Deutschland wächst

Elektro-Offensive trifft Wirtschaftsaufschwung 15.01.2026, 12:07 Uhr Jetzt kommentieren: 0

VW Polo
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VW startet in die Offensive – kommt jetzt der Aufschwung?

Volkswagen will im Jahr 2026 seine Elektroauto-Verkäufe deutlich steigern – und setzt dabei auf erschwingliche Modelle wie den neuen ID. Polo. Gleichzeitig zeigt sich auch bei der deutschen Wirtschaft eine vorsichtige Erholung. Die Parallelen sind kein Zufall: Industrie, Konsum und Konjunktur hängen enger zusammen denn je.

Neue Modelle sollen E-Auto-Markt beleben

Im vergangenen Jahr blieben die Elektroauslieferungen bei der Kernmarke von VW mit rund 382.000 Einheiten weitgehend stabil. Das Wachstum in Europa konnte die Rückgänge in China nicht kompensieren. Für 2026 will VW nun mit einer Modelloffensive durchstarten – angeführt vom kompakten ID. Polo für etwa 25.000 Euro.

„In China allein bringen wir dieses Jahr mehr als zehn neue E-Modelle auf den Markt“, erklärte Martin Sander, Vertriebsvorstand der Marke. Die Kooperation mit dem chinesischen E-Auto-Spezialisten Xpeng Inc. soll VW helfen, in Asiens größtem Automarkt wieder Boden gutzumachen.

Deutschland wirtschaftlich im Aufwind – aber mit Unsicherheiten

Auch gesamtwirtschaftlich gibt es erste positive Signale. Nach zwei Rezessionsjahren legte das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2025 um 0,2 % zu. Vor allem staatliche Investitionen und Konsumausgaben trugen zur Stabilisierung bei. Doch der Aufschwung bleibt fragil: Die Industrieproduktion ging erneut zurück, der Bausektor schrumpfte um 3,6 %, und der Arbeitsmarkt zeigt erstmals seit Jahren Schwäche.

Helena Melnikov, Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer, warnt: „Es gibt einen Hoffnungsschimmer – aber bis zu einem echten Aufschwung ist es noch ein weiter Weg.“

Konkurrenz aus China und Europa wächst

Auf dem E-Markt spürt VW starken Druck. Chinesische Anbieter wie BYD drängen mit günstigen Modellen wie dem Dolphin Surf (ab 23.000 Euro) nach Europa. Gleichzeitig bringen europäische Konkurrenten neue Einstiegsmodelle: Renault plant einen Twingo-Elektro für unter 20.000 Euro, Stellantis bietet den Citroën ë-C3 in Frankreich bereits ab 14.990 Euro an.

VW reagiert mit einem breiteren, günstigeren Portfolio und hofft, von der wirtschaftlichen Erholung in Europa zu profitieren – trotz anhaltender Unsicherheiten bei Exporten, US-Zöllen und geopolitischen Risiken.

E-Autos als Hoffnungsträger der Industrie

Die deutsche Autoindustrie steckt im Umbruch. Rund 100.000 Jobs könnten bis 2030 wegfallen. Für Konzerne wie Volkswagen sind bezahlbare Elektromodelle daher mehr als nur ein Produkt – sie sind ein Schlüssel zur wirtschaftlichen Stabilität. Ob der ID. Polo und Co. diesen Anspruch erfüllen können, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Bn-Redaktion/ts
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