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Boeing

Dieser Riesen-Markt geht jetzt verloren 15.04.2025, 10:57 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Boeing
© Bild von Andy Choinski auf Pixabay
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Boeing 183,84 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Boeing-Schock: China stoppt Jet-Lieferungen – Eskalation im Handelskrieg trifft Luftfahrtbranche

Handelsstreit eskaliert – Boeing verliert wichtigen Markt

China hat seine Fluggesellschaften angewiesen, keine weiteren Flugzeuge von Boeing mehr entgegenzunehmen. Damit verschärft sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China weiter. Auslöser sind neue US-Zölle unter Präsident Donald Trump in Höhe von bis zu 145 % auf chinesische Waren. Peking reagierte prompt mit Gegenzöllen von 125 % auf US-Produkte – darunter auch Flugzeuge und Ersatzteile. Diese Maßnahme verdoppelt faktisch die Kosten für amerikanische Maschinen und macht eine Abnahme für chinesische Airlines wirtschaftlich untragbar.

Ersatzteilkäufe aus den USA gestoppt

Neben dem Lieferstopp wurde chinesischen Airlines nahegelegt, auch Käufe von Flugzeugteilen und -ausstattung aus den USA auszusetzen. Die Auswirkungen für Boeing sind erheblich. Der Konzern steht ohnehin unter Druck: Ein Teil der betroffenen Flugzeuge – rund zehn 737 Max-Jets – war kurz vor der Auslieferung an chinesische Fluglinien wie China Southern Airlines, Air China und Xiamen Airlines. Einige Maschinen sind bereits fertiggestellt und stehen entweder in Seattle oder im chinesischen Zhoushan bereit.

Einzelfallprüfung für bereits bezahlte Maschinen möglich

Laut Insidern könnten Flugzeuge, deren Zahlungen und Formalitäten vor Inkrafttreten der chinesischen Zölle am 12. April abgeschlossen wurden, möglicherweise dennoch ausgeliefert werden – allerdings nur im Einzelfall und abhängig von politischen Entscheidungen.

Boeing erneut im Zentrum geopolitischer Spannungen

Für Boeing ist die Entwicklung ein weiterer Rückschlag im wichtigen chinesischen Markt, der rund 20 % der globalen Flugzeugnachfrage der nächsten 20 Jahre abdecken dürfte. Bereits 2018 gingen fast ein Viertel aller Boeing-Lieferungen nach China. Doch seit Jahren leidet der Konzern unter Handelskonflikten und eigenen Problemen – darunter die Groundings der 737 Max nach zwei tödlichen Abstürzen 2019 und ein Qualitätsskandal im Januar 2024.

Airbus und Comac profitieren – dennoch bleibt China auf Boeing angewiesen

Zwar verlagerten viele chinesische Airlines ihre Bestellungen zunehmend zu Airbus SE oder setzen auf das inländische Modell Comac C919. Dennoch bleibt Boeing ein bedeutender Bestandteil der chinesischen Flotten. Die bestehenden Maschinen müssen weiter gewartet und teils ersetzt werden – was langfristig trotz Handelskonflikten für eine gewisse Abhängigkeit sorgt.

Produktion in der Warteschleife – wirtschaftliche Risiken steigen

Auch Juneyao Airlines verschob zuletzt die Abnahme eines Boeing 787-9 Dreamliners. Zahlreiche bereits gebaute Jets, die ursprünglich für chinesische Kunden bestimmt waren, stehen derzeit ungenutzt auf Halde. Boeing warnte zuletzt, dass der Handelsstreit auch die sich gerade erst erholenden Lieferketten erneut belasten könnte.

Bn-Redaktion/ts
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