Zinnwald Lithium WKN: A2DWS6 ISIN: GB00BFN4GY99 Kürzel: 7WW Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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09:04:01 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 5.647
Leleck
Leleck, 29.05.2025 11:43 Uhr
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im Altenberger Boten (Mitteilungsblatt der Stadt Altenberg hat die BI 2Seiten Platz bekommen (Seite 34f) ... https://www.anzeigen-direkt.info/412/06-2025.pdf ... von der Firma ZL ist nichts veröffentlicht ...

Die ZL hatte im vorherigen Altenberger Boten einen Artikel drin so weit ich mich erinnere. Eben war ich auf der BI Seite, scheinbar wissen die schon mehr über das ROV https://baerenstein.org/zinnwald-lithium-oeffentlichkeitsbeteiligung-im-sommerloch-absicht-oder-zufall/ Das sich ZL und Landesdirektion mit dem move natürlich wieder gleich angreifbar machen ist auch klar. Mir fehlen die Worte.
s
scharspitz, 29.05.2025 10:21 Uhr
0
bzgl. Diskussion nochmals (wie vor ca. 1Jahr) der Vorschlag mit Augenzwinkern: Jetzt zum Preis von ca. 7.000-8.000,-/t Lithium für eine Millarde aufkaufen und in 5Jahren für 70.000 bis 80.000,- /t zu verkaufen würde einen Gewinn abwerfen, welcher ein KLEINES Bergwerk finanziert, die Stadt Altenberg/ die Region reich macht ... und unser Osterzgebirge würde nicht zerstört ... alle wären (fast) glücklich ... man hätte die angeblichen asiatischen Subventionen abgegriffen und relative Versorgungssicherheit (Stichwort: strategische Lithium-Reserve) ... es muss nur jemand mit den finenziellen Mitteln und Weitblick in die Hand nehmen ... (hab nur geträumt :) ...)
s
scharspitz, 29.05.2025 10:13 Uhr
1
im Altenberger Boten (Mitteilungsblatt der Stadt Altenberg hat die BI 2Seiten Platz bekommen (Seite 34f) ... https://www.anzeigen-direkt.info/412/06-2025.pdf ... von der Firma ZL ist nichts veröffentlicht ...
K
K.P.taler, 29.05.2025 9:49 Uhr
1

Ja, so ein “Grüner Hebel” könnte sicher helfen. Im Gegenzug macht der Grüne Hebel die Produkte teurer. Sind die Kunden auch bereit einen entsprechenden Mehrpreis zu  bezahlen?

Die Politik müsste das ganze Dilemma transparent machen. Den Fokus auf die labile Lieferketten legen und somit den Menschen im Land mit dem drohenden Verlust von Arbeitsplätzen aufzeigen. Mehrkosten wären nicht der Tod von EV, aber es würde wieder viel Zeit verloren gehen bis sich das reguliert.
Orbiter1
Orbiter1, 29.05.2025 8:55 Uhr
2
Laut der PFS liegen die Betriebskosten (C1) für 1 Tonne batteriefähiges Lithiumhydroxid bei 8.403 €. Am chinesischen Spotmarkt kostete die Tonne batteriefähiges Lithiumhydroxid heute umgerechnet aber nur 6.955 €. https://www.metal.com/Lithium/202212140004 Und bei C1 handelt es sich nur um die reinen operativen Kosten. Da fehlen noch einige andere Kosten, die bei einem Unternehmen anfallen. Und eine ordentliche Rendite will man auch noch erwirtschaften. Welche Kunden wären bereit den fälligen Mehrpreis für einen Grünen Hebel zu akzeptieren und welche Investoren stellen bei so einer Konstellation Gelder zur Finanzierung von Lithium aus dem Erzgebirge zur Verfügung? Wobei die Finanzierung aktuell nicht ansteht, davor sind noch einige andere Hausaufgaben zu erledigen.
Orbiter1
Orbiter1, 29.05.2025 8:35 Uhr
2

Genau da könnte man den "Grünen Hebel" ansetzen bei den Gesprächen der EU mit den USA, da das stark subventionierte Lepidolith eine Gefahr für die Umwelt ist und uns das nicht ins "Haus" holen wollen. Leider trifft es Orbiter mit seinem Beitrag völlig auf den Punkt. Man muss einen Weg finden gegen diese China Strategie.

Ja, so ein “Grüner Hebel” könnte sicher helfen. Im Gegenzug macht der Grüne Hebel die Produkte teurer. Sind die Kunden auch bereit einen entsprechenden Mehrpreis zu  bezahlen?
Orbiter1
Orbiter1, 29.05.2025 8:13 Uhr
2

https://www.klamm.de/news/chinas-lithiumstrategie-verluste-umweltkosten-und-der-eiserne-wille-zur-selbstversorgung-62N20250527103327.html Gleiches Thema.

Diesen im Artikel beschriebenen eisernen Willen zur Selbstversorgung gibt es in China und den USA, aber nicht in der EU. Mit dem Critical Raw Materials Act (CRMA) hat sich die EU zwar Ziele bis 2030 gesteckt und inzwischen auch 47 Strategic Projects benannt, es gibt aber keinen Fördertopf der EU, der diese Projekte dann auch unterstützt. Das müssen irgendwelche nationalen Förderprogramme übernehmen. Dann öffnet man den Chinesen, im Gegensatz zu den USA, in der gesamten Battery-Supply-Chain auch noch Tür und Tor sich in der EU breitzumachen. Die bauen hier zielstrebig ihre Produktionswerke auf und das auch noch ohne zu einem Know-How-Transfer verpflichtet zu sein.  Dann kommt erschwerend auch noch das Northvolt-Disaster dazu. Das bestfinanzierte Startup Europas aller Zeiten (15 Mrd € Investorengelder, 5 Mrd € Kredite) scheitert krachend vor allem am fehlenden Produktions-Know-How und geht in Insolvenz. In Deutschland laufen nun Untersuchungen, ob Fördergelder zu leichtfertig vergeben wurden. Wer ist der Schuldige? Wer übernimmt bei den nächsten Förderprojekten die Verantwortung? Infolgedessen werden die Hürden für die Unternehmen die auf Förderung hoffen immer höher. Am Ende gibt es auch noch unglaublich lange Entscheidungszeiten bei der Förderung. Beim TCTF-Fördertopf (Volumen 1 Mrd €) war im November 2023 Bewerbungsschluss. Ende Mai 2025 haben gerade mal 2 Unternehmen insgesamt 9 Mio € daraus erhalten. Vor allem aber lassen die von China runtergeprügelten Preise von den Produkten der Battery-Supply-Chain kaum Aussichten auf schwarze Zahlen zu. Da überlegen sich potenzielle Investoren mehrfach, ob das wirklich Sinn macht in eine von China unabhängige europäische Battery-Supply-Chain zu investieren.
K
K.P.taler, 29.05.2025 7:24 Uhr
1
Genau da könnte man den "Grünen Hebel" ansetzen bei den Gesprächen der EU mit den USA, da das stark subventionierte Lepidolith eine Gefahr für die Umwelt ist und uns das nicht ins "Haus" holen wollen. Leider trifft es Orbiter mit seinem Beitrag völlig auf den Punkt. Man muss einen Weg finden gegen diese China Strategie.
K
K.P.taler, 29.05.2025 7:06 Uhr
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https://www.klamm.de/news/chinas-lithiumstrategie-verluste-umweltkosten-und-der-eiserne-wille-zur-selbstversorgung-62N20250527103327.html Gleiches Thema.
Orbiter1
Orbiter1, 28.05.2025 8:14 Uhr
3

Auch bei EMH, also auf der tschechischen Seite, ist mehr als nur Ernüchterung eingetreten, wenn man den Chart sieht. Die E Mobilität muss politisch flankiert werden, sonst wird sie sich niemals durchsetzen. Dazu gehören noch technische Entwicklungssprünge wie günstige Feststoffbatterien, Axialflussmotoren, Schnellladen über alle Fahrzeugkategorien und generell Reichweiten von nicht unter 800km und das nicht nur bei 105 auf der Autobahn im Windschatten. Wenn das nicht kommt, wirds keiner als Erstfahrzeug kaufen.

Das Problem von Zinnwald ist nicht die fehlende Unterstützung der Politik beim Thema E-Mobilität. Das Problem von Zinnwald und allen anderen Lithiumprojekten in Europa und Nordamerika ist die Dominanz von China. Und deren Wille klarer Weltmarktführer bei der E-Mobilität zu werden und zu bleiben. Die Chinesen bauen deswegen ihre heimische Battery-Supply-Chain incl der Lithiumproduktion weiter aus. Auch wenn dort die Lithiumproduktion ausgesprochen unwirtschaftlich und umweltschädlich ist. Hier der Link zu einem entsprechenden Artikel https://www.it-boltwise.de/chinas-lithiumstrategie-ein-geopolitisches-instrument-zur-sicherung-der-energiewende.html  Wie sich in diesem Umfeld die Lithiumpreise erholen sollen, bleibt ein Rätsel. Bei den aktuellen Lithiumpreisen hat Zinnwald nach meiner Überzeugung keine Chance eine Finanzierung des Projekts auf die Beine stellen zu können. Ich kenne auch kein Lithiumprojekt in Europa und Nordamerika, dass in den letzten 1 ½ Jahren eine Finanzierung auf die Beine stellen konnte. 
Orbiter1
Orbiter1, 28.05.2025 7:49 Uhr
0

Hahahaha! Sonst noch was? Ich habe vor Monaten alles verkauft, weil hier offenbar nichts mehr geht und ich wünschte es wäre anders gekommen und ich wollte eigentlich auch zurück kommen, wenn ich sehe, dass hier doch noch was zustande kommt. Und ich wohne übrigens im Sauerland und natürlich habe ich keine Bürgeriniative. Ich war aber einmal vor Ort in Zinnwald um mir anszuschauen worum es geht und zu hören was die Anwohner dazu zu sagen haben. Das wird ja wohl noch erlaubt sein. Aber ehrlichgesagt begannen ab da meine Zweifel und die habe ich dann hier tasächlich geäußert, richtig. Wer Du bist wissen wir, seit Du für dich selbst Werbung gemacht hast. Jetzt sollen wohl von den wenigen, die noch hier rum krauchen, auch noch die aussortiert werden, die nicht immer nur jubeln und klatschen. Man muss sich schon fragen, wie groß die Sorgen der ZL sind, wenn Kritik auf so konstruierte Weise niedergebügelt wird. Armselig ist das und unseriös.

Dein Profil (Anmeldung vor 1 Jahr, 62 Postings ausschließlich zu Zinnwald Lithium, kein einziges positives Posting, stattdessen nur Draufhauen auf Zinnwald, sein Management und seine Kommunikationsagentur) bestärkt meine These, dass es sich bei dir nicht um einen Aktionär, sondern um einen Gegner des Projekts handelt. Im Gegenzug schreibst du, du würdest mich kennen. “Wer Du bist wissen wir, seit Du für dich selbst Werbung gemacht hast”. Zitier doch mal die Stelle an der ich Werbung für mich gemacht habe. Da wird aber nichts kommen. Denn der einzige, der hier einen unsinnigen Zusammenhang hergestellt hat, bist du mit deinem Posting vom 07.04. Zitat daraus: “Brjörn Fröbe - wenn man googelt, kommt man zu Motorsport - wenn man Obiter1 eingibt, kommt man zu einem Schutzanzung für Motorsport. Könnte es sein, dass dieser Björn Fröbe sich unter dem Account Orbiter1 hier selbst vermarktet hat, indem sein LinkedIn Profil geteilt hat?” Dass mein 5 Jahre altes Profil, mit einem Satelliten im Orbit als Avatar und vor allem mit meinen Postings zu 124 Themen überhaupt nicht zu einem Björn Fröbe passt, der ja vor allem Zinnwald in ein positives Licht rücken sollte, wäre einem Menschen mit durchschnittlichen IQ aufgefallen. Der ist aber offenbar unterdurchschnittlich ausgeprägt.   Aber die Idee mit Björn Fröbe ist gut. Ich schreib ihn mal an und weise ihn auf diesen Thread hin und was hier über ihn und Zinnwald geschrieben wird. Vielleicht beteiligt er sich ja an der Diskussion. 
Leleck
Leleck, 27.05.2025 18:44 Uhr
2
Naja der Hochglanzprospekt ist schon ein wenig peinlich. Letztendlich ein typisches Weichert Mehnert Produkt was von weitem gut aussieht. An der Realität vor Ort aber vorbei geht. Egeubidaw seine Behauptung das niemand vor Ort sei um ein Foto von Zinnwald zu machen muss ich leider widersprechen. Der zitierte Uwe Kasper stammt scheinbar von da und hat bis vor kurzem auf dem Areal wo jetzt ZL sitzt mehr oder weniger erfolgreich einen Baumarkt betrieben. Siehe https://www.wirtschaft-in-sachsen.de/de/deshalb-schliesst-der-bauspezi-in-altenberg/ . Also vom Unternehmer zum Hausmeister. Ich denke bei ZL hat man auf das Thema Kommunikation absolut keine Lust mehr und hat es komplett ich die Hände von Weichert Mehnert gegeben. Das man da dann auf ein Stockfoto zurückgreift ist schon mehr als peinlich.
G
GulaschJuergen, 27.05.2025 18:31 Uhr
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Auch bei EMH, also auf der tschechischen Seite, ist mehr als nur Ernüchterung eingetreten, wenn man den Chart sieht. Die E Mobilität muss politisch flankiert werden, sonst wird sie sich niemals durchsetzen. Dazu gehören noch technische Entwicklungssprünge wie günstige Feststoffbatterien, Axialflussmotoren, Schnellladen über alle Fahrzeugkategorien und generell Reichweiten von nicht unter 800km und das nicht nur bei 105 auf der Autobahn im Windschatten. Wenn das nicht kommt, wirds keiner als Erstfahrzeug kaufen.
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