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Rheinmetall am Wendepunkt

Jetzt schauen Trader genau hin 19.05.2026, 18:59 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Militär-Lkws
© Bild von fajriyan auf unsplash.com / Symbolbild
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Rheinmetall 1.229,50 EUR -0,61 % TTMzero RT

Milliardenauftrag für neue Militär-Lkw

Die Bundeswehr plant die Bestellung von 2.030 Militär-Lkw beim Rüstungskonzern Rheinmetall. Das Auftragsvolumen liegt bei etwas mehr als einer Milliarde Euro. Geliefert werden sollen die Fahrzeuge über die Tochtergesellschaft Rheinmetall MAN Military Vehicles bis spätestens November 2026.

Mit der neuen Bestellung sollen Transportkapazitäten und Mobilität der Truppe deutlich gestärkt werden. Hintergrund sind die steigenden Anforderungen an die Landes- und Bündnisverteidigung innerhalb Europas. Die Bestellung ist Teil eines bestehenden Rahmenvertrags über bis zu 6.500 Fahrzeuge. Bislang wurden daraus knapp 1.400 Fahrzeuge abgerufen.

Auch langfristig entstehen hohe Summen. Die Nutzungskosten der jetzt geplanten Lieferung werden über die kommenden 15 Jahre ebenfalls auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzt. Rheinmetall MAN Military Vehicles ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und dem Volkswagen-Konzern über dessen Nutzfahrzeugtochter MAN.

Rheinmetall-Aktie kämpft um die Trendwende

An der Börse sorgten die Nachrichten zuletzt für neue Dynamik. Nachdem die Rheinmetall-Aktie zuvor bis auf rund 1.100 Euro gefallen war und damit den tiefsten Stand seit rund einem Jahr erreicht hatte, setzte eine Erholung ein. Zum Wochenauftakt gewann das Papier zeitweise 4,6 Prozent und gehörte damit zu den stärksten Werten im DAX.

Charttechnisch bleibt die Lage dennoch angespannt. Vom Jahreshoch bei 1.966 Euro hat die Aktie zwischenzeitlich rund 44 Prozent verloren. Besonders die Zone um 1.100 Euro gilt derzeit als wichtige Unterstützung. Oberhalb von 1.200 Euro könnte sich die technische Lage dagegen spürbar aufhellen.

Die 200-Tage-Linie signalisiert weiterhin einen mittelfristigen Abwärtstrend. Gleichzeitig befindet sich die Aktie laut mehreren Indikatoren inzwischen in einer überverkauften Marktphase. Das erhöht die Chancen auf kurzfristige Gegenbewegungen.

Citigroup sieht wieder deutliches Potenzial

Zusätzlichen Rückenwind erhielt Rheinmetall von der US-Bank Citigroup. Analyst Charles Armitage stufte die Aktie wieder auf Kaufen hoch. Das Kursziel wurde auf 1.408 Euro festgelegt. Gegenüber dem aktuellen Kursniveau entspricht das einem möglichen Aufwärtspotenzial von rund 21 Prozent.

Der Analyst hält die jüngsten Kursverluste im europäischen Rüstungssektor für übertrieben. Viele Investoren hätten zuletzt auf ein mögliches Friedensabkommen in der Ukraine gesetzt und gleichzeitig Zweifel an der Finanzierung steigender Verteidigungsausgaben entwickelt.

Armitage argumentiert dagegen, dass Russland auch bei einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs eine sicherheitspolitische Bedrohung für Europa bleibe. Länder wie Deutschland und Schweden verfügten zudem über ausreichend finanzielle Spielräume, um höhere Verteidigungsausgaben zu stemmen.

Analysten bleiben trotz Risiken optimistisch

Auch andere Analystenhäuser bleiben grundsätzlich positiv für Rheinmetall gestimmt. Bernstein Research bestätigte zuletzt die Einstufung Outperform und sieht das Kursziel weiterhin bei 1.900 Euro. Entscheidend dürfte in den kommenden Quartalen vor allem werden, ob der Konzern seinen hohen Auftragsbestand schneller in Umsatz- und Gewinnwachstum umwandeln kann.

Neben Rheinmetall stehen auch andere Rüstungswerte wie Hensoldt, Renk oder Leonardo verstärkt im Fokus der Anleger. Gleichzeitig verändern moderne Drohnen- und Luftabwehrsysteme den Markt zunehmend. Einige Experten sehen darin langfristig Druck auf klassische Wehrtechnik.

Mit einem erwarteten KGV von 22,2 für 2027 und einer Dividendenrendite von 2,0 Prozent erscheint die Bewertung vieler Analysten trotz der starken Kursentwicklung der vergangenen Jahre nicht überzogen. Die hohe Volatilität dürfte allerdings auch in den kommenden Monaten ein zentrales Thema bleiben.

Bn-Redaktion/tb
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