Wirtschafts- & Börsenlexikon Börsen- und Finanzbegriffe von A bis Z
4535 Begriffe
| Begriff | Thema | |
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| Post-News-Trading (Handel nach der Nachrichtenveröffentlichung) | Eine effektive Strategie für Trader, die auf die reale Marktreaktion auf Nachrichten warten möchten, bevor sie eine Position eingehen | |
| Fake News Breakout (Fehlausbruch-Trading) | Eine anspruchsvolle Strategie, die es Tradern ermöglicht, von übertriebenen Marktbewegungen durch Fehlinformationen zu profitieren | |
| Fake-Breakout-Strategie | Eine effektive Handelsmethode, um übertriebene Marktbewegungen auszunutzen und von der Rückkehr zur vorherigen Handelsspanne zu profitieren | |
| Doppel-Top und Doppel-Bottom Muster | Eine bewährte Methode zur Erkennung von Trendumkehrungen, die von Tradern weltweit genutzt wird | |
| Fibonacci-Retracement-Pullback | ||
| Straddle-Strategie | Eine effektive Methode, um von starken Kursbewegungen zu profitieren, ohne die Richtung des Marktes vorhersagen zu müssen | |
| Stop-Loss-Jagd (Stop Hunting) | Eine gängige Praxis im Finanzmarkt, bei der große Marktteilnehmer bewusst Stop-Loss-Orders von Kleinanlegern auslösen, um von günstigen Einstiegspreisen zu profitieren | |
| Einstieg nach Rückkehr in Handelsspanne (Reversal Confirmation) | Eine effektive Methode, um Fehlausbrüche zu erkennen und profitabel zu handeln | |
| Fondsdomizil | Ein entscheidender Faktor für die steuerliche Behandlung, Regulierung und Investitionsattraktivität eines Investmentfonds | |
| Double-Bottom-Muster (Doppel-Bottom) | Eine zuverlässige bullische Umkehrformation, die sich in vielen Finanzmärkten wiederholt und das Ende eines Abwärtstrends und den möglichen Beginn einer Aufwärtsbewegung signalisiert | |
| Dotcom-Boom (1995–2000) | Eine der größten Spekulationsblasen der Finanzgeschichte, dass das enorme Potenzial des Internets, aber auch die Gefahren übertriebener Markterwartungen zeigte | |
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| Dotcom-Blase (1999–2000) | Eine der größten Spekulationsblasen der Geschichte, geprägt von Euphorie, überhöhten Erwartungen und massiven Investitionen in unprofitable Unternehmen | |
| Dotcom-Crash (2000–2002) | Einer der schlimmsten Börseneinbrüche der Geschichte, der die Gefahren spekulativer Überbewertungen und blinder Euphorie zeigte | |
| Fear of Missing Out (FOMO) | Ein weitverbreitetes Phänomen, das Anleger zu emotionalen und oft unvorteilhaften Entscheidungen verleiten kann | |
| Dotcom-Boom vs. Tech-Boom | Zwei Begriffe, die durch einen starken Anstieg von Investitionen in Technologieunternehmen gekennzeichnet sind aber grundlegende Unterschiede aufweisen | |
| Tech-Boom der 2020er Jahre | Eine anhaltende Expansion der Technologiebranche, die sich von früheren Technologie-Hypes durch eine breitere wirtschaftliche Basis und nachhaltige Geschäftsmodelle unterscheidet | |
| Tech-Boom | Eine weiterhin treibende Kraft für Innovation, Wirtschaftswachstum und Finanzmärkte | |
| Tech-Boom der 2010er Jahre | Eine der prägendsten wirtschaftlichen Entwicklungen des Jahrzehnts, die den Grundstein für viele Innovationen in den 2020er Jahren legten | |
| Tech-Giganten | Unternehmen, die die globale Wirtschaft nachhaltig verändert haben und Schlüsselindustrien wie Cloud-Computing, KI, E-Commerce und soziale Netzwerke dominieren | |
| Big Tech - Technologieunternehmen | Eine Branche, die die moderne Wirtschaft und Finanzmärkte mit milliardenschweren Geschäftsmodellen in KI, Cloud, E-Commerce und digitalen Plattformen dominiert | |
| FAANG (Facebook, Apple, Amazon, Netflix, Google) | Unternehmen, die die Technologiebranche revolutioniert haben und weiterhin globale Finanzmärkte dominieren | |
| "Dogs of the Dow"-Strategie | Eine Anlagestrategie, bei der jährlich die zehn Aktien mit der höchsten Dividendenrendite aus dem Dow Jones Industrial Average ausgewählt und gleichgewichtet gekauft werden, um von unterbewerteten Blue-Chip-Unternehmen zu profitieren. | |
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| Dow Jones Transportation Average (DJTA) | Einer der ältesten und bedeutendsten Aktienindizes, der als wichtiger Wirtschaftsindikator dient, Einblicke in die Entwicklung der Transportbranche bietet und Hinweise auf wirtschaftliche Trends gibt | |
| Dow Jones Utility Average (DJUA) | Ein bedeutender Index für den US-amerikanischen Versorgungssektor, der von Investoren als defensive Anlagemöglichkeit genutzt wird | |
| Index-Komitee des Wall Street Journals | Eine zentrale Institution in der Verwaltung der Dow-Jones-Indizes die sicher stellt, dass die wichtigsten Wirtschaftssektoren vertreten sind | |
| Downside Risk | Ein essenzielles Instrument im Risikomanagement, das Anlegern dabei hilft, Verluste gezielt zu analysieren und zu minimieren | |
| Ansteigendes Dreieck (Ascending Triangle) | Eine verlässliche Formation, die auf eine steigende Kaufbereitschaft und einen möglichen Ausbruch nach oben hinweist | |
| Fallendes Dreieck (Descending Triangle) | Eine bedeutende bärische Chartformation, die auf eine zunehmende Verkaufsbereitschaft und einen wahrscheinlichen Kursrückgang hinweist | |
| Abwärtsrisiko | Ein unvermeidbares Risiko, das bei jeder Anlagestrategie berücksichtigt und durch gezielte Maßnahmen wie Diversifikation, Absicherung und Stop-Loss-Orders minimiert werden sollte | |
| Conditional Value at Risk (CVaR) | Eine leistungsfähigere Risikokennzahl als der traditionelle Value at Risk, da sie nicht nur eine Verlustschwelle definiert, sondern auch die durchschnittlichen Verluste in Extremszenarien berücksichtigt | |
| Expected Shortfall (ES) | Eine verbesserte Risikokennzahl, die über den Value at Risk (VaR) hinausgeht, indem sie nicht nur eine Verlustschwelle angibt, sondern auch den durchschnittlichen Verlust in Extremsituationen berücksichtigt | |
| Tail-Risk (Extremrisiken) | Extreme Marktbewegungen, die über traditionelle Modelle hinausgehen und für Anleger erhebliche Verluste oder Gewinne bedeuten können | |
| Cliff-Risk | Ein Risiko, das einen plötzlichen und massiven Wertverlust beschreibt, der oft durch systemische Marktschocks oder illiquide Märkte verstärkt wird | |
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| Extreme Value Theory (EVT) | Ein leistungsfähiges Werkzeug zur Analyse von Extremrisiken in Finanzmärkten, die traditionelle Risikomodelle verbessert, indem sie sich gezielt auf seltene, aber gravierende Marktbewegungen konzentriert | |
| Monte-Carlo-Simulation | Eine unverzichtbare Methode im modernen Finanzmanagement, da sie Investoren und Analysten hilft, Risiken und Unsicherheiten in komplexen Systemen realistisch zu modellieren | |
| Varianz-Kovarianz-Ansatz | Eine weit verbreitete Methode zur Berechnung des Value at Risk (VaR) und anderer Risikokennzahlen, die einfach anzuwenden ist und eine effiziente Risikoabschätzung für klassische Anlageportfolios ermöglicht | |
| Varianz | Eine zentrale Kennzahl im Finanzwesen, die das Risiko einer Anlage quantifiziert, indem sie die Schwankungen um den Mittelwert misst, was besonders wichtig für das Portfoliomanagement, die Risikoanalyse und die Optionsbewertung ist | |
| Historische Simulation | Eine bewährte Methode zur Schätzung des Value at Risk und zur Risikoanalyse, die eine einfache Umsetzung und realitätsnahe Ergebnisse bietet, jedoch den Nachteil hat, dass sie stark von der Vergangenheit abhängt | |
| Große Depression (1929) | Eine tiefgreifende Wirtschaftskrise, die die Weltwirtschaft über ein Jahrzehnt lang prägte | |
| New Deal (1933) | Eine der wichtigsten wirtschaftspolitischen Reformen des 20. Jahrhunderts, der die US-Wirtschaft nach der Großen Depression stabilisierte und den Grundstein für viele moderne Sozial- und Wirtschaftsprogramme legte | |
| Erster New Deal (1933–1934) | Eine dringend notwendige Krisenreaktion, die den Zusammenbruch des Bankensystems verhinderte, die Arbeitslosigkeit bekämpfte und die Wirtschaft stabilisierte | |
| Bank Holiday und Banking Act (1933) | Eine entscheidende Maßnahmen zur Stabilisierung des US-Finanzsystems nach dem Börsencrash von 1929 | |