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Bitcoin unter Druck

Super profitable Krypto‑Strategie kollabiert 21.01.2026, 16:34 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Bitcoin
© Symbolbild Pixabay
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Coinbase 191,01 EUR -1,74 % Quotrix Düsseldorf
Microstrategy (Doing business Strategy) (A) 134,40 EUR -1,43 % Lang & Schwarz

Bitcoin-Handelsstrategien kollabieren – Ist die Zeit der risikofreien Krypto-Renditen vorbei?

Die Ertragslage im Krypto-Derivatemarkt gerät unter Druck. Besonders betroffen ist die einst lukrative Cash-and-Carry-Strategie, bei der institutionelle Anleger Bitcoin kaufen und gleichzeitig Futures verkaufen, um von Preisunterschieden zu profitieren. Diese Methode, die durch die Einführung von Bitcoin-ETFs Anfang 2024 an Attraktivität gewonnen hatte, liefert kaum noch auskömmliche Renditen. Daten des Analysehauses Amberdata zeigen, dass die annualisierte Ein-Monats-Rendite aktuell nur noch bei rund 4,7 Prozent liegt – ein massiver Rückgang im Vergleich zu etwa 17 Prozent im Vorjahr. Angesichts der aktuellen US-Staatsanleihenrenditen von rund 3,5 Prozent verliert das Modell zunehmend seine Anziehungskraft.

CME verliert Dominanz – Binance übernimmt bei Bitcoin-Futures

Parallel dazu zeigt sich ein struktureller Wandel im Handelsverhalten. Die Chicago Mercantile Exchange (CME), bislang bevorzugter Handelsplatz für institutionelle Futures-Strategien, hat erstmals seit 2023 weniger offene Positionen auf Bitcoin-Futures als Binance. Während das Open Interest an der CME von über 21 Milliarden US-Dollar auf unter 10 Milliarden gefallen ist, bleibt Binance stabil bei etwa 11 Milliarden. Marktbeobachter wie James Harris von der Digital-Asset-Firma Tesseract sehen darin keinen generellen Rückzug aus dem Kryptomarkt, sondern eine taktische Neuausrichtung: Sinkende Renditen, geringere Liquidität und effizientere Arbitrage lassen die klassische Cash-and-Carry-Strategie verblassen.

Kursrutsch unter 90.000 US-Dollar verstärkt Marktskepsis

Auch die Marktbedingungen verschärfen sich. Der jüngste Ausverkauf bei Kryptowährungen setzte Bitcoin erneut unter Druck: Die größte Kryptowährung rutschte unter die Marke von 90.000 US-Dollar und notierte am Mittwochmorgen bei 88.894 US-Dollar – der tiefste Stand seit dem 9. Januar. Händler machen für die Kursverluste geopolitische Spannungen und einen breit angelegten Risikoabbau an den Finanzmärkten verantwortlich. Der Verkaufsdruck zeigte sich nicht nur bei Bitcoin, sondern auch bei Altcoins wie Ether, das über sieben Prozent verlor, sowie bei Solana mit einem Minus von 5,3 Prozent. Auch Aktien kryptoaffiner Unternehmen gerieten unter Druck: Coinbase verlor 5,6 Prozent, Strategy Inc. fiel um fast acht Prozent.

Coinbase sieht regulatorischen Durchbruch trotz politischer Hürden

Gleichzeitig beobachtet man auf regulatorischer Ebene eine Verschiebung. Brian Armstrong, CEO von Coinbase, äußerte sich zur zukünftigen Gesetzgebung rund um digitale Vermögenswerte in den USA. Trotz seines kurzfristigen Widerstands gegen einen Gesetzesentwurf zeigt sich Armstrong optimistisch, dass eine umfassende Regulierung kommen wird. Die Kryptobranche hat im politischen Raum an Einfluss gewonnen, nicht zuletzt durch intensive Lobbyarbeit und Spendenaktivitäten während des Wahlzyklus 2023/2024. Armstrong betont, dass 2025 bereits ein Meilensteinjahr gewesen sei, insbesondere durch die Einführung eines gesetzlichen Rahmens für Stablecoin-Emittenten. Dies habe dazu geführt, dass sich zunehmend auch traditionelle Finanzinstitute für digitale Assets öffnen.

Bn-Redaktion/ts
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