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Airbus-Aktie wackelt

Jefferies zieht die Reißleine 02.02.2026, 12:43 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Airbus
© Symbolbild von Jan Rosolino auf Unsplash
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Airbus 193,30 EUR +0,75 % Lang & Schwarz

Jefferies zieht Konsequenzen nach starker Kursrally

Einen zentralen Impuls lieferte am Freitag, den 30. Januar 2026, die Einschätzung von Jefferies-Analystin Chloe Lemarie. Sie stufte Airbus von „Buy“ auf „Hold“ herab und reduzierte gleichzeitig das Kursziel von 230 auf 215 Euro. Als Begründung nannte Lemarie vor allem Währungseffekte sowie fortbestehende Geschäftsrisiken, die das weitere Aufwärtspotenzial begrenzen könnten. Nach der bereits guten Performance der Aktie sei ein Großteil der positiven Erwartungen eingepreist. Die Herabstufung signalisiert weniger Skepsis gegenüber dem Unternehmen selbst als vielmehr eine Neubewertung der kurzfristigen Chancen im aktuellen Marktumfeld.

Rüstungswerte rücken in den Vordergrund

In ihrer aktuellen Branchenstudie zur Luftfahrt- und Rüstungsindustrie legt Lemarie den strategischen Fokus klar auf den Verteidigungssektor. Für das Jahr 2026 sieht sie dort die attraktiveren Perspektiven. Airbus verliert in diesem Kontext seinen Status als Kaufempfehlung. Stattdessen kürte sie den deutschen Rüstungskonzern Renk zu ihrem neuen „Top Pick“. Diese Verschiebung der Prioritäten verdeutlicht, dass Investoreninteresse derzeit stärker in Richtung Unternehmen mit direkterer Exponierung gegenüber steigenden Verteidigungsausgaben gelenkt wird, während zivile Luftfahrtwerte an relativer Attraktivität einbüßen.

Schwaches Marktumfeld verstärkt den Abwärtsdruck

Die kritischeren Analystenkommentare treffen Airbus in einer ohnehin angespannten Börsenphase. Der DAX hatte sich am Freitag zwar noch mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 24.538,81 Punkten ins Wochenende verabschiedet, wird zum Wochenauftakt jedoch rund ein Prozent tiefer bei etwa 24.285 Zählern erwartet. Parallel dazu stehen auch Edelmetall- und Rohstoffmärkte unter deutlichem Korrekturdruck. Dieses Umfeld wirkt belastend auf zyklische Werte und verstärkt die Zurückhaltung vieler Marktteilnehmer.

Hinzu kommt die Bedeutung von Währungseffekten für einen global aufgestellten Konzern wie Airbus. Bewegungen des US-Dollars haben direkten Einfluss auf Kostenstrukturen und Ertragslage. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage ein Unsicherheitsfaktor, der die Nervosität an den Finanzmärkten hoch hält und die Reaktionen auf Analystenstimmen zusätzlich verstärkt.

Bn-Redaktion/aw
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