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Douglas-Aktie stürzt ab

Trotz Wachstum dickes Minus 18.12.2025, 17:12 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Douglas Filiale
© Symbolbild von Börsennews
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Name Aktuell Diff. Börse
Douglas 9,635 EUR +0,10 % Lang & Schwarz

Gute Bilanz, tiefer Fall: Warum der Kurs trotz Wachstum einbricht

Am Donnerstag kam es bei der Douglas-Aktie zu einem kräftigen Kursrutsch: Zwischenzeitlich verlor das Papier bis zu zehn Prozent und unterschritt dabei alle relevanten Durchschnittslinien – auch die wichtige 200-Tage-Linie bei 11,36 Euro. Der Handelstag endete mit einem deutlichen Minus von 7,7 Prozent. Pikant: Die Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024/25 fielen durchaus solide aus.

Douglas steigerte seinen Umsatz um 2,8 Prozent auf knapp 4,6 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA legte um 3,6 Prozent auf 756,5 Millionen Euro zu – das entspricht einer stabilen Marge von 16,8 Prozent. Auch im Schlussquartal blieb der Wachstumskurs intakt: Mit 981,9 Millionen Euro Umsatz erzielte die Parfümeriekette ein leichtes Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch trotz dieser Zahlen folgte der Absturz – der Grund liegt in der verhaltenen Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Prognose enttäuscht: Margenrückgang trifft auf Skepsis

Für das Geschäftsjahr 2025/26 rechnet Douglas nur mit einem moderaten Umsatzplus auf 4,65 bis 4,8 Milliarden Euro. Problematisch aus Sicht der Analysten ist jedoch der erwartete Rückgang der EBITDA-Marge auf rund 16,5 Prozent. Diese leichte Abwärtskorrektur wurde an der Börse als Warnsignal interpretiert – insbesondere vor dem Hintergrund eines bereits schwächelnden Aktienkurses.

Vandita Sood von der Citigroup kritisierte, dass das Gewinnziel für 2026 unter dem Marktkonsens liege. Auch Adam Cochrane von der Deutschen Bank äußerte sich skeptisch: Die mittelfristige Prognose sei enttäuschend und spiegele ein zunehmend herausforderndes Marktumfeld wider. Seine eigene EBITDA-Margenerwartung für 2028 liegt bei 17,5 Prozent – deutlich über dem, was Douglas aktuell in Aussicht stellt.

Preiskampf drückt auf das Geschäft – Expansion im Blick

Besonders im vierten Quartal wurde der Druck auf das Geschäft spürbar. Douglas verzeichnete eine zunehmende Preissensibilität bei den Kunden sowie intensiven Wettbewerb durch aggressive Rabattaktionen. Während der stationäre Einzelhandel lediglich um 0,6 Prozent zulegte, konnte das E-Commerce-Segment um 6,2 Prozent wachsen – ein Lichtblick, der jedoch nicht ausreichte, um die Investoren zu beruhigen.

Konzernchef Sander van der Laan bezeichnete das Jahr als „volatil und herausfordernd“, betonte aber, dass die Ergebnisse im Rahmen der Erwartungen lagen. Die Verunsicherung der Verbraucher bleibe jedoch ein Unsicherheitsfaktor für die kommenden Quartale.

Ein strategisch interessanter Aspekt wurde vom Markt bislang kaum beachtet: Douglas prüft derzeit einen Markteintritt in der Golfregion. Die Länder des Golf-Kooperationsrats (GCC) gelten als wachstumsstark mit hoher Kaufkraft – insbesondere im Premiumsegment. Eine Entscheidung dazu wird für 2026 erwartet, konkrete Schritte sind noch nicht bekannt.

Die Aktie bleibt angeschlagen: Mit einem Kursverlust von 42 Prozent seit Jahresbeginn zählt Douglas zu den schwächsten Werten im SDAX. Der massive Einbruch im Frühjahr – ausgelöst durch gesenkte Erwartungen – wirkt weiter nach und macht deutlich, dass der Markt derzeit keinen Spielraum für verhaltene Aussichten lässt.

Bn-Redaktion/aw
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