VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Kürzel: VW6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 161.281
D
DESCARTES2000, 05.11.2023 15:26 Uhr
1

Natürlich müssen die Bahnhöfe sicherer werden. Aber das ist doch kein Argument dafür mit dem Verbrenner in die Innenstadt zu fahren die Luft zu verpesten und damit Kinder zu vergiften. Schau mal wie viele an den Ampeln herum stehen und den Motor laufen lassen. Das Problem gibt es bei Elektro Autos übrigens nicht

Verbrennerfahrer vergiften Kinder? In welcher Blase lebst du denn?
DonAlfredo01
DonAlfredo01, 05.11.2023 15:04 Uhr
0

https://solarenergie.de/stromspeicher/umweltbilanz/lithium Interessant: „…Für den Lithium-Abbau, so wie er heutzutage im Drei-Länder-Eck von Chile, Argentinien und Bolivien betrieben wird, werden große Mengen Wasser benötigt. Das kostbare Nass wird vor allem dazu verwendet, um das Lithiumsalz und die Anlagen zu reinigen. Ob tatsächlich Süßwasser zum Einsatz kommt, ist dabei faktisch fast egal. Denn durch den Abbau ist eine Vermischung zwischen der Sole und den Süßwasservorräten zu beobachten, was letztere als Trinkwasser unbrauchbar macht. Damit wird die Ressource Wasser schon jetzt knapper und der Run auf das Lithium hat gerade erst begonnen. Es ist zu befürchten, dass die Gegend noch trockener wird, die Anwohner hier nur noch mehr schlecht als recht leben können und die empfindliche Umwelt leidet. Trockene Böden haben zur Folge, dass Stäube in der Wüste aufgewirbelt werden und weiteres wertvolles Trinkwasser versalzen. Auch durch unsachgemäße Bohrungen kann das Trink- mit dem Salzwasser vermischt werden. Das Hauptproblem ist nicht unbedingt der Abbau selbst, sondern die Goldgräberstimmung und fehlende Kontrolle. Lithium lässt sich, verglichen mit Kupfer oder Gold noch relativ sauber und auch mit geringem energetischen Aufwand gewinnen. Allerdings steht zu befürchten, dass aufgrund der hohen Nachfrage und der zu erwartenden Gewinne für die fördernden Unternehmen, wenig Rücksicht auf die Belange der Menschen vor Ort und der Umwelt genommen wird. Hier müssen, wie beim Kobalt, internationale Standards rechtliche Rahmenbedingungen setzen. Bleibt die generelle Frage nach der ökologischen Sinnhaftigkeit von aufwändig hergestellten Stromspeichern. Lithium-Ionen-Akkus sind High-Tech-Produkte, die aufwändig hergestellt werden. Das erfordert eine Menge an Energie, die nicht durch die Batterie selbst wieder zurückgewonnen werden kann. Hinsichtlich der Ökobilanz sind die Stromspeicher also kein Gewinn, sie reduzieren nach dieser Betrachtungsweise den ökologischen Nutzen der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (Lithium-Ionen-Akkus weniger als Blei-Akkus)….“

Die Umwelt wird für die E Autos zerstört, und ja, Wasser ist wertvoll. Bin deswegen bei Kurati Water eingestiegen 💰
G
Gast-753161602, 05.11.2023 14:37 Uhr
1

https://solarenergie.de/stromspeicher/umweltbilanz/lithium Interessant: „…Für den Lithium-Abbau, so wie er heutzutage im Drei-Länder-Eck von Chile, Argentinien und Bolivien betrieben wird, werden große Mengen Wasser benötigt. Das kostbare Nass wird vor allem dazu verwendet, um das Lithiumsalz und die Anlagen zu reinigen. Ob tatsächlich Süßwasser zum Einsatz kommt, ist dabei faktisch fast egal. Denn durch den Abbau ist eine Vermischung zwischen der Sole und den Süßwasservorräten zu beobachten, was letztere als Trinkwasser unbrauchbar macht. Damit wird die Ressource Wasser schon jetzt knapper und der Run auf das Lithium hat gerade erst begonnen. Es ist zu befürchten, dass die Gegend noch trockener wird, die Anwohner hier nur noch mehr schlecht als recht leben können und die empfindliche Umwelt leidet. Trockene Böden haben zur Folge, dass Stäube in der Wüste aufgewirbelt werden und weiteres wertvolles Trinkwasser versalzen. Auch durch unsachgemäße Bohrungen kann das Trink- mit dem Salzwasser vermischt werden. Das Hauptproblem ist nicht unbedingt der Abbau selbst, sondern die Goldgräberstimmung und fehlende Kontrolle. Lithium lässt sich, verglichen mit Kupfer oder Gold noch relativ sauber und auch mit geringem energetischen Aufwand gewinnen. Allerdings steht zu befürchten, dass aufgrund der hohen Nachfrage und der zu erwartenden Gewinne für die fördernden Unternehmen, wenig Rücksicht auf die Belange der Menschen vor Ort und der Umwelt genommen wird. Hier müssen, wie beim Kobalt, internationale Standards rechtliche Rahmenbedingungen setzen. Bleibt die generelle Frage nach der ökologischen Sinnhaftigkeit von aufwändig hergestellten Stromspeichern. Lithium-Ionen-Akkus sind High-Tech-Produkte, die aufwändig hergestellt werden. Das erfordert eine Menge an Energie, die nicht durch die Batterie selbst wieder zurückgewonnen werden kann. Hinsichtlich der Ökobilanz sind die Stromspeicher also kein Gewinn, sie reduzieren nach dieser Betrachtungsweise den ökologischen Nutzen der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (Lithium-Ionen-Akkus weniger als Blei-Akkus)….“

Da hast du dir ja passende Passagen ausgesucht, um die Kernaussage des eigentlich recht sachlich neutralen Artikels zu verdrehen. Hier der abschließende Fazit-Absatz, den du einfach mal unterschlagen hast: „Wählt man einen anderen Blickwinkel, ist der Einsatz von Stromspeichern auch ökologisch sinnvoll. Jede gespeicherte Kilowattstunde muss nicht als Netzstrom bezogen werden. Bei einem Strommix, der noch immer zu fast der Hälfte auf fossilen Brennstoffen basiert, spart die Kombination Stromspeicher und Photovoltaikanlage oder Windrad in Summe doch CO₂. Betrachtet man den gesamten Energiemix, so liegt hier der regenerative Anteil noch unter 15 % (Stand 2019). Wird durch die Sektorenkopplung Strom zum Beispiel für die Heizung oder die Elektromobilität genutzt, wird die Umweltbilanz von Lithium-Ionen-Akkus noch besser. Fakt ist, dass wir für die Energiewende Stromspeicher benötigen. Ob es unbedingt Lithium-Ionen-Akkus sein müssen, ist nicht abschließend geklärt.“ Palladio, du solltest anderen Leuten nicht vorwerfen, als Klug💩er aufzutreten, wenn du selbst sogar als Verzerrungsklug💩er daher kommst.
G
Gast-753161602, 05.11.2023 14:08 Uhr
0
VW hatte im Juni bekanntgegeben ( https://www.volkswagen-newsroom.com/de/pressemitteilungen/nachhaltige-guenstige-batterien-powerco-entwickelt-gamechanger-technologie-fuer-die-zellfertigung-17339 ), man arbeite an der Trockenbeschichtung. Einige Leute hier im Forum haben das als Vorteil mit zeitnahem Vorsprung gedeutet. Meine Einschätzung war und ist, dass das nur eine der üblichen VW-Blendgranaten war. Hier ein ganz aktuelles Video aus neutraler Hand, das jedem selbst eine bessere Einschätzung erlaubt: https://www.youtube.com/watch?v=SvBnLaNyfHk. Man bedenke, dass VW bisher nur Erkenntnisse auf Laborebene hat, so wie im Video beschrieben in vielen anderen deutschen Batterieforschungslaboren, aber absolut keine Erfahrung in der hochskalierten Massenfertigung. Sie haben noch nicht einmal Erfahrung mit der konventionellen Slurry-Nassbeschichtung. Und selbst die ersten Maschinen für die künftige konventionelle Fertigung sind nicht etwa eine Eigenentwicklung, sondern wurden in China bestellt ( https://www.volkswagen-newsroom.com/de/pressemitteilungen/unboxing-in-salzgitter-ministerpraesident-stephan-weil-entpackt-erste-industriemaschine-fuer-kuenftige-gigafactory-17422 ). Es ist grundsätzlich gut, dass VW diesen Weg der eigenen Zellfertigung geht (auch das wird im Video so gesehen). Ich denke nur, man sollte nicht zu früh mit greifbaren Ergebnissen und wirklicher Kostenreduktion rechnen. Im Gegenteil: Bis dahin werden noch etliche Milliarden zu investieren sein und einige Jahre vergehen. Hoffen wir, dass es einigermaßen reibungslos vorwärts geht!
Palladio
Palladio, 05.11.2023 14:00 Uhr
0
https://www.dw.com/de/lithium-in-den-usa-weißes-gold-zerstörte-umwelt/video-64624175
Palladio
Palladio, 05.11.2023 13:56 Uhr
2
https://solarenergie.de/stromspeicher/umweltbilanz/lithium Interessant: „…Für den Lithium-Abbau, so wie er heutzutage im Drei-Länder-Eck von Chile, Argentinien und Bolivien betrieben wird, werden große Mengen Wasser benötigt. Das kostbare Nass wird vor allem dazu verwendet, um das Lithiumsalz und die Anlagen zu reinigen. Ob tatsächlich Süßwasser zum Einsatz kommt, ist dabei faktisch fast egal. Denn durch den Abbau ist eine Vermischung zwischen der Sole und den Süßwasservorräten zu beobachten, was letztere als Trinkwasser unbrauchbar macht. Damit wird die Ressource Wasser schon jetzt knapper und der Run auf das Lithium hat gerade erst begonnen. Es ist zu befürchten, dass die Gegend noch trockener wird, die Anwohner hier nur noch mehr schlecht als recht leben können und die empfindliche Umwelt leidet. Trockene Böden haben zur Folge, dass Stäube in der Wüste aufgewirbelt werden und weiteres wertvolles Trinkwasser versalzen. Auch durch unsachgemäße Bohrungen kann das Trink- mit dem Salzwasser vermischt werden. Das Hauptproblem ist nicht unbedingt der Abbau selbst, sondern die Goldgräberstimmung und fehlende Kontrolle. Lithium lässt sich, verglichen mit Kupfer oder Gold noch relativ sauber und auch mit geringem energetischen Aufwand gewinnen. Allerdings steht zu befürchten, dass aufgrund der hohen Nachfrage und der zu erwartenden Gewinne für die fördernden Unternehmen, wenig Rücksicht auf die Belange der Menschen vor Ort und der Umwelt genommen wird. Hier müssen, wie beim Kobalt, internationale Standards rechtliche Rahmenbedingungen setzen. Bleibt die generelle Frage nach der ökologischen Sinnhaftigkeit von aufwändig hergestellten Stromspeichern. Lithium-Ionen-Akkus sind High-Tech-Produkte, die aufwändig hergestellt werden. Das erfordert eine Menge an Energie, die nicht durch die Batterie selbst wieder zurückgewonnen werden kann. Hinsichtlich der Ökobilanz sind die Stromspeicher also kein Gewinn, sie reduzieren nach dieser Betrachtungsweise den ökologischen Nutzen der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (Lithium-Ionen-Akkus weniger als Blei-Akkus)….“
MichelH
MichelH, 05.11.2023 13:37 Uhr
1

Du kennst eben keine Großstädte. Die Leute aus den Ballungsgebieten, hier das Rhein-Main Gebiet fahren gerne mit dem Auto in die Innenstadt. Zur Zeil Das Auto hilft die Sachen zu transportieren, so einfach ist das. VorteilE Ist mit Familie günstiger als BAHN Und sicherer. Willst Du mit Deiner Familie ernsthaft im. Frankfurter Bahnhof zur U Bahn gehen? Drogenjunkies kriminelle Überall und Bettler und Taschendiebe an jeder Ecke Lass mich raten, du bist typischer Wähler der Grünen oder Sozis, wohnst in Deinen schönen Bungalow außerhalb der Stadt im. Sicheren Vorort, mit Wallbox natürlich Habe ich recht 😝🤪?

Natürlich müssen die Bahnhöfe sicherer werden. Aber das ist doch kein Argument dafür mit dem Verbrenner in die Innenstadt zu fahren die Luft zu verpesten und damit Kinder zu vergiften. Schau mal wie viele an den Ampeln herum stehen und den Motor laufen lassen. Das Problem gibt es bei Elektro Autos übrigens nicht
G
Gast-753161602, 05.11.2023 13:36 Uhr
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Du kennst eben keine Großstädte. Die Leute aus den Ballungsgebieten, hier das Rhein-Main Gebiet fahren gerne mit dem Auto in die Innenstadt. Zur Zeil Das Auto hilft die Sachen zu transportieren, so einfach ist das. VorteilE Ist mit Familie günstiger als BAHN Und sicherer. Willst Du mit Deiner Familie ernsthaft im. Frankfurter Bahnhof zur U Bahn gehen? Drogenjunkies kriminelle Überall und Bettler und Taschendiebe an jeder Ecke Lass mich raten, du bist typischer Wähler der Grünen oder Sozis, wohnst in Deinen schönen Bungalow außerhalb der Stadt im. Sicheren Vorort, mit Wallbox natürlich Habe ich recht 😝🤪?

Nein. Du hast nicht recht.
DonAlfredo01
DonAlfredo01, 05.11.2023 13:16 Uhr
0

Meinst Du, der typische Autobesitzer fährt in Frankfurt Downtown um zwei Blocks zum Brötchen holen? Autos werden bleiben. Ja, vielleicht weniger, wenn’s mit dem Teilen der Fahrzeuge klappt. Ich fahre gerne Auto, habe aber sehr großes Verständnis dafür, die Innenstädte durch Ausschluss vieler Autos lebenswerter zu machen.

Du kennst eben keine Großstädte. Die Leute aus den Ballungsgebieten, hier das Rhein-Main Gebiet fahren gerne mit dem Auto in die Innenstadt. Zur Zeil Das Auto hilft die Sachen zu transportieren, so einfach ist das. VorteilE Ist mit Familie günstiger als BAHN Und sicherer. Willst Du mit Deiner Familie ernsthaft im. Frankfurter Bahnhof zur U Bahn gehen? Drogenjunkies kriminelle Überall und Bettler und Taschendiebe an jeder Ecke Lass mich raten, du bist typischer Wähler der Grünen oder Sozis, wohnst in Deinen schönen Bungalow außerhalb der Stadt im. Sicheren Vorort, mit Wallbox natürlich Habe ich recht 😝🤪?
G
Gast-753161602, 05.11.2023 13:05 Uhr
0

Autos wird es weniger geben. Oder meinst Du das Tempo 20 wie jetzt in Frankfurt den Autoabsatz nach oben bringen? Und dann noch Die Parkplätze abschaffen. Oder wie in Hannover gleich die Innenstadt komplett für Autos sperren

Meinst Du, der typische Autobesitzer fährt in Frankfurt Downtown um zwei Blocks zum Brötchen holen? Autos werden bleiben. Ja, vielleicht weniger, wenn’s mit dem Teilen der Fahrzeuge klappt. Ich fahre gerne Auto, habe aber sehr großes Verständnis dafür, die Innenstädte durch Ausschluss vieler Autos lebenswerter zu machen.
DonAlfredo01
DonAlfredo01, 05.11.2023 12:55 Uhr
0

Der Mufti hat gesprochen. – Tesla wird hier immer mal wieder zum Vergleich mit VW herangezogen. Dann wird eben auch mehr darüber gesprochen. So kann's gehen in einem öffentlichen Forum.

Autos wird es weniger geben. Oder meinst Du das Tempo 20 wie jetzt in Frankfurt den Autoabsatz nach oben bringen? Und dann noch Die Parkplätze abschaffen. Oder wie in Hannover gleich die Innenstadt komplett für Autos sperren
G
Gast-753161602, 05.11.2023 12:48 Uhr
0

Hier ist VW. Den Tesla Schrott kauft eh keiner Es lebe der Verbrenner

Der Mufti hat gesprochen. – Tesla wird hier immer mal wieder zum Vergleich mit VW herangezogen. Dann wird eben auch mehr darüber gesprochen. So kann's gehen in einem öffentlichen Forum.
G
Gast-753161602, 05.11.2023 12:45 Uhr
0

Nochmal zum Thema KI Zusammenfassung: ich frage mich tatsächlich ob dies nicht als steuernde Beeinflussung der user gewertet werden kann, zumal wichtige aufgebrachte Themen gar nicht erwähnt werden, und andere falsch oder selektiv vermittelt werden. Z.Bsp. Korruptionsvorwürfe. Diese KI Zusammenfassung finde ich gelinde gesagt zum 🤮

Ich lese sie einfach nicht. So what?!
G
Gast-753161602, 05.11.2023 12:45 Uhr
1

UND: Der Verbrenner stirbt nicht aus. Da wette ich darauf. Schon gar nicht weltweit betrachtet. 2035 ist sicher nicht Schluss, selbst in Europa nicht. Die Karten werden immer wieder neu gemischt.

Und ich wette darauf, dass der Verbrenner spätestens 2035 nicht mehr für's Neuwagengeschäft von Bedeutung sein wird. Global. Ersatzteile werden dann aber weiter gebraucht werden. (Wir wissen natürlich, dass solche langen Wetten reine Theorie bleiben.)
G
Gast-753161602, 05.11.2023 12:41 Uhr
0

Noch eine Meinung zum Thema Marktanteil. Menschen kaufen ein Auto wenn sie eines brauchen und es sich auch leisten können. Ein Auto kauft man alle paar Jahre mal. Wenn nun ein Autohersteller, sagen wir Tesla, ein neues Model 2 auf den Markt bringt und dies sagen wir 2025 dann wird Tesla damit Erfolg haben da es nich nicht sehr viele kleine E-Autos im Angebot gibt. Dennoch erreicht Tesla nur die Käuferschaft die just dann ein solches Auto braucht. Die übrigen 80-90% der potentiellen Käufer brauchen erst 2026 oder später ein Auto. Bis dahin verändert sich der Markt und somit auch die Verteilung der Kuchenstücke. Was ich sagen möchte ist dass ein Marktanteil immer nur eine Momentaufnahme ist, der Automarkt ein revolvierender Markt ist und jeder Autokauf auf‘s neue eine einschneidende Entscheidung und Anschaffung für längere Zeit ist. Ein Marktanteil HEUTE ist noch lange kein Marktanteil MORGEN. Es gibt auch keinen abgefahrenen Zug, denn an jedem Bahnhof fahren mehrere Züge ab. UND der Weltmarkt wächst rasant. Ein Marktanteil von 8% MORGEN kann dennoch mehr Absatz bedeuten als ein 10% Marktanteil HEUTE. Das Wort zum Sonntag☺️

Sorry, aber ich muss es mal so deutlich sagen: Unser klug💩ender Oberlehrer wird nicht müde, immer und immer wieder revolvierend seine absurde Geschichte von abgefahrenen Zügen zu erzählen. Ganz selbstverständlich sind nicht mitgenommene Züge ein verminderter Gewinn! Das leuchtet jedem außer Palladio sofort ein. Und zudem ist die Gefahr dann auch größer, Stammkunden abzukoppeln (so auch mit mir geschehen, ich hätte damals fast einen ID.3 gewollt, der sich weiter verzögerte, griff dann zum Model 3 und sage heute: nie wieder VW!) und nicht auf dem Stand der Entwicklung zu bleiben. Das sieht man ja auch bereits längst: VW hat bis heute keine eigenen Batteriezellen, arbeitet seit geraumer Zeit langsam(!) daran und wenn die Zellen dann irgendwann vielleicht kommen, werden sie auf einen sehr zurückliegenden technischen Stand zu relativ hohen Kosten sein. So ist das eben mit den späteren Zügen. Ja, theoretisch können noch ganz magische Dinge passieren, aber wie wahrscheinlich ist das?! Auch klar: Markt*anteile* verschieben sich natürlich in einem wachsenden Markt. Wenn Tesla mal fast 100% (bei geringen absoluten Zahlen) hatte, muss es jetzt natürlich weniger sein, doch er absolute(!) Vorsprung zu VW wird bisher stetig noch großer.
MichelH
MichelH, 05.11.2023 12:40 Uhr
1

UND: Der Verbrenner stirbt nicht aus. Da wette ich darauf. Schon gar nicht weltweit betrachtet. 2035 ist sicher nicht Schluss, selbst in Europa nicht. Die Karten werden immer wieder neu gemischt.

Du hörst dich an wie jemand der vor 100 Jahren sagte: Pferdekutschen sterben nicht aus. Ja und tatsächlich, es gibt noch welche 😂
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