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Dax zittert vor US-Arbeitsmarktbericht

Münchener Rück – Findet das Trauerspiel seine Fortsetzung? 05.06.2026, 12:17 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Dax zittert vor US-Arbeitsmarktbericht: Münchener Rück – Findet das Trauerspiel seine Fortsetzung?
© BN (Symbolbild)
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Name Aktuell Diff. Börse
Münchener Rück 448,95 EUR +1,62 % Lang & Schwarz
DAX 24.981,58 PKT +0,16 % Ariva Indikation

Doch hierzu muss eine große Klippe erfolgreich umschifft werden. Im weiteren Tagesverlauf (nach Redaktionsschluss) wird in den USA der Arbeitsmarktbericht für Mai veröffentlicht. Die Zahl der neugeschaffenen Stellen exLandwirtschaft ist für viele die relevanteste Kennzahl. Zusätzlich werden aber weitere Kennzahlen veröffentlicht, deren Bedeutung nicht geringer ist – allen voran ist hier die Entwicklung der Stundenlöhne zu nennen. Diese hat unter dem Inflationsaspekt eine große Bedeutung. Ein robuster Arbeitsmarktbericht für Mai könnte die Sorgen und Bedenken hinsichtlich einer restriktiveren Geldpolitik der Fed weiter befeuern. Nicht zuletzt wird sich an der Entwicklung der Anleiherenditen zeigen, wie der Arbeitsmarktbericht an den Finanzmärkten ankommt.

So haben sich zur Stunde die Renditen der wichtigen 10-jährigen US-Staatsanleihen im Bereich von 4,46 Prozent „eingerichtet“. Sollte der Arbeitsmarktbericht die Anleiherenditen stimulieren und sie deutlich über die 4,50 Prozent treiben, könnte das nicht nur an den Aktienmärkten für „Unmut“ sorgen. Auch die Edelmetalle dürften sensibel auf die Entwicklungen am Anleihemarkt reagieren. 

Kurzum. Dem Dax steht ein turbulenter Wochenausklang ins Haus. Dabei wird der US-Arbeitsmarktbericht eine zentrale Rolle spielen. Ein Wochenschluss oberhalb von 25.000 Punkten wäre eminent wichtig. 

Münchener Rück Aktienchart

Münchener Rück - Findet das Trauerspiel seine Fortsetzung?

Um die aktuelle charttechnische Lage adäquat darzustellen, haben wir für die Aktie der Münchener Rück (Munich Re) (WKN: 843002 | ISIN: DE0008430026 | Ticker-Symbol: MUV2) einen 5-Jahres-Chart auf Wochenbasis bemüht. Dieser zeigt deutlich, dass die Aktie im Spätsommer 2025 den mehrjährigen Aufwärtstrend (rot dargestellt) aufgeben musste. Seitdem dominiert das Korrekturszenario. Vom markanten Hoch, das im Frühjahr 2025 im Bereich von 630 Euro ausgebildet wurde, hat sich die Münchener Rück bereits deutlich entfernt. Zuletzt ging es unter die eminent wichtigen Unterstützungszonen 510 Euro und 470 Euro. Aktuell droht der Verlust der nicht minder wichtigen Unterstützung von 450 Euro. Sollte es hierzu kommen, ist mit weiteren Abgaben in Richtung 400 Euro zu rechnen. Um das Chartbild zu stabilisieren, bedarf es eines Vorstoßes über die 510 Euro.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

Bn-Redaktion/mt
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