn die nicht kommen gehts wieder runter
Bert1989
Bert1989, 12.07.2022 9:10 Uhr
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Und was, wenn das ganze Geld für Essen Wärme und Strom draufgeht?

Wenn es so knapp ist sollte man keine Immobilie bauen
S
Sonnengarten, 12.07.2022 9:09 Uhr
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Und was, wenn das ganze Geld für Essen Wärme und Strom draufgeht?
Artur95
Artur95, 12.07.2022 9:03 Uhr
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Und Restschuld
Artur95
Artur95, 12.07.2022 9:03 Uhr
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Hängt von ihrer zuletzt geleisteten Tilgung ab.
jobra
jobra, 12.07.2022 9:01 Uhr
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"In Deutschland haben Immobilienkredite in aller Regel einen festen Zins. Wer also bereits eine laufende Finanzierung hat, der muss jetzt nicht mehr bezahlen als vorher. Die steigenden Zinsen treffen nur all jene, die einen neuen Kredit aufnehmen wollen. Insofern wird es jetzt nicht massenhaft zu Notverkäufen kommen. Käufer, deren Kredit zeitnah ausläuft und die eine Anschlussfinanzierung brauchen, werden ihre bisherigen Kredite in der Regel vor zehn Jahren oder sogar noch früher abgeschlossen haben. Die damaligen Zinsen waren höher als jetzt, trotz des jüngsten Zinsanstiegs. Auch solche Eigentümer müssen also nicht mit einem plötzlichen Zinssprung und finanziellen Problemen rechnen." Aus der ****

Und was machen die Kreditnehmer die vor 3-5 Jahren Unsummen für fast nix finanziert haben, wenn ihre Zinsbindung ausläuft?
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