VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Kürzel: VW6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Da kannst Du noch so gut oder mittelmäßig agieren als Chef, die im Weltvergleich gewaltigen Löhne, Luxusarbeitsbedingungen, Steuerquote, Bürokratie - und Energiekosten kriegst Du nicht weg. Und wenn mal einer die Managementfehler der Vergangenheit beseitigen will, dann grätschen Politik und Gewerkschaften, die genau die Kostentreiber für obige Punkte waren, dazwischen. So viele Wunder und Erfindungen können deutsche Ingenieure und Manager gar nicht vollbringen, um diese Standortnachteile auszugleichen. Der neue Kunde zahlt nicht mehr für perfektes Spaltmaß. Der deutsche Kunde wollte auch kein E-Auto bisher. Als BMW Systemoffenheit predigte, hat man sie gemartert, aber sie hatten recht, und keine lunksgrünen Ideologien gegen sich. Trotzdem war BMW auch am schnellsten bei den E-Autos. Was hat esgenützt: Etwas, stehen besser da als VW, aber die Standortnachteile gleicht es nicht aus. BYD ist das neue VW!
Quatsch. Man wird sich einigen müssen und wird es auch tun. Und mit Links-Grün und euch Kapitalisten hat das auch nicht viel zu tun. Jeder will halt seine Arbeitsplatz retten, auch die Kleinen. Ihr Kapitalisten(also die Chefs) habt ja die krassen Fehlentscheidungen getroffen.
Dann les bitte auch den gesamten Beitrag, den ein Teil kann genau das stärken: „…Die Einnahmen (…aus der Vermögenssteuer inklusive Erbschaftssteuer ohne Schlupflöcher…) könnten genutzt werden, um die hohen Sozialabgaben zu senken. Das würde Arbeitnehmende netto entlasten und Arbeitgebende bei den Lohnnebenkosten entlasten…“
Dann les bitte auch den gesamten Beitrag, den ein Teil kann genau das stärken: „…Die Einnahmen (…aus der Vermögenssteuer inklusive Erbschaftssteuer ohne Schlupflöcher…) könnten genutzt werden, um die hohen Sozialabgaben zu senken. Das würde Arbeitnehmende netto entlasten und Arbeitgebende bei den Lohnnebenkosten entlasten…“
Verstehe ich nicht. Ich bin auf keinen Fall liberal. Ich bin auch für eine einfache Vermögensteuer und-oder Erbschaftsteuer ohne Ausnahmen mit jeweils einem vernünftigen Freibetrag für die verschiedenen natürlichen Personen. Aber, hohe Personalkosten durch hohe Gehälter gleich höhere Autokosten. Und bei den Autobauern, ganz besonders bei VW, sind die Personalkosten im Vergleich zur Mehrzahl der Arbeitnehmer ganz sicher absurd hoch.
Nein. Viel zu einfach dargestellt. Natürlich liegt es nicht am zu wenig arbeitenden und zu viel verdienenden Mitarbeitenden. Neoliberaler Quark. Und du entkräftest dein Argument ja selbst, wenn VWs Auto zu teuer fürs Volk sind, dann kannst du nicht gleicherhand sagen, dass VW Mitarbeitende zu viel verdienen. Das ist verrückt. Ja, Vermögen sind ungleich verteilt in D und da setzt ein großes Problem an. Nämlich fehlende Binnennachfrage bei gleichzeitig weniger werdender Auslandsnachfrage (z.B. China). Die Lösung ist einfach. Vermögen besteuern und wieder in Umlauf begeben bei Einkommensschwächeren und Armutsbetroffenen und zack steigt die Binnennachfrage.
Auch hier gibt es eine Lösung mit der Vermögenssteuer… Befürworter – wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) – sehen in der Vermögenssteuer ein wirksames Mittel zur Stabilisierung des Systems: Entlastung des Faktors Arbeit: Die Einnahmen könnten genutzt werden, um die hohen Sozialabgaben zu senken. Das würde Arbeitnehmende netto entlasten und Arbeitgebende bei den Lohnnebenkosten entlasten. Finanzierung von Zukunftsinvestitionen: Eine aktuelle DIW-Studie beziffert potenzielle Mehreinnahmen (je nach Ausgestaltung) auf bis zu 147 Milliarden Euro. Dieses Geld könnte direkt in die marode Infrastruktur, Bildung und Digitalisierung fließen. Laut Nobelpreisträger Joseph Stiglitz stärken solche zielgerichteten Investitionen langfristig die gesamte Wirtschaft. Reduzierung der Vermögensungleichheit: Vermögen ist in kaum einem anderen Euro-Land so ungleich verteilt wie in Deutschland. Die Steuer könnte der zunehmenden Schere zwischen Arm und Reich entgegenwirken und das soziale Versprechen der Marktwirtschaft erneuern. https://www.ifo.de/en/opinion/2026-06-10/lower-social-security-contributions-would-boost-growth-more-effectively
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