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Nvidia im KI-Boom

Jetzt richtet sich der Blick auf 2028 18.09.2026, 15:33 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Chip
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Bild von Pete Linforth auf Pixabay
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NVIDIA 191,55 EUR +0,40 % Baader Bank

Huang erwartet doppelt so viele verkaufte Chips

Nvidia-Chef Jensen Huang hat die Erwartungen an das weitere Wachstum des Halbleiterkonzerns deutlich nach oben geschraubt. Huang rechnet damit, dass Nvidia im kommenden Jahr etwa doppelt so viele Chips verkaufen wird wie in diesem Jahr. Entscheidend ist dabei, dass sich seine Prognose auf die Zahl der verkauften Halbleiter bezieht und nicht auf den Umsatz. Nvidia veröffentlicht bislang keine vollständigen Angaben dazu, wie viele Chips der Konzern insgesamt ausliefert.

KI-Investitionen treiben die Nachfrage

Als wichtigsten Grund für seine Prognose nennt Huang den weltweiten Ausbau künstlicher Intelligenz. Nach Einschätzung des Nvidia-Chefs trägt KI bereits erheblich zur Entwicklung zahlreicher Branchen und Volkswirtschaften bei. Unternehmen und andere Akteure in nahezu jedem Land, in dem Nvidia tätig ist, wollen demnach verstärkt in KI investieren. Für den Konzern bedeutet diese Entwicklung eine anhaltend hohe Nachfrage nach leistungsfähiger Rechenhardware.

Umsatz könnte auf 673 Milliarden Dollar steigen

Auch die finanziellen Erwartungen bleiben außergewöhnlich hoch. Für das Geschäftsjahr bis Januar 2028 stellt Nvidia ein Umsatzwachstum von rund 70 Prozent in Aussicht. Auf Basis aktueller Marktschätzungen würde der Jahresumsatz damit etwa 673 Milliarden US-Dollar erreichen. Bei einem Wechselkurs von rund 0,8724 Euro je US-Dollar entspricht das umgerechnet ungefähr 587 Milliarden Euro.

Blackwell und Rubin im Mittelpunkt

Besonders bekannt ist Nvidia für seine Grafikprozessoren für Rechenzentren. Dazu gehören die Produktgenerationen Blackwell und Rubin. Huang hatte im vergangenen Jahr angegeben, dass Nvidia innerhalb von vier Quartalen bereits 6 Millionen Blackwell-GPUs ausgeliefert habe. Das Geschäft reicht allerdings deutlich über diese Hochleistungsprozessoren hinaus. Nvidia produziert unter anderem CPUs, Netzwerk- und optische Chips sowie Jetson-Prozessoren für Robotik und Fahrzeuge.

Angebot bleibt entscheidender Faktor

Die ambitionierten Wachstumsziele hängen nicht allein von der Nachfrage ab. Nvidia hat darauf hingewiesen, dass Lieferengpässe das mögliche Wachstum begrenzen können. Die Kundenerwartungen deuten dem Unternehmen zufolge auf noch größeres Potenzial hin, während die Umsatzplanung von rund 70 Prozent Wachstum bereits bestehende Angebotsbeschränkungen berücksichtigt. Damit dürfte für Nvidia entscheidend werden, wie schnell die Produktion mit der weltweit steigenden Nachfrage nach KI-Chips Schritt halten kann.

Bn-Redaktion/tb
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