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Gold im Rückwärtsgang

Was ist jetzt noch ein sicherer Hafen? 06.03.2026, 17:30 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gold
© Bild von Linda Hamilton auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Silber 83,23 USD -1,79 % Lang & Schwarz
Gold 5.085,83 USD -1,97 % Lang & Schwarz

Gold verliert an Dynamik

Der Goldpreis hat einen Teil seiner jüngsten Verluste wieder aufgeholt, steuert jedoch auf den ersten Wochenverlust seit mehr als einem Monat zu. Belastet wird das Edelmetall vor allem durch einen stärkeren US-Dollar und steigende Inflationserwartungen im Zuge des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten. Zwar konnte Gold zwischenzeitlich um bis zu 1,2 % zulegen, dennoch deutet alles auf ein Wochenminus von mehr als 3 % hin. Gleichzeitig legte ein wichtiger Index für den US-Dollar in dieser Woche um 1,5 % zu – der stärkste Anstieg seit Oktober 2024.

Steigende Zinsen drücken auf den Goldpreis

Parallel dazu gerieten US-Staatsanleihen unter Druck. Die Kurse fielen den vierten Tag in Folge, wodurch die Renditen auf den höchsten Stand seit mehreren Wochen kletterten. Hintergrund sind steigende Ölpreise infolge des Kriegs zwischen den USA, Israel und Iran. Händler reduzierten daraufhin ihre Erwartungen an Zinssenkungen der US-Notenbank. Während der Markt Ende vergangener Woche noch rund 60 Basispunkte an Lockerungen bis Jahresende eingepreist hatte, werden nun lediglich etwa 35 Basispunkte erwartet. Ein stärkerer Dollar und höhere Finanzierungskosten gelten traditionell als Belastungsfaktor für Gold, da das Edelmetall keine laufenden Erträge abwirft.

Trotz Rücksetzer starkes Jahr für Gold

Trotz der aktuellen Schwächephase bleibt die Bilanz für das laufende Jahr deutlich positiv. Seit Jahresbeginn hat Gold fast 20 % zugelegt. Ausschlaggebend dafür waren vor allem geopolitische Spannungen und Unsicherheiten im globalen Handelssystem. Politische Entscheidungen in den USA sowie Diskussionen über die Unabhängigkeit der Federal Reserve haben Anleger verstärkt in als sicher geltende Anlagen getrieben. Dennoch hat sich die Aufwärtsdynamik in den vergangenen Tagen deutlich abgeschwächt, da Marktteilnehmer zunehmend auf kurzfristige Faktoren wie Zinserwartungen und Währungsschwankungen reagieren.

Konflikt im Nahen Osten erschüttert Märkte

Der Krieg im Nahen Osten hat inzwischen erhebliche Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte. Angriffe auf Energieinfrastruktur und die faktische Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormus haben die Ölpreise stark steigen lassen. Rohöl steuert damit auf den größten Wochenanstieg seit 2022 zu. Gleichzeitig sorgen steigende Energiepreise für neue Inflationsrisiken. Diese Entwicklung zwingt Marktteilnehmer dazu, ihre Erwartungen an die Geldpolitik anzupassen – ein entscheidender Faktor für viele Anlageklassen.

Warum sichere Häfen plötzlich versagen

Bemerkenswert ist, dass klassische Krisenabsicherungen zuletzt kaum Schutz boten. Neben Gold verloren auch US-Staatsanleihen, der japanische Yen und der Schweizer Franken zeitweise an Attraktivität. Stattdessen profitierte vor allem der US-Dollar von der globalen Unsicherheit. Gleichzeitig wurden Aktien weltweit verkauft, wodurch einige Investoren sogar Goldpositionen auflösten, um Liquidität zu schaffen. Marktbeobachter sehen darin ein Zeichen für die ungewöhnliche Dynamik der aktuellen Krise. Der Leiter der Zins- und Kreditforschung bei einer großen europäischen Bank erklärte dazu: „Risk-off ist nicht mehr das, was es einmal war. ‘Sichere Assets’ funktionieren nicht als Absicherung in einer Krise, in der politische Maßnahmen zu mehr Angebot und gegen niedrigere Zinsen führen.“

Bn-Redaktion/ts
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