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Google startet Cloud-Offensive

Mega-Deal! 25.02.2026, 17:55 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Google
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Globale Cloud-Offensive mit strategischer Energieabsicherung

Google treibt den Ausbau seines Cloud-Geschäfts mit hoher Schlagzahl voran. Am 25. Februar kündigte der Softwareanbieter SoftwareOne an, als einer der ersten globalen autorisierten Google Cloud Distributoren zu starten. Der Rollout beginnt in zehn Märkten, darunter Deutschland, die USA und Indien. Vertriebspartner erhalten damit gebündelten Zugang zu Google Cloud, Google Workspace und Gemini Enterprise über eine zentrale Plattform. Für Google bedeutet das eine deutlich größere Marktdurchdringung im Enterprise-Segment und eine engere Verzahnung des eigenen KI-Portfolios mit klassischen Cloud-Diensten.

Parallel dazu investiert der Konzern massiv in die energetische Basis seiner KI-Infrastruktur. Mit dem US-Versorger AES wurde ein 20-Jahres-Vertrag zur Stromversorgung eines neuen Rechenzentrums in Texas geschlossen. Die gewählte Co-Location-Struktur sieht vor, dass die Energieerzeugung direkt am Standort erfolgt – ein Modell, das Versorgungssicherheit und Effizienz kombinieren soll. Zusätzlich plant Google in Minnesota den Einsatz eines 300 Megawatt starken Eisenluft-Batteriesystems mit einer Kapazität von 30 Gigawattstunden. Es handelt sich um das weltweit größte System dieser Art. Damit adressiert der Konzern nicht nur steigende Leistungsanforderungen durch KI-Anwendungen, sondern auch die Volatilität erneuerbarer Energiequellen.

Ultimatum aus Washington: Anthropic im Fokus des Pentagons

Während die Cloud-Sparte operativ expandiert, spitzt sich die Lage rund um Googles KI-Investition Anthropic dramatisch zu. Verteidigungsminister Pete Hegseth stellte CEO Dario Amodei am 24. Februar ein Ultimatum: Entweder das Unternehmen entfernt seine Nutzungsbeschränkungen für militärische Zwecke oder die Regierung greift zu drastischen Maßnahmen.

Konkret droht das Pentagon damit, Anthropic als Versorgungsrisiko einzustufen oder den Defense Production Act anzuwenden. Hintergrund ist die Weigerung des Unternehmens, bestehende Schutzmechanismen aufzuheben, die den Einsatz der Technologie für autonome Waffensysteme oder US-Inlandsüberwachung verhindern sollen. Eine Antwort wurde bis Freitag, 27. Februar, 17 Uhr eingefordert.

Auslöser der Eskalation waren offenbar Irritationen im Zusammenhang mit einem Venezuela-Militäreinsatz zur Festnahme von Präsident Nicolas Maduro. Das Pentagon zeigte sich besorgt, nachdem Anthropic Fragen zur Nutzung seiner AI-Produkte gestellt hatte. Amodei bestritt in dem Treffen jedoch, entsprechende Bedenken an Palantir oder das Pentagon herangetragen zu haben. Die Auseinandersetzung berührt damit nicht nur ethische Leitplanken der KI-Nutzung, sondern auch die strategische Zusammenarbeit zwischen Technologieanbietern und staatlichen Stellen.

8,3 Milliarden Dollar auf dem Spiel: Kartellverfahren vor Entscheidung

Zusätzlichen Druck erzeugt ein anhängiges Großverfahren in Europa. Das schwedische Patent- und Markengericht wird voraussichtlich am 15. April im Kartellstreit zwischen der Klarna-Tochter PriceRunner und Google urteilen. PriceRunner fordert rund 8,3 Milliarden Dollar Schadenersatz – die höchste zivilrechtliche Klage in der Geschichte schwedischer Gerichte.

Die Klage stützt sich auf den Vorwurf des Missbrauchs von Marktmacht im Bereich Online-Preisvergleiche. Die Europäische Kommission hatte 2017 in einer verbindlichen Entscheidung festgestellt, dass Google konkurrierende Dienste systematisch benachteiligt und das eigene Angebot Google Shopping bevorzugt habe. Der Europäische Gerichtshof bestätigte diese Entscheidung im September 2024. Laut PriceRunner soll diese Praxis über mehr als ein Jahrzehnt hinweg erfolgt sein.

Der Ausgang des Verfahrens ist offen. Selbst im Fall eines Urteils zugunsten von PriceRunner dürfte Google den Rechtsweg weiter ausschöpfen. Zudem müsste eine mögliche Zahlung mit ehemaligen PriceRunner-Aktionären sowie dem Prozessfinanzierer geteilt werden. Für Google bündeln sich damit operative Expansion, politische Spannungen und juristische Risiken zu einer Gemengelage, die in den kommenden Wochen für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen dürfte.

Bn-Redaktion/aw
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