Wirtschafts- & Börsenlexikon Börsen- und Finanzbegriffe von A bis Z
4416 Begriffe
| Begriff | Thema | |
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| Relative-Strength-Trading (Handel mit relativer Stärke) | Eine effektive Strategie, um in trendstarken Märkten die besten Chancen zu nutzen | |
| Trend-Trading (Handel in Trendrichtung) | ||
| Pre-News-Trading (Handel vor der Nachrichtenveröffentlichung) | Eine spekulative, aber potenziell profitable Strategie, bei der Trader versuchen, von erwarteten Marktbewegungen vor der Veröffentlichung wichtiger Nachrichten zu profitieren | |
| Earnings Season (Berichtssaison) | Eine der spannendsten und volatilsten Phasen des Aktienmarktes, in der Investoren und Trader die Möglichkeit haben, durch gut geplante Strategien von Kursbewegungen nach Unternehmensberichten zu profitieren | |
| Gewinnwarnungen | Ein wesentliches Element der Kapitalmarktransparenz, die Investoren wertvolle Informationen über die finanzielle Lage eines Unternehmens liefern | |
| Managementwechsel | Ein bedeutendes Ereignis für Unternehmen, das sowohl kurzfristige Marktreaktionen als auch langfristige Auswirkungen auf die Strategie, Kultur und finanzielle Leistung eines Unternehmens haben kann | |
| Fusionen & Übernahmen (Mergers and Acquisitions, M&A) | Ein strategisches Instrument, das Unternehmen nutzen, um sich wettbewerbsfähiger zu positionieren, zu expandieren oder Synergien zu realisieren | |
| Level-2-Orderbuch | Ein essenzielles Werkzeug für erfahrene Trader, die tiefere Einblicke in die Marktstruktur und die Liquidität eines Wertpapiers erhalten möchten | |
| Algorithmische Handelssysteme | Eine Revolution in den Finanzmärkten, die den Handel schneller, effizienter und präziser gemacht hat | |
| Post-News-Trading (Handel nach der Nachrichtenveröffentlichung) | Eine effektive Strategie für Trader, die auf die reale Marktreaktion auf Nachrichten warten möchten, bevor sie eine Position eingehen | |
| Fake News Breakout (Fehlausbruch-Trading) | Eine anspruchsvolle Strategie, die es Tradern ermöglicht, von übertriebenen Marktbewegungen durch Fehlinformationen zu profitieren | |
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| Fake-Breakout-Strategie | Eine effektive Handelsmethode, um übertriebene Marktbewegungen auszunutzen und von der Rückkehr zur vorherigen Handelsspanne zu profitieren | |
| Doppel-Top und Doppel-Bottom Muster | Eine bewährte Methode zur Erkennung von Trendumkehrungen, die von Tradern weltweit genutzt wird | |
| Fibonacci-Retracement-Pullback | ||
| Straddle-Strategie | Eine effektive Methode, um von starken Kursbewegungen zu profitieren, ohne die Richtung des Marktes vorhersagen zu müssen | |
| Stop-Loss-Jagd (Stop Hunting) | Eine gängige Praxis im Finanzmarkt, bei der große Marktteilnehmer bewusst Stop-Loss-Orders von Kleinanlegern auslösen, um von günstigen Einstiegspreisen zu profitieren | |
| Einstieg nach Rückkehr in Handelsspanne (Reversal Confirmation) | Eine effektive Methode, um Fehlausbrüche zu erkennen und profitabel zu handeln | |
| Fondsdomizil | Ein entscheidender Faktor für die steuerliche Behandlung, Regulierung und Investitionsattraktivität eines Investmentfonds | |
| Double-Bottom-Muster (Doppel-Bottom) | Eine zuverlässige bullische Umkehrformation, die sich in vielen Finanzmärkten wiederholt und das Ende eines Abwärtstrends und den möglichen Beginn einer Aufwärtsbewegung signalisiert | |
| Dotcom-Boom (1995–2000) | Eine der größten Spekulationsblasen der Finanzgeschichte, dass das enorme Potenzial des Internets, aber auch die Gefahren übertriebener Markterwartungen zeigte | |
| Dotcom-Blase (1999–2000) | Eine der größten Spekulationsblasen der Geschichte, geprägt von Euphorie, überhöhten Erwartungen und massiven Investitionen in unprofitable Unternehmen | |
| Dotcom-Crash (2000–2002) | Einer der schlimmsten Börseneinbrüche der Geschichte, der die Gefahren spekulativer Überbewertungen und blinder Euphorie zeigte | |
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| Fear of Missing Out (FOMO) | Ein weitverbreitetes Phänomen, das Anleger zu emotionalen und oft unvorteilhaften Entscheidungen verleiten kann | |
| Dotcom-Boom vs. Tech-Boom | Zwei Begriffe, die durch einen starken Anstieg von Investitionen in Technologieunternehmen gekennzeichnet sind aber grundlegende Unterschiede aufweisen | |
| Tech-Boom der 2020er Jahre | Eine anhaltende Expansion der Technologiebranche, die sich von früheren Technologie-Hypes durch eine breitere wirtschaftliche Basis und nachhaltige Geschäftsmodelle unterscheidet | |
| Tech-Boom | Eine weiterhin treibende Kraft für Innovation, Wirtschaftswachstum und Finanzmärkte | |
| Tech-Boom der 2010er Jahre | Eine der prägendsten wirtschaftlichen Entwicklungen des Jahrzehnts, die den Grundstein für viele Innovationen in den 2020er Jahren legten | |
| Tech-Giganten | Unternehmen, die die globale Wirtschaft nachhaltig verändert haben und Schlüsselindustrien wie Cloud-Computing, KI, E-Commerce und soziale Netzwerke dominieren | |
| Big Tech - Technologieunternehmen | Eine Branche, die die moderne Wirtschaft und Finanzmärkte mit milliardenschweren Geschäftsmodellen in KI, Cloud, E-Commerce und digitalen Plattformen dominiert | |
| FAANG (Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google) | Unternehmen, die die Technologiebranche revolutioniert haben und weiterhin globale Finanzmärkte dominieren | |
| "Dogs of the Dow"-Strategie | Eine Anlagestrategie, bei der jährlich die zehn Aktien mit der höchsten Dividendenrendite aus dem Dow Jones Industrial Average ausgewählt und gleichgewichtet gekauft werden, um von unterbewerteten Blue-Chip-Unternehmen zu profitieren. | |
| Dow Jones Transportation Average (DJTA) | Einer der ältesten und bedeutendsten Aktienindizes, der als wichtiger Wirtschaftsindikator dient, Einblicke in die Entwicklung der Transportbranche bietet und Hinweise auf wirtschaftliche Trends gibt | |
| Dow Jones Utility Average (DJUA) | Ein bedeutender Index für den US-amerikanischen Versorgungssektor, der von Investoren als defensive Anlagemöglichkeit genutzt wird | |
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| Index-Komitee des Wall Street Journals | Eine zentrale Institution in der Verwaltung der Dow-Jones-Indizes die sicher stellt, dass die wichtigsten Wirtschaftssektoren vertreten sind | |
| Downside Risk | Ein essenzielles Instrument im Risikomanagement, das Anlegern dabei hilft, Verluste gezielt zu analysieren und zu minimieren | |
| Ansteigendes Dreieck (Ascending Triangle) | Eine verlässliche Formation, die auf eine steigende Kaufbereitschaft und einen möglichen Ausbruch nach oben hinweist | |
| Fallendes Dreieck (Descending Triangle) | Eine bedeutende bärische Chartformation, die auf eine zunehmende Verkaufsbereitschaft und einen wahrscheinlichen Kursrückgang hinweist | |
| Abwärtsrisiko | Ein unvermeidbares Risiko, das bei jeder Anlagestrategie berücksichtigt und durch gezielte Maßnahmen wie Diversifikation, Absicherung und Stop-Loss-Orders minimiert werden sollte | |
| Conditional Value at Risk (CVaR) | Eine leistungsfähigere Risikokennzahl als der traditionelle Value at Risk, da sie nicht nur eine Verlustschwelle definiert, sondern auch die durchschnittlichen Verluste in Extremszenarien berücksichtigt | |
| Expected Shortfall (ES) | Eine verbesserte Risikokennzahl, die über den Value at Risk (VaR) hinausgeht, indem sie nicht nur eine Verlustschwelle angibt, sondern auch den durchschnittlichen Verlust in Extremsituationen berücksichtigt | |
| Tail-Risk (Extremrisiken) | Extreme Marktbewegungen, die über traditionelle Modelle hinausgehen und für Anleger erhebliche Verluste oder Gewinne bedeuten können | |
| Cliff-Risk | Ein Risiko, das einen plötzlichen und massiven Wertverlust beschreibt, der oft durch systemische Marktschocks oder illiquide Märkte verstärkt wird | |