Vulcan Energy Resources WKN: A2PV3A ISIN: AU0000066086 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Wenn es sich bei der Elektrolyse des Lithiums um die Schmelzfluss-Elektrolyse nach Downs handelt, dann dürften sich die Probleme nochmals potenzieren, da die erforderlichen Temperaturen in einem Bereich liegen ( 600°C ) bei der Stahl fast 50% seiner Festigkeit einbüßt. Auszug aus dem Verfahren : Natrium oder Lithium werden heute durch eine Schmelzflusselektrolyse von Natrium- oder Lithiumchlorid in einer Downszelle gewonnen. Dieses Verfahren geht auf ein Patent aus dem Jahr 1902 zurück, das James C. Downs anmeldete. [Literatur 5] Als Flussmittel zum Herabsetzen des Schmelzpunktes auf etwa 600 °C werden Calciumchlorid CaCl2 und Bariumchlorid BaCl2 verwendet. In der Schmelze einer Downszelle befinden sich 30 bis 40% Massenanteile Natriumchlorid und 60 bis 70% Anteile des Flussmittelgemisches. Die Elektrolysezelle besteht aus einem Stahlbehälter, der innen mit Steinen ausgemauert ist. Die Anode aus Graphit ist ringförmig von einer Eisen-Kathode umgeben. Die Temperatur der Schmelze liegt bei etwa 600 °C, die Elektrolyse erfolgt bei etwa sieben Volt und Stromstärken von mehr als 40000 Ampere. [Literatur 2 und 3] Eine Glocke aus Nickel fängt das an der Graphit-Anode entstehende Chlor auf. An der Glocke hängt ein Drahtnetz als Diaphragma. Dieses trennt das Chlorgas vom entstehenden Natrium und verhindert die potenziell heftige Rückreaktion. Das flüssige Natrium sammelt sich oben im Diaphragma, es wird durch ein eisernes Steigrohr entnommen. Zur Herstellung von einer Tonne Natrium werden etwa 2,6 Tonnen Natriumchlorid und 10000 Kilowattstunden elektrische Energie benötigt. [Literatur 3] Das gewonnene Natrium wird in beheizbaren Waggons oder Containern transportiert und zur Weiterverarbeitung unter Paraffinöl geschmolzen. [Literatur 4]
Diese Basis ( Aluminiumoxid ) wird zu einem Ton-Erde-Kuchen am Ende des Prozesses, dessen Belastung durch die eingesetzten Chemikalien nicht gerade als Gesund angesehen werden kann. Auszug : "Lithiumboratsalze werden im Allgemeinen durch Umsetzung einer oxidischen Borverbindung (beispielsweise Borsäure, Boroxid oder einem Borsäureester) mit Oxalsäure oder einem Oxalsäuresalz bzw. einem Fluoriddonor, beispielsweise BF3, sowie ggf. weiteren Dihydroxyverbindungen, beispielsweise Dicarboxylverbindungen, Diphenolen, und einem Lithiumrohstoff, beispielsweise Lithiumcarbonat, Lithiumhydroxid, Lithiumalkoholat oder dergleichen, hergestellt." --- Auszug : "Die Entfernung von Wasser und/oder Säuren kann auf der Stufe der Flüssigelektrolyten erfolgen. DE-A-10049097 offenbart, Wasser und protische Verunreinigungen aus einem organischen Flüssigelektrolyten durch Kontaktierung mit unlöslichen Alkalimetallhydriden und Abtrennung der unlöslichen Reaktionsnebenprodukte abzutrennen. Nachteil des beschriebenen Verfahrens ist, dass die Trocknungszeiten relativ lang und die aufzuwendenden Mengen an Trocknungsmittel sehr hoch sind; so werden ca. 0,4 bis 6 g Lithiumhydrid pro kg Elektrolytlösung, das sind etwa 2 bis 25 g pro kg Lithiumboratsalz-Inhalt, eingesetzt." --- Auszug : "Um den Reinigungsaufwand am Ende des Elektrolyt-Herstellprozesses möglichst niedrig zu halten, ist es notwendig, ein bereits weitgehend trockenes und säurefreies Lithiumboratsalz einzusetzen." ---- All das deutet auf die Probleme von Berkshire hin, da auch hier Saure oder Ätzende Bedingungen für die Anlage auftreten. Abgesehen davon werde hier nicht gerade Zucker und Salz in großen Mengen eingesetzt, die wie schon erwähnt, im Ton-Erde-Kuchen enthalten sein werden, ganz gleich in welchen Konzentrationen.
Dazu von Horst Kreuter: "Prozesse verwenden und anpassen, die sich bereits kommerziell bewährt haben: Wir verwenden für unsere Lithiumextraktionsanlagen Sorbentien auf Aluminiumoxidbasis - ein Verfahren, das seit den 1990er Jahren zur kommerziellen Gewinnung von #Lithium eingesetzt wird." Lese das so, dass sie beruhigen wollen, dass ihr Verfahren im Gegensatz zu Berkshire schon erprobt ist und sich nichts verändert hat für sie. Kann das jemand bestätigen?
Dann solltest du auch erwähnen, das bei der Produktion des Carbonat, die gleichen Grundbedingungen für die Anlage bestehen bleiben, was das Material der Anlage anbelangt. Temperatur - Schleifpartikel somit auch der Verschleiß an allen Bauteilen - sowie in Folge davon auch das Verstopfen der Rohrleitungen.
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