VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Kürzel: VW6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Steuern sind mMn von je her ungerecht. Naja, wer sich gerne Einkommensteuer abknüpfen lässt, dafür das man für einen Steuervermeidenden Großglobalistenkonzern Tag und Nachtschicht für einen erbärmlichen Mindestlohn schuftet, der hat es halt auch nicht besser verdient. Das Volk bekommt immer die haargenau passende Regierung vorgesetzt, die die Masse widerspiegelt. Ich bin ja schon seit ich aus der Grundschule bin für eine komplette Abschaffung der Einkommenbesteuerung und zusätzliche doppel und 3-Fach Besteuerungen. Einfache Lösung: Eine Warensteuer ähnlich des Mehrwertsteuersatz. Wer was kauft bezahlt Steuern. Wer nichts kaufen mag/will bezahlt keine Steuern. (wäre sogar Co2 Klima Umwelt Neutral) Von dem Geld was zum Beispiel ein Supersporthypercarwagen an Warensteuer einbringt kann man dann Kindergärten, Straßen, Spielplätze bauen und Eventuell den Bürgenden ein kleines bedingungsloses Bürgergeld bezahlen. Hätte, Könnte, Wenn und Aber. Wir leben halt nun mal in der BRD und wir lieben es zu bezahlen, und uns über die kleinen nebensächlichen Dinge in höchstem Maße zu echauffieren bis die Birne rot wird. Erst dann sind wir glücklich, und morgen das gleiche Spielchen von vorne. VW PS: Zum Glück reißen uns schöne Autos ab und an mal aus der bitteren Realität und lassen uns ein wenig von der unabhängigen großen Freiheit träumen. Aber nur solange bis der TÜV abläuf.
Bezeichnend, dass du einfach Vermögen und deren Besteuerung bzw. Besteuerung auf Erträge aus Vermögen ausklammerst. Und was willst du damit ausdrücken? Dass einkommensstarke Hochvermögende sich keine höheren Steuern leisten können? Aber trotzdem immer reicher werden? Und dass die obersten 10 % der Steuerpflichtigen schätzungsweise über die Hälfte (ca. 55 %) des gesamten Einkommensteueraufkommens tragen ist jedoch auch die logische Folge davon, da sie auch den Großteil der verfügbaren Einkommen (rund 36 %) vereinen. Während eine durchschnittliche Mittelschichtsfamilie in Deutschland rund 43 % ihres Einkommens für Steuern und Sozialabgaben aufwendet, liegt der effektive Steuersatz für Multi-Millionäre und Milliardäre oftmals deutlich niedriger (etwa 25 % bis 30 %), da Kapitaleinkünfte oft pauschal oder niedriger besteuert werden als Arbeitseinkommen. Das ist alles andere als fair. Kann man natürlich als linken Populismus framen. Aber damit macht man sich dann halt zum Otto.
- Zum letzten Absatz - Diese These ist leider auch falsch (ist eher linker Populismus): Richtig ist: Die reichsten zehn Prozent der Steuerzahler in Deutschland tragen etwa 55 Prozent des gesamten Aufkommens der Lohn- und Einkommensteuer bei. Absolute Top-Verdiener (das reichste Prozent) finanzieren rund 21,5 Prozent. Der Löwenanteil der direkten Steuereinnahmen stammt somit von einkommensstarken Haushalten.
Noch mal interessanter Fakt für die populistischen Marktschreier, mit der Meinung, dass Arbeitskosten im Allgemeinen in D zu hoch seien. Das reichste Land der EU (D) hat die 4. höchsten Arbeitskosten. Die Reallöhne sind 2024 und 2025 zwar erstmalig wieder gestiegen, nach jahrelangem Sinkflug. Im Vergleich zum EU Durchschnitt sind unsere Arbeitskosten aber in vielen Bereichen aber tatsächlich gesunken. Wer also allgemein von zu hohen und stark gestiegenen Arbeitskosten redet, redet populistischen Müll, um eine Agenda gegen Lohnarbeitende zu rechtfertigen. Die Zahlen zeigen das: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_148_624.html Aber: Leider akkumuliert und vermehrt sich der Reichtum bei Hochvermögenden und die Schere geht immer weiter auf, weil sie nicht wirklich besteuert werden (Schlupflöcher Erbschaftssteuer, ausgesetzte Vermögenssteuer, geringe Kapitalertragssteuer sowie keine Sozialabgaben auf Kapitalerträge, sinkende Spitzensteuersätze, sinkende Unternehmenssteuersätze, Tankrabatte oder andere Subventionen, die Hochvermögenden überdurchschnittlich profitieren lassen, etc.). Es gibt was zu tun #taxtherich
Dann erhelle uns doch mal mit einem Beleg, zur Abwechslung. Wenn man natürlich das VW Modell mit den höchsten Werten in D und den Toyota Kleinstwagen ohne Sonderausstattung vergleicht, dann magst du recht haben. Aber dann vergleicht man Äpfel und Birnen. Hat wenig mit Sinnhaftigkeit zu tun. Meine Zahlen ergeben da mehr Relevanz: https://www.zdfheute.de/wirtschaft/unternehmen/autoindustrie-vw-deutschland-100.html
Was du gelten lässt, ist mir egal. Aber du hast damit angefangen. Ohne Zusammenhang. Und das ist widerlich. Deine Lohnkostenzahlen sind irgendwie grobe Annahmen oder Geschichten ausm Paulaner Garten. In der Realität ist es nicht so dramatisch. VW hat Lohnkosten von ca. 3000 Euro pro Auto, in Japan bei Toyota liegt es etwa bei 1250 Euro. Aber mit den Fakten hast du es ja nie so genau.
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