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Wirtschafts- & Börsenlexikon Börsen- und Finanzbegriffe von A bis Z
4604 Begriffe
| Begriff | Thema | |
|---|---|---|
| Schatzanweisungen | Die vom Staat emittierten, festverzinslichen oder unverzinslichen Schuldverschreibungen dienen mit Laufzeiten von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren der öffentlichen Finanzierung | |
| Schatzwechsel | Der kurzfristige Schuldtitel des Staates mit Laufzeiten bis zu einem Jahr der zum Ausgleich von Haushaltsdefiziten ausgegeben wird und zum Diskontsatz gehandelt wird | |
| Schenkungsteuerfreibeträge | Eine zentrale Rolle bei der steuerlichen Gestaltung von Vermögensübertragungen in Deutschland | |
| Schlussauktion | Die abschließende Versteigerung von Wertpapieren am Ende einer Handelssitzung an einer Börse bei der der finale Kurs für den jeweiligen Tag ermittelt wird | |
| Schlusseinheit | Die standardisierte Menge an Wertpapieren die als kleinste handelbare Einheit an einer Börse festgelegt ist und Transaktionen in ganzen Vielfachen erfordert | |
| Schlusskurs | Ein Preis, zu dem ein Wertpapier oder eine Devise am Ende eines Börsentages gehandelt wird, der als Referenz für die Tagesbewertung und nachfolgende Analysen dient | |
| Schneeballsystem | Ein betrügerisches Finanzmodell, das auf der Rekrutierung neuer Teilnehmer basiert | |
| Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Krypto-Staking | Eine attraktive Möglichkeit, passives Einkommen in der Blockchain-Welt zu erzielen | |
| Schufa | Ein Unternehmen, das in der Beurteilung der Bonität von Privatpersonen eine zentrale Rolle spielt | |
| Schuldenabbau | Ein essenzieller Prozess zur Sicherung der finanziellen Gesundheit von Unternehmen, Regierungen und Einzelpersonen | |
| Schuldenbremse | Ein wichtiges Instrument zur Sicherstellung der finanziellen Stabilität eines Staates | |
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| Schuldenquote | Eine wichtige Kennzahl zur Bewertung der finanziellen Stabilität von Staaten, Unternehmen und Haushalten | |
| Schuldenrestrukturierung | Ein wichtiges Instrument im Finanzwesen, das es ermöglicht, Schuldenkrisen zu bewältigen und eine Insolvenz zu vermeiden | |
| Schuldenschnitt | Ein drastisches, aber manchmal notwendiges Instrument zur Lösung von Schuldenkrisen | |
| Schuldner | Derjenige der gegenüber einem Gläubiger verpflichtet ist eine Zahlung oder Leistung zu erbringen und damit eine Schuld eingeht oder trägt | |
| Schuldschein | Der schriftliche Nachweis einer Schuld in dem sich der Aussteller verpflichtet eine bestimmte Summe zu einem festgelegten Zeitpunkt an den Inhaber zu zahlen | |
| Schuldscheindarlehen | Ein flexibles und diskretes Finanzierungsinstrument, das sowohl von Unternehmen als auch von öffentlichen Institutionen genutzt wird | |
| Schuldverschreibungen | Die von Emittenten wie Staaten oder Unternehmen ausgegebenen Wertpapiere die dem Inhaber einen festen Anspruch auf Zinszahlungen und Rückzahlung des Nennbetrags zum Fälligkeitstermin gewähren | |
| Schutzschirmverfahren (§ 270d InsO) | Ein gerichtliches Verfahren nach § 270d InsO, das einem Schuldner mit Sanierungsaussichten einen vorläufigen Schutz vor Gläubigerzugriffen gewährt, um unter Eigenverwaltung einen Insolvenzplan zu erarbeiten und das Unternehmen zu sanieren | |
| Schwarzer Dienstag (1929) | Eine übermäßige Spekulation, mangelnde Regulierung und strukturelle Schwächen der Wirtschaft, markierte den Beginn einer der schlimmsten Wirtschaftskrisen der Geschichte | |
| Schwarzer Donnerstag (1929) | Exzessive Spekulation, unregulierte Finanzmärkte und wirtschaftliche Ungleichgewichte führten zum Börsenkollaps, und zur schlimmsten Wirtschaftskrise des 20. Jahrhunderts | |
| Schwarzer Freitag (1929) | Der Auftakt zur schlimmsten Wirtschaftskrise des 20. Jahrhunderts | |
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| Schwarzer Montag (1987) | Einer der gravierendsten Börsencrashs der Geschichte | |
| Schwarzer Ritter (Black Knight) | Ein externer Bieter, der ein feindliches Übernahmeangebot für ein Zielunternehmen unterbreitet und dabei ohne Zustimmung des Vorstands direkt die Aktionäre anspricht, um die Kontrolle zu erlangen | |
| Schwellenländer | Ein Land mit sich entwickelnder Wirtschaft, das hohes Wachstumspotenzial bietet, aber auch erhöhte Risiken durch politische Instabilität, Währungsschwankungen und weniger entwickelte Finanzmärkte birgt | |
| Schwellenländer-Fonds | Ein Investmentfonds, der hauptsächlich in Wertpapiere aus Ländern mit sich entwickelnder Wirtschaft anlegt, um von deren Wachstum zu profitieren, jedoch mit Risiken durch Instabilität und volatile Märkte | |
| Schwellenzins | Eine erforderliche Ertragsgrenze, die ein geplantes Investment oder Vorhaben mindestens erreichen muss, um als wirtschaftlich sinnvoll eingestuft und umgesetzt zu werden | |
| Schwere Aktie | Eine Aktie mit hohem Börsenkurs oder hohem Nennwert die in der Regel in kleineren Stückzahlen gehandelt wird und institutionelle Investoren anspricht | |
| Scilla (für Zilliqa) | Eine sichere, funktionale Programmiersprache für Smart Contracts auf der Zilliqa-Blockchain, die durch statische Analyse und formale Verifikation Sicherheitslücken minimiert | |
| Scoach | Die ehemalige europäische Handelsplattform für strukturierte Produkte und Derivate die aus einer Zusammenarbeit der Deutschen Börse und der SIX Swiss Exchange hervorging und Anlegern Zugang zu komplexen Finanzinstrumenten bot | |
| SCREAM-Token | Ein nativer Token der Scream-Plattform auf der Fantom-Blockchain, der für Governance, Staking-Belohnungen und Anreize für Liquiditätsanbieter in einem dezentralen Kreditprotokoll verwendet wird | |
| Scroll (ZK-Rollup) | Eine Layer-2-Skalierungslösung auf Ethereum, die Zero-Knowledge-Rollups nutzt, um Transaktionen effizient off-chain zu bündeln und mit kryptografischen Beweisen auf der Hauptkette zu verifizieren, für höhere Durchsatzraten und niedrigere Kosten | |
| SDAX | Der Aktienindex der Deutschen Börse der die Performance der kleineren Unternehmen im Prime Standard Segment abbildet und als Benchmark für Small Caps dient | |
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| sdCRV (StakeDAO) | Ein Token, der durch das Sperren von CRV-Token in Stake DAOs Liquid Locker entsteht, um maximierte Renditen, Liquidität und Governance-Rechte in Curve-Pools zu erhalten, ohne langfristige Sperrung | |
| SEAQ (Stock Exchange Automated Quotations) | Ein elektronisches Quotierungssystem der London Stock Exchange, das Marktpreise für Wertpapiere anzeigt und den Handel durch Market Maker erleichtert, um Liquidität in weniger liquiden Aktien zu sichern | |
| Secondary Sale | Ein Verkauf von Anteilen an einem Unternehmen durch bestehende Investoren an neue Investoren, um Liquidität zu schaffen und einen Exit ohne Beteiligung des Unternehmens zu ermöglichen | |
| Second-Layer-Atomic-Swaps | Eine Methode zur Durchführung von Atomic Swaps auf Second-Layer-Lösungen wie dem Lightning Network, die schnellere, kostengünstigere und skalierbarere Krypto-Transaktionen zwischen verschiedenen Blockchains ohne direkte Aufzeichnung auf der Haupt-Blockchain ermöglicht | |
| Securities Exchange Commission (SEC) | Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde die für die Regulierung der Wertpapiermärkte zuständig ist und den Anlegerschutz sowie faire Handelspraktiken durchsetzt | |
| Securities Act von 1933 | Ein Meilenstein in der Finanzregulierung, der maßgeblich dazu beigetragen hat, Transparenz und Vertrauen in die Kapitalmärkte wiederherzustellen | |
| Securities and Exchange Commission (SEC) | Eine der wichtigsten Regulierungsbehörden im Finanzsektor der USA | |
| Securities Exchange Act Rule 606 | Eine wichtige regulatorische Maßnahme zur Sicherstellung von Transparenz im Wertpapierhandel | |
| Securities Exchange Act von 1934 | Ein Meilenstein in der Finanzmarktregulierung, der bis heute die Grundlage für den Wertpapierhandel in den USA bildet | |