Wirtschafts- & Börsenlexikon Börsen- und Finanzbegriffe mit E

285 Begriffe mit E
Begriff Thema
E-Commerce (Electronic Commerce) Eine Form des Handels, bei der Waren, Dienstleistungen oder Informationen über elektronische Plattformen, insbesondere das Internet, gekauft oder verkauft werden
E-Money Tokens (EMTs) Eine Art von Kryptowährung, die an den Wert einer Fiat-Währung gebunden ist und als digitales Zahlungsmittel verwendet wird, um schnelle, sichere und stabile Transaktionen zu ermöglichen
E-Wallet Eine digitale Anwendung oder Plattform, die es Nutzern ermöglicht, elektronische Zahlungen durchzuführen, Kryptowährungen oder Fiat-Währungen zu speichern und Transaktionen sicher über private und öffentliche Schlüssel zu verwalten
E-Yuan (e-RMB) Eine digitale Währung, die von der Volksbank von China ausgegeben wird, als elektronische Form des Renminbi fungiert und schnelle, sichere Transaktionen für den Einzelhandel sowie grenzüberschreitende Zahlungen ermöglicht
Early Stage Financing Eine Finanzierungsphase, in der Start-ups Kapital von Investoren erhalten, um Geschäftsideen zu entwickeln, Prototypen zu erstellen oder erste Marktaktivitäten zu starten
Earnings per Share (EPS) Eine entscheidende Kennzahl für Anleger, um die Rentabilität und das Wachstumspotenzial eines Unternehmens zu bewerten
Earnings Season (Berichtssaison) Eine der spannendsten und volatilsten Phasen des Aktienmarktes, in der Investoren und Trader die Möglichkeit haben, durch gut geplante Strategien von Kursbewegungen nach Unternehmensberichten zu profitieren
EASDAQ (European Association of Securities Dealers Automated Quotation) Eine europäische elektronische Börse, die als Pendant zum Nasdaq Stock Market gegründet wurde und den Handel mit Wertpapieren über automatisierte Notierungen ermöglichte
ebB (Kurszusatz) Ein Kurszusatz, der anzeigt, dass in einem Wertpapier Umsätze getätigt wurden, jedoch nur ein geringer Teil der zum notierten Kurs limitiereten Verkaufsaufträge ausgeführt werden konnte, was auf ein anhaltendes Überangebot hinweist
ebG (Kurszusatz) Ein Kurszusatz, der anzeigt, dass in einem Wertpapier Umsätze getätigt wurden, jedoch nur ein geringer Teil der zum notierten Kurs limitiereten Kaufaufträge ausgeführt werden konnte, was auf ein anhaltendes Überangebot an Kaufinteresse hinweist
EBIT Eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der operativen Rentabilität eines Unternehmens
EBIT-Marge Eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung der operativen Rentabilität eines Unternehmens
EBITDA Eine zentrale Kennzahl in der Unternehmensbewertung, da sie die operative Leistung eines Unternehmens bereinigt von Zinsen, Steuern und Abschreibungen darstellt
EBITDA-Marge Eine zentrale Kennzahl zur Messung der operativen Rentabilität eines Unternehmens
EBITDASO Eine nützliche Kennzahl zur Beurteilung der operativen Rentabilität von Unternehmen, insbesondere in der Technologie- und Start-up-Branche
EBT Eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung der Rentabilität eines Unternehmens vor Steuern
Eckrentner Ein fiktiver Standardfall in der Rentenstatistik, der eine Person darstellt, die 45 Jahre lang kontinuierlich den Durchschnittsentgelt aller Versicherten erzielt und Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hat, um das Rentenniveau zu berechnen
Eclair (ACINQ) Eine Open-Source-Implementierung des Lightning Network von ACINQ, die als Bitcoin-Wallet und Knoten dient, um schnelle, skalierbare und kostengünstige Off-Chain-Transaktionen zu ermöglichen, während sie mit der Bitcoin-Blockchain verbunden bleibt
ECN-Konto Ein direkter Marktzugang, mit engen Spreads und hoher Transparenz, der trotz der höheren Kosten und der Komplexität zahlreiche Vorteile bietet
Economic Value Added (EVA) Ein Kennzahl, die den wirtschaftlichen Gewinn eines Unternehmens misst, indem sie den Nettogewinn nach Abzug der Kapitalkosten berechnet, um die tatsächliche Wertschöpfung zu bewerten
ECSDA (European Central Securities Depositories Association) Eine Vereinigung europäischer Zentraler Wertpapierdepots, die als Plattform dient, um Meinungen auszutauschen, gemeinsame Projekte voranzutreiben und den Dialog mit öffentlichen Stellen sowie Stakeholdern zu fördern, um eine effiziente und risikominimierende Infrastruktur für Finanzmärkte zu schaffen
ECU (European Currency Unit) Eine künstliche Rechnungswährung, die als gewichteter Durchschnitt der Währungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft verwendet wurde, bevor sie durch den Euro ersetzt wurde
Edelmetalle Eine Gruppe von Metallen wie Gold, Silber, Platin und Palladium, die aufgrund ihrer Seltenheit, Korrosionsbeständigkeit und wirtschaftlichen Bedeutung als Wertanlage oder in der Industrie genutzt werden
EDGAR-Datenbank Eine der wichtigsten Quellen für Finanz- und Unternehmensinformationen in den USA
Edge Wallet Eine mobile, nicht-verwahrende Kryptowährungs-Wallet, die Benutzern ermöglicht, private Schlüssel lokal zu speichern, eine benutzerfreundliche Oberfläche bietet und mehrere Kryptowährungen, einschließlich Zcash mit abgeschirmten Adressen, unterstützt, mit Fokus auf Datenschutz und Sicherheit
EdW (Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen) Eine gesetzliche Einrichtung in Deutschland, die Anleger vor dem Verlust ihrer Ansprüche aus Wertpapiergeschäften schützt, indem sie Entschädigungen aus den Beiträgen der zugeordneten Wertpapierhandelsunternehmen leistet
Effekten Eine Kategorie von Wertpapieren, die Rechte wie Eigentum oder Forderungen verbriefen, insbesondere Aktien, Anleihen oder Investmentfondsanteile, die an Börsen gehandelt werden können
Effektenbörse Eine essenzielle Institution im globalen Finanzsystem, die eine zentrale Rolle bei der Preisfindung, Liquidität und Kapitalbeschaffung spielt
Effektengiro Ein System, das den elektronischen Transfer und die Verwahrung von Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen zwischen Konten ermöglicht, um den Handel und die Abwicklung zu vereinfachen
Effektenkredit Ein Darlehen, das von Banken oder Finanzinstituten gewährt wird, bei dem Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen als Sicherheit für den Kredit dienen
Effektenlombard Eine besicherte Kreditart, bei der börsennotierte Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen als Pfand dienen, um kurzfristige Liquidität für Wertpapiergeschäfte zu gewähren
Effektive Stücke (Tafeln) Physisch vorhandene und tatsächlich gedruckte Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen, die im Gegensatz zu buchmäßig verwalteten Globalurkunden eigenständig gelagert und übertragen werden können
Effektivverzinsung Eine jährliche Verzinsung, die den tatsächlichen Ertrag oder Kosten einer Anlage oder eines Kredits unter Berücksichtigung der Zinseszinsen widerspiegelt
Effektivzins Ein unverzichtbares Instrument zur Bewertung der tatsächlichen Kosten eines Kredits
EFP Markt (Exchange for Physical) Ein Mechanismus an Terminbörsen, bei dem Futures-Kontrakte gegen die zugrunde liegenden physischen Vermögenswerte oder Korbpositionen privat verhandelt und ausgetauscht werden, um Liquidität zu optimieren und Marktrisiken zu managen
EFSM (European Financial Stabilisation Mechanism) Ein temporäres EU-Stabilisierungsinstrument, das mittelfristige Darlehen an Mitgliedstaaten in Finanznot gewährt, um die wirtschaftliche Stabilität zu sichern und Haushaltsdefizite kurzfristig zu überbrücken
Egmont Secure Web (ESW) Eine Schlüsseltechnologie für den internationalen Informationsaustausch im Bereich der Geldwäschebekämpfung und Terrorismusfinanzierung
Egmont-Gruppe Ein zentraler Baustein im internationalen Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung
Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) Ein zentrales Organ für die Stabilität, Integrität und Weiterentwicklung des schweizerischen Finanzsystems
Eigene Aktien (Treasury Stocks/Shares) Aktien eines Unternehmens, die es selbst zurückgekauft und im Eigenbestand hält, um sie später zu verwenden, etwa für Mitarbeiterprogramme oder Kapitalstrukturmaßnahmen
Eigenemission Eine Ausgabe von Wertpapieren, die ein Unternehmen selbst initiiert und direkt am Markt platziert, um Kapital zu beschaffen, ohne zwischengeschaltete Finanzinstitute
Eigenhandel Ein Handel, bei dem Finanzinstitute oder Händler Wertpapiere auf eigene Rechnung kaufen oder verkaufen, um von Preisbewegungen zu profitieren, anstatt im Kundenauftrag zu agieren