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Milliardenschwerer Vertrag mit El Al trotz Risiken 15.08.2024, 12:45 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Neue Flotte für El Al: Ein Milliardengeschäft mit Risiken

Trotz der jüngsten Schwierigkeiten beim US-Flugzeugbauer Boeing setzt El Al Israel Airlines auf eine groß angelegte Flottenerneuerung. Der israelische Carrier hat einen milliardenschweren Vertrag über den Kauf von bis zu 31 Flugzeugen des Typs 737 MAX unterzeichnet, um seine alternde Kurzstreckenflotte zu modernisieren. Der Deal, der einen Wert von bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar hat, umfasst die feste Bestellung von 20 Maschinen sowie Optionen für weitere 11 Flugzeuge.

Boeing trotz Produktionsproblemen im Geschäft

Diese Großbestellung kommt zu einer kritischen Zeit für Boeing. Das Unternehmen kämpft erneut mit erheblichen Produktionsproblemen bei seinem 737 MAX-Modell. Erst kürzlich mussten drei bereits ausgelieferte Flugzeuge wegen nicht-konformer Bauteile aus dem Betrieb genommen werden. Analysten warnen, dass diese Herausforderungen den Zeitplan für weitere Auslieferungen gefährden könnten.

Boeing-Aktie bleibt trotz Großauftrag stabil

Die Märkte reagierten auf den neuen Auftrag von El Al jedoch erstaunlich gelassen. Die Boeing-Aktie verzeichnete am Donnerstag im vorbörslichen Handel nur einen minimalen Anstieg von rund 0,5 Prozent. Analyst Ronald Epstein von BofA-Research zeigte sich in seinem aktuellen Bericht ebenfalls zurückhaltend und bestätigte sein neutrales Rating für die Boeing-Aktie, mit einem Kursziel von 200 US-Dollar—etwa 20 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Fortgesetzte Produktion trotz Rückschlägen

Trotz der Produktionsprobleme und des Drucks seitens der Aufsichtsbehörden bleibt Boeing entschlossen, die Produktion der 737 MAX-Serie fortzusetzen. Im bisherigen Jahresverlauf wurden bereits 135 dieser Jets ausgeliefert, was das Unternehmen weiterhin zu einem bedeutenden Akteur im Markt für Kurzstreckenflugzeuge macht. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Boeing die Herausforderungen meistern kann, um das Vertrauen der Märkte und Kunden dauerhaft zu sichern.

Bn-Redaktion/aw
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