Anzeige
++++++ Breaking News: Was bahnt sich bei diesem Kupfer-Explorer an? +++ Was bahnt sich bei diesem Kupfer-Explorer an? ++++++
PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Rheinmetall am Wendepunkt

Jetzt schauen Trader genau hin 19.05.2026, 18:59 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Militär-Lkws
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Bild von fajriyan auf unsplash.com / Symbolbild
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 1.124,00 EUR -2,65 % Gettex

Milliardenauftrag für neue Militär-Lkw

Die Bundeswehr plant die Bestellung von 2.030 Militär-Lkw beim Rüstungskonzern Rheinmetall. Das Auftragsvolumen liegt bei etwas mehr als einer Milliarde Euro. Geliefert werden sollen die Fahrzeuge über die Tochtergesellschaft Rheinmetall MAN Military Vehicles bis spätestens November 2026.

Mit der neuen Bestellung sollen Transportkapazitäten und Mobilität der Truppe deutlich gestärkt werden. Hintergrund sind die steigenden Anforderungen an die Landes- und Bündnisverteidigung innerhalb Europas. Die Bestellung ist Teil eines bestehenden Rahmenvertrags über bis zu 6.500 Fahrzeuge. Bislang wurden daraus knapp 1.400 Fahrzeuge abgerufen.

Auch langfristig entstehen hohe Summen. Die Nutzungskosten der jetzt geplanten Lieferung werden über die kommenden 15 Jahre ebenfalls auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzt. Rheinmetall MAN Military Vehicles ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und dem Volkswagen-Konzern über dessen Nutzfahrzeugtochter MAN.

Rheinmetall-Aktie kämpft um die Trendwende

An der Börse sorgten die Nachrichten zuletzt für neue Dynamik. Nachdem die Rheinmetall-Aktie zuvor bis auf rund 1.100 Euro gefallen war und damit den tiefsten Stand seit rund einem Jahr erreicht hatte, setzte eine Erholung ein. Zum Wochenauftakt gewann das Papier zeitweise 4,6 Prozent und gehörte damit zu den stärksten Werten im DAX.

Charttechnisch bleibt die Lage dennoch angespannt. Vom Jahreshoch bei 1.966 Euro hat die Aktie zwischenzeitlich rund 44 Prozent verloren. Besonders die Zone um 1.100 Euro gilt derzeit als wichtige Unterstützung. Oberhalb von 1.200 Euro könnte sich die technische Lage dagegen spürbar aufhellen.

Die 200-Tage-Linie signalisiert weiterhin einen mittelfristigen Abwärtstrend. Gleichzeitig befindet sich die Aktie laut mehreren Indikatoren inzwischen in einer überverkauften Marktphase. Das erhöht die Chancen auf kurzfristige Gegenbewegungen.

Citigroup sieht wieder deutliches Potenzial

Zusätzlichen Rückenwind erhielt Rheinmetall von der US-Bank Citigroup. Analyst Charles Armitage stufte die Aktie wieder auf Kaufen hoch. Das Kursziel wurde auf 1.408 Euro festgelegt. Gegenüber dem aktuellen Kursniveau entspricht das einem möglichen Aufwärtspotenzial von rund 21 Prozent.

Der Analyst hält die jüngsten Kursverluste im europäischen Rüstungssektor für übertrieben. Viele Investoren hätten zuletzt auf ein mögliches Friedensabkommen in der Ukraine gesetzt und gleichzeitig Zweifel an der Finanzierung steigender Verteidigungsausgaben entwickelt.

Armitage argumentiert dagegen, dass Russland auch bei einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs eine sicherheitspolitische Bedrohung für Europa bleibe. Länder wie Deutschland und Schweden verfügten zudem über ausreichend finanzielle Spielräume, um höhere Verteidigungsausgaben zu stemmen.

Analysten bleiben trotz Risiken optimistisch

Auch andere Analystenhäuser bleiben grundsätzlich positiv für Rheinmetall gestimmt. Bernstein Research bestätigte zuletzt die Einstufung Outperform und sieht das Kursziel weiterhin bei 1.900 Euro. Entscheidend dürfte in den kommenden Quartalen vor allem werden, ob der Konzern seinen hohen Auftragsbestand schneller in Umsatz- und Gewinnwachstum umwandeln kann.

Neben Rheinmetall stehen auch andere Rüstungswerte wie Hensoldt, Renk oder Leonardo verstärkt im Fokus der Anleger. Gleichzeitig verändern moderne Drohnen- und Luftabwehrsysteme den Markt zunehmend. Einige Experten sehen darin langfristig Druck auf klassische Wehrtechnik.

Mit einem erwarteten KGV von 22,2 für 2027 und einer Dividendenrendite von 2,0 Prozent erscheint die Bewertung vieler Analysten trotz der starken Kursentwicklung der vergangenen Jahre nicht überzogen. Die hohe Volatilität dürfte allerdings auch in den kommenden Monaten ein zentrales Thema bleiben.

Bn-Redaktion/tb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,58
Hebel: 19,34
mit starkem Hebel
Ask: 2,50
Hebel: 4,92
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MR6MC3 MN9FTX. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

21:06 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

15:55 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

15:50 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

15:29 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:37 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer