Intel

Katastrophaler Crash! Wie geht's nun weiter? 02.08.2024, 13:59 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Intel Core Chip
© Picture by Intel
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Intel 93,86 EUR -1,46 % Lang & Schwarz

Intel-Aktie stürzt ab: Schlimmster Crash seit 24 Jahren droht

Intel hat am Donnerstag gravierende Maßnahmen verkündet: 15.000 Stellen werden gestrichen, die Dividende wird ausgesetzt, und die Geschäftszahlen sowie Prognosen sind enttäuschend. Die Aktie reagierte mit einem dramatischen Absturz.

Intel streicht 15.000 Arbeitsplätze und setzt Dividende aus

Das zweite Quartal brachte für Intel einen Nettoverlust von 1,6 Milliarden US-Dollar oder 38 Cent pro Aktie, im Vergleich zu einem Nettogewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar oder 35 Cent pro Aktie im Vorjahreszeitraum. Bereinigt verdiente Intel lediglich zwei Cent pro Aktie, weit unter den Erwartungen der Analysten von zehn Cent. Der Umsatz lag mit 12,8 Milliarden US-Dollar knapp unter den prognostizierten 12,9 Milliarden US-Dollar.

Schwache Prognosen belasten die Aktie

Für das laufende Quartal prognostiziert Intel einen Umsatz von 12,5 bis 13,5 Milliarden US-Dollar, deutlich unter der Konsensprognose von 14,4 Milliarden US-Dollar. CEO Pat Gelsinger erklärte in einem Interview, die getroffenen Entscheidungen seien schmerzhaft, aber notwendig. Intel müsse sich auf Effizienz konzentrieren, um langfristige Ziele zu erreichen. Die wirtschaftlichen Aussichten für die zweite Jahreshälfte seien zudem schlechter als erwartet.

Im Rahmen eines 10-Milliarden-US-Dollar-Kostensenkungsprogramms plant Intel eine Reduktion des Personalbestands um mehr als 15 Prozent, was etwa 15.000 Entlassungen bedeutet. Die Dividende wird ab dem vierten Quartal ausgesetzt, mit dem langfristigen Ziel, diese wieder aufzunehmen, sobald sich die Cashflows stabilisieren.

Aktienkurs stürzt ab und Analysten senken Kursziel

Nach der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse fiel die Intel-Aktie um 19 Prozent. Dies wäre der größte Rückgang seit dem 22. September 2000, als die Aktie um 22 Prozent abstürzte. JPMorgan senkte das Kursziel für Intel von 35 auf 26 US-Dollar und behielt die Einstufung "Underweight" bei. Analyst Harlan Sur verwies auf operative Fehlentwicklungen und eine erwartete mäßige Nachfrage im zweiten Halbjahr, was seine negative Sicht auf die Aktie untermauert. Seine Schätzung für das bereinigte Ergebnis je Aktie in diesem Jahr wurde drastisch reduziert.

Intel steht vor einer schwierigen Zeit, in der es entscheidend sein wird, die Effizienz zu steigern und sich an die veränderten Marktbedingungen anzupassen. Anleger müssen sich auf weitere Herausforderungen und potenzielle Kursverluste einstellen.

Bn-Redaktion/ts
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,00
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 14,95
Hebel: 6
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA3P1A WA2GWH. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

19:33 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

18:55 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

17:42 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

12:26 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

12:17 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

11:56 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer