Vulcan Energy Resources WKN: A2PV3A ISIN: AU0000066086 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 29.343
V
Vielivulc, 07.10.2022 12:31 Uhr
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Ooo ists wieder soweit. En neuer shortangriff. Hab ein dejavu.
O
Oldbiker, 07.10.2022 12:29 Uhr
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PS : Außerdem werden für Carbonat geringere Margen anfallen, weil die Batteriehersteller Hydroxid bevorzugen und dies kann man einer Gewinnwarnung gleichstellen, da wohl oder übel weniger verdient wird.

Die Batteriehersteller benötigen hochverdeltes und qualitativ hochwertiges Lithiumhydroxid für ihre leistungsstarken Batterien. Geht das überhaupt zu erreichen mit dem Vorhaben von Vulkan im Oberrheingraben ? Wird da nicht die ganze Landschaft verschandelt ? Der BUND hat da bestimmt was dagegen oder ?
TheOldGuy
TheOldGuy, 07.10.2022 11:37 Uhr
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Noch ein Beitrag aus Australien aus dem Forum : Vor ein paar Jahren untersuchte ich die Möglichkeit, einen Teil meiner Gelder in ein anderes australisches Unternehmen zu investieren, das zu dieser Zeit damit beschäftigt war, geothermische Sole aus Tiefbohrungen in heißem Granit zu nutzen, um aus dem Dampf, der aus der Sole austrat, in einem geschlossenen System Strom zu erzeugen, In einem geschlossenen System wurde die abgekühlte Sole dann unter Druck über eine andere, flussabwärts gelegene Bohrung wieder eingeleitet, die in einem größeren Abstand von der stromaufwärts gelegenen Bohrung, aber in derselben Tiefe wie diese niedergebracht wurde, so dass die kühlere, zurückfließende Sole erneut durch eine Vielzahl von Mikrorissen im heißen Granitgestein versickern und auf ihrem Weg zurück zur stromaufwärts gelegenen Förderbohrung erneut Wärme aus dem Gestein gewinnen konnte. Es handelte sich also um einen sehr ähnlichen Vorgang wie bei dem im obigen Artikel erwähnten "Berkshire Salton Sea power generation project". Ich bin kein Experte für Geohydraulik, aber ich verstehe die Funktionsweise dieser vorgeschlagenen DLE-Systeme so, dass sie die Lithium-reiche Sole aus einer tief gebohrten, stromaufwärts gelegenen Bohrung abziehen und dann, nachdem die Sole zur Gewinnung des Lithiumgehalts "verarbeitet" wurde, die erschöpfte Sole wieder zurückfließen lassen, Die erschöpfte Sole würde dann über eine separate, ebenfalls weit entfernte, flussabwärts gelegene Bohrung wieder eingeleitet, die diesmal jedoch in einer viel geringeren Tiefe gebohrt wurde als die Entnahmebohrung. Nehmen wir also an, die tiefe Entnahmebohrung wurde in 400 m Tiefe gebohrt, die Wiedereinleitungsbohrung jedoch nur in 50 m Tiefe. Auf diese Weise könnte die zurückfließende Sole erneut langsam in die oberen Schichten eindringen, bevor sie schließlich aufgrund der Schwerkraft nach unten sickert und auf ihrem Weg durch den Zwischenboden/Gestein weitere lithiumreiche Salze auflöst, wodurch die Konzentration des gelösten Lithiums in der Sole wieder aufgefüllt wird, wenn sie wieder die Tiefe der Entnahmebohrung erreicht. Es handelt sich also wieder um ein "geschlossenes Kreislaufsystem", das aber diesmal etwas anders funktioniert als das bereits bewährte Modell der "geothermischen Stromerzeugung". Und ja, theoretisch sollte es funktionieren, aber der Teufel steckt im Detail, nämlich WIE man den gelösten Lithium-Gehalt aus der Sole wirtschaftlich extrahiert, indem man sehr komplizierte und teure chemische Extraktions- und Separationsverfahren einsetzt. Abtrennungsmethoden, wobei dieses Problem noch durch die Tatsache verkompliziert wird, dass jedes dieser DLE-Projekte sein eigenes, ... einzigartiges Sole-"Profil der gelösten chemischen Zusammensetzung" hat, das ... immer eine "Boutique"-Lösung und eine speziell zugeschnittene chemische Extraktions- und Abtrennungslösung erfordert, die ... nur für dieses eine Projekt geeignet ist?
TheOldGuy
TheOldGuy, 07.10.2022 10:40 Uhr
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Wenn es sich bei der Elektrolyse des Lithiums um die Schmelzfluss-Elektrolyse nach Downs handelt, dann dürften sich die Probleme nochmals potenzieren, da die erforderlichen Temperaturen in einem Bereich liegen ( 600°C ) bei der Stahl fast 50% seiner Festigkeit einbüßt. Auszug aus dem Verfahren : Natrium oder Lithium werden heute durch eine Schmelzflusselektrolyse von Natrium- oder Lithiumchlorid in einer Downszelle gewonnen. Dieses Verfahren geht auf ein Patent aus dem Jahr 1902 zurück, das James C. Downs anmeldete. [Literatur 5] Als Flussmittel zum Herabsetzen des Schmelzpunktes auf etwa 600 °C werden Calciumchlorid CaCl2 und Bariumchlorid BaCl2 verwendet. In der Schmelze einer Downszelle befinden sich 30 bis 40% Massenanteile Natriumchlorid und 60 bis 70% Anteile des Flussmittelgemisches. Die Elektrolysezelle besteht aus einem Stahlbehälter, der innen mit Steinen ausgemauert ist. Die Anode aus Graphit ist ringförmig von einer Eisen-Kathode umgeben. Die Temperatur der Schmelze liegt bei etwa 600 °C, die Elektrolyse erfolgt bei etwa sieben Volt und Stromstärken von mehr als 40000 Ampere. [Literatur 2 und 3] Eine Glocke aus Nickel fängt das an der Graphit-Anode entstehende Chlor auf. An der Glocke hängt ein Drahtnetz als Diaphragma. Dieses trennt das Chlorgas vom entstehenden Natrium und verhindert die potenziell heftige Rückreaktion. Das flüssige Natrium sammelt sich oben im Diaphragma, es wird durch ein eisernes Steigrohr entnommen. Zur Herstellung von einer Tonne Natrium werden etwa 2,6 Tonnen Natriumchlorid und 10000 Kilowattstunden elektrische Energie benötigt. [Literatur 3] Das gewonnene Natrium wird in beheizbaren Waggons oder Containern transportiert und zur Weiterverarbeitung unter Paraffinöl geschmolzen. [Literatur 4]

Links dazu : https://www.chemie.de/lexikon/Lithiumhydrid.html ---- https://data.epo.org/publication-server/document?iDocId=4656542&iFormat=2 ---- https://www.seilnacht.com/Lexikon/downs.html
TheOldGuy
TheOldGuy, 07.10.2022 10:27 Uhr
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Wenn es sich bei der Elektrolyse des Lithiums um die Schmelzfluss-Elektrolyse nach Downs handelt, dann dürften sich die Probleme nochmals potenzieren, da die erforderlichen Temperaturen in einem Bereich liegen ( 600°C ) bei der Stahl fast 50% seiner Festigkeit einbüßt. Auszug aus dem Verfahren : Natrium oder Lithium werden heute durch eine Schmelzflusselektrolyse von Natrium- oder Lithiumchlorid in einer Downszelle gewonnen. Dieses Verfahren geht auf ein Patent aus dem Jahr 1902 zurück, das James C. Downs anmeldete. [Literatur 5] Als Flussmittel zum Herabsetzen des Schmelzpunktes auf etwa 600 °C werden Calciumchlorid CaCl2 und Bariumchlorid BaCl2 verwendet. In der Schmelze einer Downszelle befinden sich 30 bis 40% Massenanteile Natriumchlorid und 60 bis 70% Anteile des Flussmittelgemisches. Die Elektrolysezelle besteht aus einem Stahlbehälter, der innen mit Steinen ausgemauert ist. Die Anode aus Graphit ist ringförmig von einer Eisen-Kathode umgeben. Die Temperatur der Schmelze liegt bei etwa 600 °C, die Elektrolyse erfolgt bei etwa sieben Volt und Stromstärken von mehr als 40000 Ampere. [Literatur 2 und 3] Eine Glocke aus Nickel fängt das an der Graphit-Anode entstehende Chlor auf. An der Glocke hängt ein Drahtnetz als Diaphragma. Dieses trennt das Chlorgas vom entstehenden Natrium und verhindert die potenziell heftige Rückreaktion. Das flüssige Natrium sammelt sich oben im Diaphragma, es wird durch ein eisernes Steigrohr entnommen. Zur Herstellung von einer Tonne Natrium werden etwa 2,6 Tonnen Natriumchlorid und 10000 Kilowattstunden elektrische Energie benötigt. [Literatur 3] Das gewonnene Natrium wird in beheizbaren Waggons oder Containern transportiert und zur Weiterverarbeitung unter Paraffinöl geschmolzen. [Literatur 4]
TheOldGuy
TheOldGuy, 07.10.2022 10:20 Uhr
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Diese Basis ( Aluminiumoxid ) wird zu einem Ton-Erde-Kuchen am Ende des Prozesses, dessen Belastung durch die eingesetzten Chemikalien nicht gerade als Gesund angesehen werden kann. Auszug : "Lithiumboratsalze werden im Allgemeinen durch Umsetzung einer oxidischen Borverbindung (beispielsweise Borsäure, Boroxid oder einem Borsäureester) mit Oxalsäure oder einem Oxalsäuresalz bzw. einem Fluoriddonor, beispielsweise BF3, sowie ggf. weiteren Dihydroxyverbindungen, beispielsweise Dicarboxylverbindungen, Diphenolen, und einem Lithiumrohstoff, beispielsweise Lithiumcarbonat, Lithiumhydroxid, Lithiumalkoholat oder dergleichen, hergestellt." --- Auszug : "Die Entfernung von Wasser und/oder Säuren kann auf der Stufe der Flüssigelektrolyten erfolgen. DE-A-10049097 offenbart, Wasser und protische Verunreinigungen aus einem organischen Flüssigelektrolyten durch Kontaktierung mit unlöslichen Alkalimetallhydriden und Abtrennung der unlöslichen Reaktionsnebenprodukte abzutrennen. Nachteil des beschriebenen Verfahrens ist, dass die Trocknungszeiten relativ lang und die aufzuwendenden Mengen an Trocknungsmittel sehr hoch sind; so werden ca. 0,4 bis 6 g Lithiumhydrid pro kg Elektrolytlösung, das sind etwa 2 bis 25 g pro kg Lithiumboratsalz-Inhalt, eingesetzt." --- Auszug : "Um den Reinigungsaufwand am Ende des Elektrolyt-Herstellprozesses möglichst niedrig zu halten, ist es notwendig, ein bereits weitgehend trockenes und säurefreies Lithiumboratsalz einzusetzen." ---- All das deutet auf die Probleme von Berkshire hin, da auch hier Saure oder Ätzende Bedingungen für die Anlage auftreten. Abgesehen davon werde hier nicht gerade Zucker und Salz in großen Mengen eingesetzt, die wie schon erwähnt, im Ton-Erde-Kuchen enthalten sein werden, ganz gleich in welchen Konzentrationen.

PS : Wie schon erwähnt, wäre ich nach der Meldung von Berkshire extrem Vorsichtig, da bisher Weltweit nicht ein Unternehmen mit DLE-Verfahren am Markt ist und weder eine Produktion geschweige denn Gewinne ausweisen kann.
TheOldGuy
TheOldGuy, 07.10.2022 10:16 Uhr
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Dazu von Horst Kreuter: "Prozesse verwenden und anpassen, die sich bereits kommerziell bewährt haben: Wir verwenden für unsere Lithiumextraktionsanlagen Sorbentien auf Aluminiumoxidbasis - ein Verfahren, das seit den 1990er Jahren zur kommerziellen Gewinnung von #Lithium eingesetzt wird." Lese das so, dass sie beruhigen wollen, dass ihr Verfahren im Gegensatz zu Berkshire schon erprobt ist und sich nichts verändert hat für sie. Kann das jemand bestätigen?

Diese Basis ( Aluminiumoxid ) wird zu einem Ton-Erde-Kuchen am Ende des Prozesses, dessen Belastung durch die eingesetzten Chemikalien nicht gerade als Gesund angesehen werden kann. Auszug : "Lithiumboratsalze werden im Allgemeinen durch Umsetzung einer oxidischen Borverbindung (beispielsweise Borsäure, Boroxid oder einem Borsäureester) mit Oxalsäure oder einem Oxalsäuresalz bzw. einem Fluoriddonor, beispielsweise BF3, sowie ggf. weiteren Dihydroxyverbindungen, beispielsweise Dicarboxylverbindungen, Diphenolen, und einem Lithiumrohstoff, beispielsweise Lithiumcarbonat, Lithiumhydroxid, Lithiumalkoholat oder dergleichen, hergestellt." --- Auszug : "Die Entfernung von Wasser und/oder Säuren kann auf der Stufe der Flüssigelektrolyten erfolgen. DE-A-10049097 offenbart, Wasser und protische Verunreinigungen aus einem organischen Flüssigelektrolyten durch Kontaktierung mit unlöslichen Alkalimetallhydriden und Abtrennung der unlöslichen Reaktionsnebenprodukte abzutrennen. Nachteil des beschriebenen Verfahrens ist, dass die Trocknungszeiten relativ lang und die aufzuwendenden Mengen an Trocknungsmittel sehr hoch sind; so werden ca. 0,4 bis 6 g Lithiumhydrid pro kg Elektrolytlösung, das sind etwa 2 bis 25 g pro kg Lithiumboratsalz-Inhalt, eingesetzt." --- Auszug : "Um den Reinigungsaufwand am Ende des Elektrolyt-Herstellprozesses möglichst niedrig zu halten, ist es notwendig, ein bereits weitgehend trockenes und säurefreies Lithiumboratsalz einzusetzen." ---- All das deutet auf die Probleme von Berkshire hin, da auch hier Saure oder Ätzende Bedingungen für die Anlage auftreten. Abgesehen davon werde hier nicht gerade Zucker und Salz in großen Mengen eingesetzt, die wie schon erwähnt, im Ton-Erde-Kuchen enthalten sein werden, ganz gleich in welchen Konzentrationen.
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Vulcanologe, 07.10.2022 10:05 Uhr
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Gerade auf wallstreetonline gefunden: „Allerdings könnte der Weg zur Aufnahme der Produktion noch etwas holprig werden, wie die jüngste Verschiebung des Zeitplans auf Ende 2025 zeigt.“ Wollte Vulcan nicht 2024 mit der Lieferung beginnen und 2025 voll liefern? Das ist herb - ein ganzes Jahr später.
M
Marsheiland, 07.10.2022 10:00 Uhr
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Dazu von Horst Kreuter: "Prozesse verwenden und anpassen, die sich bereits kommerziell bewährt haben: Wir verwenden für unsere Lithiumextraktionsanlagen Sorbentien auf Aluminiumoxidbasis - ein Verfahren, das seit den 1990er Jahren zur kommerziellen Gewinnung von #Lithium eingesetzt wird." Lese das so, dass sie beruhigen wollen, dass ihr Verfahren im Gegensatz zu Berkshire schon erprobt ist und sich nichts verändert hat für sie. Kann das jemand bestätigen?
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Marsheiland, 07.10.2022 9:39 Uhr
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Kann jemand erklären was der tweet von VUL zu dem Artikel über Berkshires Salton Sea bedeutet? "Wir sind ebenfalls der Meinung, dass es schneller und umsichtiger ist, sich an bewährte Verfahren für die Lithiumgewinnung zu halten, statt staatliche Zuschüsse für neue Techniken zu verfolgen. Deshalb setzen wir auf Sorbienten und Lithiumelektrolyse!"
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Tokloknok, 06.10.2022 18:40 Uhr
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TOG gut dass du die Leute hier warnst.
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Vielivulc, 06.10.2022 16:29 Uhr
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Hab gehört Brain wil die weltherrschaft an sich reissen.
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Vulcanologe, 06.10.2022 15:48 Uhr
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Injektion mit 1 bis 1,5 km Abstand zur Förderung, nicht 5, nur mal so nebenbei.
Scherbe86
Scherbe86, 06.10.2022 15:37 Uhr
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Die Injektion in den Aquifer findet an einer anderen Stelle statt. Glaube ca. 5km entfernt von der Entnahme. Das es einen zügigen Recharge des Thermalwassers gibt, kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke, dass es eher zu einem Konzentrationsausgleich des Wassers über Diffusion kommt. Deshalb wurde ja auch eine Gesamtmenge an Lithium geschätzt. D.h wenn's leer ist, ist leer. Verhält sich bei Erdöl doch genauso. In der Lagerstätte, die ausgebeutet wird, bildet sich auch kein neues Erdöl. Wie nachhaltig die Förderung ist wird sich zeigen. Dafür ist unter anderem die Pilotanlage da.
V
Vulcanologe, 06.10.2022 15:37 Uhr
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Dazu habe ich einen Artikel gefunden, ziemlich am Ende: „Niemand weiß, ob das Lithium in den Thermalwässern durch die Entnahme reduziert wird, oder ob es nachgewaschen wird“: https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/nachhaltige-autos-durch-lithium-aus-deutschland
TheOldGuy
TheOldGuy, 06.10.2022 14:22 Uhr
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Was passiert jetzt mit der Lithiumförderung von Vulcan Energy? Habe gehört, dass dort wegen Korrosionsproblemen kein LiOH erzeugt werden kann. 😮

Ich habe da noch eine Frage von einem Professor für Geologie, über die man mal nachdenken sollte: Wie verhält es sich mit dem Lithiumgehalt des Wassers über die Zeit, wenn man dem Wasser das Lithium entzieht und es dann wieder in den Untergrund verbringt? Wenn der Gehalt gleich bleiben soll müsste sich das Lithium umgehend aus dem Gestein auswaschen lassen, ansonsten, fällt der Gehalt über die Zeit schnell ab. Daraufhin sollte man sich die Frage stellen, ab welchem Gehalt die Förderung wegen Lithium einfach unwirtschaftlich wird.
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