540 € Grundzulage

Startet jetzt die ETF-Revolution? 28.04.2026, 16:14 Uhr Jetzt kommentieren: 0

540 € Grundzulage: Startet jetzt die ETF-Revolution?
© Foto von Jose Antonio Gallego Vázquez
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Name Aktuell Diff. Börse
iShares Core MSCI World UCITS ETF 116,29 EUR -0,55 % Quotrix Düsseldorf
S&P 500 7.120,93 PKT -0,77 % Ariva Indikation

Warum das Riester-System an Grenzen stößt
Die bisherige Riester-Rente sollte Sicherheit bieten, insbesondere durch eine 100-Prozent-Beitragsgarantie. Diese Vorgabe begrenzte jedoch die Renditechancen erheblich, da Anbieter stark in niedrig verzinste Anlagen investieren mussten. Gleichzeitig belasteten hohe Abschluss- und Verwaltungskosten die Verträge. Ende 2024 existierten noch knapp unter 15 Millionen Verträge, wobei in geschätzten 20 bis 25 Prozent keine Einzahlungen mehr erfolgten.

Neue Modelle öffnen den Weg zum Kapitalmarkt
Kern der Reform ist die Abkehr von der starren Garantie. Künftig wird es weiterhin Produkte mit 100 Prozent Sicherheit sowie eine Variante mit 80 Prozent Garantie geben. Neu ist vor allem das Altersvorsorgedepot ohne Garantien, das vollständig auf Kapitalmarktanlagen wie Aktien und ETFs setzt. Damit können Anleger stärker von Indizes wie dem MSCI World oder dem S&P 500 profitieren. Die Wahl zwischen Sicherheit und Rendite wird dadurch deutlich breiter.

Staatliche Förderung deutlich ausgeweitet
Die Förderung wird gezielt erhöht. Für jeden eingezahlten Euro bis jährlich 360 Euro gibt es 50 Cent Zuschuss, für Beträge zwischen 360 und 1.800 Euro 25 Cent. Die maximale Grundzulage steigt auf 540 Euro jährlich. Besonders kleine Sparraten profitieren, da bereits bei monatlich 30 Euro eine hohe Förderquote erreicht wird. Eltern erhalten zudem ab 25 Euro monatlich den vollen Kinderzuschlag von 300 Euro pro Kind und Jahr.

Kostenbremse und neue Zielgruppen
Ein zentraler Punkt ist der Kostendeckel von einem Prozent der Effektivkosten. Damit sollen Produkte günstiger und transparenter werden als klassische Versicherungen. Gleichzeitig wird der Zugang erweitert, da künftig auch Selbstständige gefördert werden. Allein dieser Schritt könnte rund 370 Millionen Euro zusätzlich kosten, während höhere Zulagen weitere 15 Millionen Euro ausmachen.

Mehr Flexibilität bei Auszahlung und Wechsel
Das neue System erlaubt mehr Freiheit im Ruhestand. Bis zu 30 Prozent des Kapitals können sofort entnommen werden, der Rest wird flexibel ausgezahlt. Bestehende Riester-Verträge bleiben geschützt. Ein Wechsel in das neue Modell ist jedoch möglich, ohne die Förderung zurückzahlen zu müssen. Allerdings können dabei Kosten entstehen. Insgesamt entsteht ein System, das stärker auf ETFs, Aktienfonds und kostengünstige Indexprodukte setzt und damit neue Renditechancen eröffnet.

Bn-Redaktion/ar
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