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Fällt das Kartenhaus jetzt in sich zusammen?

Hensoldt zum Wochenausklang mit herben Kursverlusten 08.03.2025, 10:26 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Fällt das Kartenhaus jetzt in sich zusammen? Hensoldt zum Wochenausklang mit herben Kursverlusten
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© Symbolbild: istockphoto.com/Sven Eckelkamp
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Name Aktuell Diff. Börse
HENSOLDT 82,46 EUR -3,35 % Lang & Schwarz

Hensoldt – Auch die imposanteste Rally hat einmal ein (vorläufiges) Ende

Die Kursentwicklung der Hensoldt-Aktie (WKN: HAG000 | ISIN: DE000HAG0005 | Ticker-Symbol: HAG) in den letzten Tagen zu beschreiben, ohne Superlative zu verwenden, ist eigentlich unmöglich. Noch Mitte Februar notierte die Aktie unterhalb von 40 Euro. Kürzlich markierte Hensoldt im Bereich von 77 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Dass nach einer derartigen Rally ein Rücksetzer kommen würde, war klar. Und am Freitag war es dann soweit. Und es rappelte kräftig im Karton.

Hensoldt - Aktienanalyse

Der Freitag endete mit einem prozentual zweistelligen Tagesminus für die Aktie des Rüstungskonzerns. Hensoldt tauchte dabei in Richtung 61 Euro ab. Aus charttechnischer Sicht bietet sich sogar noch weiteres Abwärtspotential. Die erste mögliche Unterstützung ist im Bereich von 50 Euro zu finden, doch so wirklich belastbar erscheint diese nicht. Erst im Bereich von 45 Euro würde die Hensoldt-Aktie auf eine vermeintlich belastbare Unterstützung treffen. Doch soweit muss nicht kommen.

Als maßgeblicher Auslöser für den Abverkauf wurde am Markt die Herabstufung von Kepler Cheuvreux bemüht. Die Analysten stuften den Rüstungstitel von „hold“ auf „reduce“ ab, behielten aber das Kursziel von 52,4 Euro bei.

Kurzum

Nach den furiosen Kursgewinnen war ein Rücksetzer überfällig. Auch die Dynamik sollte nicht überraschen. In den nächsten Tagen muss es für Hensoldt darum gehen, einen stabilen und tragfähigen Korrekturboden einzuziehen. Je höher das Kursniveau ist, auf dem die Stabilisierung stattfindet, umso besser. Sollte es für die Aktie unter die 45 Euro gehen, ist Obacht geboten. Zudem würde eine Neubewertung der Lage notwendig.

Bn-Redaktion/mt
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