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Intel-Crash als Warnschuss

Warum die Staats-Milliarden verpuffen 29.01.2026, 16:08 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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© Foto von Rubaitul Azad auf Unsplash
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Name Aktuell Diff. Börse
Intel 40,09 EUR -2,05 % Lang & Schwarz

Ernüchterung nach dem Hype
Die Aktie des Chip-Riesen Intel kannte nach der Ankündigung der Regierungsbeteiligung zunächst nur den Weg nach oben, doch die Bilanzvorlage ließ diese Blase platzen. Trotz staatlicher Stütze kämpft der Konzern weiterhin mit massiven Produktionsproblemen und einer fehlenden Strategie im wichtigen KI-Wettlauf. Das Geschäft mit der Auftragsfertigung kommt nicht in Gang, da große Kunden ohne bewiesene Erfolge zögern. Der Kurseinbruch macht deutlich: Politik ersetzt keine unternehmerische Leistung.

Aktienanalyse

Gefährliche Geldströme
Ökonomen sehen in dem Vorgang ein Lehrbuchbeispiel für eine massive Fehlleitung von Kapital. Milliarden fließen derzeit in Unternehmen, nur weil der Staat als Ankeraktionär einsteigt, und nicht, weil die Geschäftszahlen oder die Innovationskraft überzeugen. Investoren orientieren sich zunehmend an politischen Signalen ("Vibes") statt an Produktivität, was Kapital von eigentlich besseren Firmen abzieht. Diese Verzerrung bedroht langfristig die Effizienz der gesamten Wirtschaft.

Warnende Beispiele
Ein Blick auf ähnliche staatswirtschaftliche Experimente im Ausland zeigt die langfristigen Risiken dieser Strategie auf. Wenn Ressourcen künstlich in politisch gewollte Kanäle gelenkt werden, entstehen oft ineffiziente Strukturen und weniger Wirtschaftswachstum. Die Bevorzugung von "National Champions" führte in anderen Volkswirtschaften bereits zu massiven Verlusten an Wohlstand. Die USA laufen Gefahr, diesen Fehler zu kopieren und die Dynamik ihrer Märkte auszubremsen.

Markt statt Einmischung
Die aktuelle Intel-Debakel beweist, dass der Staat als Aktionär keine Garantie für unternehmerischen Erfolg bietet. Wahre Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch bessere Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer, nicht durch direkte Eingriffe in einzelne Firmenbilanzen. Werden Märkte primär durch politische Interessen gesteuert, drohen am Ende operative Dysfunktionalität und eine Schwächung der Innovationskraft.

Bn-Redaktion/js
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