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DAX – Hexensabbat bringt Index ins Straucheln

Rheinmetall – Die Gefahr ist noch lange nicht gebannt 19.09.2026, 09:17 Uhr Jetzt kommentieren: 0

DAX – Hexensabbat bringt Index ins Straucheln: Rheinmetall – Die Gefahr ist noch lange nicht gebannt
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© Bild: istockphoto.com/Markus Volk
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 1.014,30 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
DAX 25.310,00 PKT ±0,00 % Lang & Schwarz

Dabei wäre ein robuster Wochenausklang nach der „Fed-Woche“ ein starkes Signal gewesen. Der deutsche Leitindex vermochte es jedoch nicht, dass nach dem Fed-Termin aufkommende Aufwärtsmomentum mit ins Wochenende zu nehmen.

Einmal mehr entpuppten sich die Anleiherenditen als Belastungsfaktor. So rückten die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen am Freitag wieder auf die eminent wichtige Marke von 5 Prozent vor. Dieser Bereich ging rund um den Fed-Termin zunächst verloren, wurde nun am Freitag – zumindest temporär – zurückerobert.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich der deutsche Leitindex in einer schwierigen Konstellation. Der Verlust der 26.000er Marke wirkt nach. Zwar konnte der DAX bislang das Risiko einer einsetzenden Korrektur eindämmen, doch spätestens bei einem Rücksetzer unter die 25.000 Punkte würde dieses Thema aktuell werden.

Der schwache Freitagshandel hat den Index wieder näher an die Gefahrenzone um 25.000 Punkte herangeführt. In den nächsten Handelstagen muss es für den DAX um Schadensbegrenzung gehen. Ein Rücksetzer unter die Marke von 25.000 Punkten wäre aus charttechnischer Sicht ein herber Rückschlag und würde – wie bereits thematisiert – ein Korrekturszenario ausrollen. Um dieses Szenario abzuwenden, bedarf es eines Vorstoßes auf neue Hochs.

Unsere heutige Protagonistin – die Rheinmetall-Aktie – musste zuletzt einen herben Rückschlag hinnehmen, als es für sie unter die eminent wichtige Marke von 1.000 Euro ging.

Aktienchart

Der Rücksetzer kreierte jedoch Kaufinteresse. Die Aktie des Düsseldorfer Rüstungskonzerns kehrte über die wichtige Marke von 1.000 Euro zurück. Ist das bereits die Trendwende oder doch nur eher das Pfeifen im Walde?

Rheinmetall – Die Gefahr ist noch lange nicht gebannt

Dass die Rheinmetall-Aktie (WKN: 703000 | ISIN: DE0007030009 | Ticker-Symbol: RHM), über die 1.000 Euro zurückkehren konnte, brachte ihr Entlastung – zumindest kurzzeitig, denn die Gefahr ist noch lange nicht gebannt.

Um das Chartbild nachhaltig aufzuhellen, bedarf es eines nachhaltigen Ausbruchs über den markanten Widerstandsbereich 1.200 Euro / 1.230 Euro. Solange dieser Vorstoß ausbleibt, ist die Situation mit Vorsicht zu genießen. Jederzeit könnte die nächste Abverkaufswelle über die Rheinmetall-Aktie hereinbrechen. Sollte es für Rheinmetall unter die 930 Euro gehen, ist Obacht geboten. Gleichzeitig müsste mit weiteren Abgaben auf 750 Euro gerechnet werden. Kurzum: Die Lage ist weniger stabil, als sie scheint.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

Bn-Redaktion/mt
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