VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Kürzel: VW6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Die Antwort für Stuttgart ist einfach. Nur Die Grünen haben verstanden, dass man durch Erneuerbare und Greentech und daraus folgenden Innovationen am Weltmarkt bestehen kann. Und nicht mit Festhalten an antiken Geschäftsmodellen, wie es deutsche Automobilhersteller bspw. versucht haben. Und auch sonst kommt dein Beitrag ohne viel faktenbasiertem Inhalt aus und verwendet übliche Schlechtmacherei ohne wirkliche Argumente oder wirkliche Beispiele. Viel Meinung, wenig stichhaltiges.
Das Problem beschränkt sich längst nicht mehr auf Wolfsburg – das ganze Land ist betroffen. Deutschland wird gelähmt von verkrusteten Strukturen, politischer Abgehobenheit und einem aufgeblähten, ineffizienten Verwaltungsapparat. Wer heute ins Rathaus geht, muss sich durch Etagen und Zuständigkeiten quälen, weil die eine Hand schlichtweg nicht weiß, was die andere tut. Ein absolutes Armutszeugnis. Gleichzeitig reicht der Streik von ein paar Busfahrern im öffentlichen Dienst aus, um die gesamte Infrastruktur lahmzulegen – das zeigt, wie instabil das System mittlerweile ist. Leistung und Qualifikation spielen bei Aufstieg und Entlohnung kaum noch eine Rolle. Stattdessen regieren Vitamin B, Günstlingswirtschaft und Seilschaften. Die absurde Krönung dieser gesellschaftlichen Heuchelei: Wenn eine traditionelle Autostadt wie Stuttgart grün wählt, sagt das eigentlich alles über den Realitätsverlust im Land. Deutschland steht sich durch Bürokratie, Verwöhnung und fehlende Leistungsorientierung selbst im Weg.
Ich weiss, dass Fasc… hos es nicht so mit Fakten und Realität nicht so genau nehmen. Aber die deutschen Autohersteller erhalten allerhand an Subventionen und steuerlichen Bevorteilungen. Dabei ist der Volkswagen-Konzern (inklusive seiner Tochtermarken wie Audi oder Skoda) der am stärksten subventionierte Autokonzern in Deutschland. Über die letzten 5 Jahre teilt sich die staatliche Unterstützung für VW in direkte Unternehmensförderungen und gewaltige indirekte Marktanreize auf. 1. Direkte Subventionen an den VW-KonzernLaut Langzeitstudien des Handelsblatts und des WirtschaftsWoche-Instituts flossen in einem Zeitraum von etwa acht Jahren insgesamt rund 6,4 Milliarden Euro an direkten Fördergeldern an den Volkswagen-Konzern. Umgerechnet auf die letzten 5 Jahre entspricht dies einem jährlichen Zufluss von schätzungsweise 800 Millionen bis 1 Milliarde Euro. Diese direkten Gelder fließen primär in folgende Bereiche:Forschung & Entwicklung (F&E): Gelder für Batteriezellforschung, das autonome Fahren, Digitalisierung und neue Softwarearchitekturen. Standortförderung: Regionale Struktur- und Investitionszuschüsse für den Umbau deutscher Werke hin zur reinen Elektromobilität (z. B. in Zwickau, Emden oder Wolfsburg). 2. Indirekte Subventionen (Kaufanreize für Kunden)Den weitaus größeren Hebel für den Absatz von Volkswagen-Fahrzeugen machten die staatlichen Kaufprämien aus. Da VW der volumenstärkste Anbieter auf dem deutschen Markt ist, profitierte der Konzern am massivsten von der staatlichen Nachfragesteuerung:Der alte Umweltbonus (bis Ende 2023): Von den rund 10 Milliarden Euro, die der Staat bis zum plötzlichen Stopp des Umweltbonus an Käufer ausgezahlt hat, landete der Löwenanteil bei VW-Kunden. Allein auf die Kernmarke VW entfielen dabei über die Jahre Milliarden an indirekten Fördermitteln, weit vor Wettbewerbern wie Tesla oder Mercedes-Benz. Die neue E-Auto-Förderung (ab 2026): Durch das neue soziale Förderprogramm des Bundesumweltministeriums, das seit dem 1. Januar 2026 in Kraft ist, werden Privatkäufer beim Erwerb von Modellen wie dem ID.3 oder ID.4 wieder mit bis zu 6.000 Euro bezuschusst. Auch dies stützt primär die Produktionsauslastung von VW. 3. Strukturelle Steuervergünstigungen: Zusätzlich profitiert VW von den gesetzlichen Rahmenbedingungen des deutschen Marktes, die steuerrechtlich als Subventionen eingestuft werden wie zum Beispiel das Dienstwagenprivileg: Da der deutsche Flottenmarkt stark von Marken wie VW und Audi dominiert wird, kommt die reduzierte Versteuerung für Dienstwagen (insbesondere die 0,25-Prozent-Regel für E-Fahrzeuge) direkt dem Absatz der Wolfsburger Ober- und Mittelklasse zugute. Und dann ist da noch das als gesteuert wahrgenommene „Justizversagen“ um due Strafprozesse zum VW-Abgasskandal, dass von Kritiker:innen, Medien und Verbraucherschützer:innen vor allem wegen der extremen Verzögerungen, der drohenden Verjährung zentraler Vorwürfe und der jahrelangen Bevorzugung von Ex-Managern als solches bezeichnet wird. Während die US-Justiz Volkswagen binnen kürzester Zeit zu Strafzahlungen in zweistelliger Milliardenhöhe verdonnerte und Manager in Haft steckte, schienen deutsche Behörden und Gerichte den Heimatkonzern und wichtigen Arbeitgebenden VW lange Zeit mit Samthandschuhen anzufassen. Erst das Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs im Jahr 2020 erzwang eine systematische Verbraucherentschädigung in Deutschland.
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