Wirtschafts- & Börsenlexikon Börsen- und Finanzbegriffe mit M

250 Begriffe mit M
Begriff Thema
Margin-Konto Eine Möglichkeit, die Kaufkraft zu erhöhen und potenziell höhere Renditen zu erzielen
Marinade-Protokoll Eine tragende Säule im Solana-Ökosystem, das Liquid Staking mit maximaler Transparenz, Dezentralität und Effizienz ermöglicht
Market Impact Ein Effekt großer Handelsaufträge auf den Preis eines Vermögenswerts der durch den Kauf oder Verkauf erheblicher Volumina eine vorübergehende oder dauerhafte Preisverschiebung verursacht und die Ausführungskosten beeinflusst
Market-Maker Ein entscheidender Akteur im Finanzsystem, der Liquidität bereitstellt, die Preisfindung unterstützt und zur Stabilität der Märkte beiträgt
Market-on-Close (MOC) Ein Auftrag im Börsenhandel, der den Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers zum Marktpreis am Ende des Handelstages ausführt und die Schlussauktion der Börse nutzt
Market-Order Ein essenzielles Werkzeug im Handel, das es Anlegern ermöglicht, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren
Market Order - Marktauftrag Ein grundlegendes und weit verbreitetes Instrument im Finanzhandel
Market Outperformer Ein Wertpapier oder Vermögenswert dessen Rendite die durchschnittliche Entwicklung des Gesamtmarkts in einem bestimmten Zeitraum deutlich übertrifft und so eine bessere Performance im Vergleich zum Benchmark zeigt
Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR) Ein historisch bedeutender Schritt zur Vereinheitlichung der Krypto-Regulierung innerhalb der EU, die Rechtssicherheit, Professionalität und Standards aber gleichzeitig auch Regulierungsdruck, Innovationshemmnisse und Freiheitsverlust schafft
Market Underperformer Ein Wertpapier oder Vermögenswert dessen Rendite die durchschnittliche Entwicklung des Gesamtmarkts in einem bestimmten Zeitraum deutlich unterschreitet und so eine schlechtere Performance im Vergleich zum Benchmark zeigt
Market Value Der aktuelle Preis, zu dem ein Vermögenswert oder eine Ware auf dem freien Markt zwischen Käufern und Verkäufern gehandelt wird und der durch Angebot und Nachfrage bestimmt ist
Markt (Marktteilnehmer, Marktformen) Ein ökonomisches Interaktionssystem in dem Anbieter Nachfrager Produzenten und Vermittler aufeinandertreffen um Güter Dienstleistungen oder Finanzinstrumente auszutauschen wobei Strukturen wie vollständige Konkurrenz Monopol Oligopol oder Monopolistische Konkurrenz die Preisbildung und Dynamik bestimmen
Marktdatenaggregation Eine Methode zur Sammlung und Konsolidierung von Daten aus verschiedenen Marktquellen, um umfassende Einblicke in Trends, Preise und Verbraucherverhalten zu gewinnen
Markteffizienzhypothese Eine Theorie, die besagt, dass Marktpreise alle verfügbaren Informationen vollständig widerspiegeln, wodurch es unmöglich ist, durch Analysen systematisch überdurchschnittliche Gewinne zu erzielen
Marktenge Ein Zustand auf einem Finanzmarkt bei dem geringes Handelsvolumen und wenige aktive Teilnehmer zu großen Preisspannen zwischen Angebot und Nachfrage sowie erschwerten Transaktionen großer Volumina führen
Marktgängigkeit Eine Eigenschaft eines Finanzinstruments die dessen einfache und kostengünstige Handelbarkeit in großen Volumina ohne signifikante Preisveränderungen beschreibt und durch hohes Handelsvolumen enge Spreads sowie viele aktive Teilnehmer gekennzeichnet ist
Marktinterventionen Eine gezielte Maßnahme von Zentralbanken oder Regierungen, bei der durch Käufe oder Verkäufe von Wertpapieren, Devisen oder anderen Vermögenswerten direkt in das Marktgeschehen eingegriffen wird, um Preise, Kurse oder Wechselkurse zu beeinflussen
Marktkapitalisierung Eine zentrale Kennzahl im Aktienmarkt, die den Gesamtwert eines Unternehmens an der Börse widerspiegelt und Investoren hilft, Unternehmen nach Größe zu klassifizieren und Risiko sowie Liquidität besser einzuschätzen
Marktkapitalisierung pro Mitarbeiter Eine wichtige Kennzahl zur Einschätzung der Produktivität und Effizienz eines Unternehmens
Marktkapitalisierung zu Umsatz (Price-to-Sales Ratio) Eine wichtige Bewertungskennzahl, insbesondere für Unternehmen mit noch geringen oder negativen Gewinnen
Marktmissbrauch Eine Gefahr für die Integrität, Transparenz und Funktionsfähigkeit von Kapitalmärkten
Marktmissbrauchsrichtlinien (MADs) Ein wesentlicher Bestandteil des europäischen Kapitalmarktrechts
Marktmissbrauchsverordnung (MAR) Das Rückgrat des europäischen Kapitalmarktrechts zur Verhinderung von Insiderhandel, Marktmanipulation und unrechtmäßiger Informationsweitergabe
Mark-to-Market-Bewertung Eine Bewertungspraxis, die Vermögenswerte oder offene Positionen zum jeweils aktuellen Marktpreis ansetzt, unrealisierte Gewinne und Verluste sofort ausweist und so die Bilanz sowie die tatsächliche Risikolage transparent macht
Mark-to-Market-Margin Ein täglicher Barausgleich an Terminbörsen, bei dem offene Derivatepositionen an das aktuelle Marktniveau angepasst werden, um aufgelaufene Gewinne gutzuschreiben oder Verluste durch den Einzug von Einschüssen (Variation Margin) direkt auszugleichen
Marktrisiko Ein unvermeidlicher Bestandteil der Finanzmärkte, der Investoren, Unternehmen und Institutionen gleichermaßen betrifft
Marktsegment Ein wesentliches Instrument im Finanzwesen, um den Handel und die Investitionstätigkeit zu strukturieren und zu organisieren
Markttechnik Eine Analysemethode die historische Kursverläufe Volumendaten und andere Marktsignale mit Charts Indikatoren und Preis Mustern auswertet um Trends potenzielle Wendepunkte sowie Handelsentscheidungen in Finanzmärkten abzuleiten
Markt-Timings Eine Anlagestrategie die versucht durch Vorhersage von Kursbewegungen optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Wertpapiere oder andere Vermögenswerte zu bestimmen um höhere Renditen als bei einer Buy-and-Hold-Strategie zu erzielen
Markt- und Analyse-Tools Eine Sammlung von Software und Methoden zur systematischen Untersuchung von Märkten, Wettbewerbern und Zielgruppen, um Daten zu sammeln, Trends zu erkennen und fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen
Marktusancen (Handelsbräuche) Eine Reihe etablierter ungeschriebener Regeln und Gepflogenheiten in Finanz- und Handelsmärkten die den standardisierten Ablauf von Transaktionen ohne explizite vertragliche Festlegung erleichtern und die Erwartungen der Teilnehmer prägen
Marktvolatilität Ein unvermeidlicher Bestandteil der Finanzmärkte, der die Unsicherheit und die Erwartungen der Marktteilnehmer widerspiegelt
Marktwert Der aktuelle Preis, der sich auf einem offenen Markt durch Angebot und Nachfrage für ein Vermögensgut, eine Aktie oder ein Finanzinstrument ergibt
Marktwert bei Finanzinstrumenten Der aktuelle Preis, der sich auf einem offenen Markt durch Angebot und Nachfrage für ein Finanzinstrument wie eine Aktie, Anleihe oder ein Derivat ergibt und die Bewertung durch die Marktteilnehmer widerspiegelt
Marktwertmethode Eine verbreitete und nützliche Bewertungsmethode, die auf der Analyse aktueller Marktpreise vergleichbarer Objekte basiert
Marktwert und tatsächlicher Kaufpreis Zwei unterschiedliche Größen, bei denen der Marktwert den theoretischen Preis darstellt, der sich auf einem offenen Markt durch Angebot und Nachfrage ergeben würde, während der tatsächliche Kaufpreis der real vereinbarte und gezahlte Betrag bei einer konkreten Transaktion ist
Marktwert von Immobilien Der aktuelle Preis, der sich auf einem offenen Markt durch Angebot und Nachfrage für eine Immobilie ergibt und die Bewertung durch potenzielle Käufer sowie die Lage, den Zustand und die Nutzungsmöglichkeiten der Immobilie widerspiegelt
Marktwert von Unternehmen Der Marktwert eines Unternehmens, der sich aus der Multiplikation der Anzahl ausstehender Aktien mit dem aktuellen Börsenkurs ergibt und die Einschätzung der Investoren über den gesamten Unternehmenswert widerspiegelt
Marktzinsen Ein wesentlicher Bestandteil der Finanzmärkte und der Wirtschaft, der nahezu alle wirtschaftlichen Entscheidungen, von der Kreditaufnahme und Investition bis hin zur Geldanlage beeinflusst
MAR Ratio (Minimum Acceptable Return Ratio) Eine Kennzahl zur risikobereinigten Bewertung von Anlagestrategien, die den annualisierten Ertrag ins Verhältnis zum maximalen historischen Kursrückgang setzt und die Effizienz des Risikomanagements quantifiziert
Marxismus Eine einflussreiche Wirtschaftstheorie und Ideologie, die den Kapitalismus als ausbeuterisch ansieht und eine klassenlose Gesellschaft anstrebt
Marxistische Ökonomie Eine fundierte Kritik an den Schwächen des Kapitalismus, insbesondere hinsichtlich sozialer Ungleichheit, Krisenanfälligkeit und Machtkonzentration