Kampf um Warner Bros.

Netflix erhöht Kreditlinie auf 42 Mrd. Dollar und wechselt zum reinen Barangebot 20.01.2026, 19:54 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Netlfix
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Netflix 75,14 EUR -1,22 % Lang & Schwarz
Paramount Global Registered (B) 16,24 USD +1,56 % London
Warner Bros. Discovery (A) 24,28 EUR -0,39 % TTMzero RT

"All-Cash" als Antwort auf Paramount
Mit der Aufstockung verfügt Netflix nun über Brückenfinanzierungen (Bridge Loans) im Gesamtvolumen von 42,2 Mrd. USD. Dieser Schritt war notwendig, um die ursprüngliche Mischkalkulation aus Bargeld und Aktien (zu 27,75 USD je Aktie) in ein reines Barangebot umzuwandeln. Strategisch zielt dies darauf ab, den Hauptkritikpunkt der Gegenseite zu neutralisieren: Paramount hatte zuvor ein eigenes Übernahmeangebot (All-Cash) von 30 USD je Aktie vorgelegt, das durch eine persönliche Garantie von Larry Ellison über rund 40 Mrd. USD abgesichert ist. Durch den Wechsel auf Cash eliminiert Netflix das Währungsrisiko der eigenen Aktie aus dem Deal.

Die Rückkehr von "Debtflix"?
Netflix, das sich erst in den letzten Jahren vom Image des hochverschuldeten "Debtflix" gelöst und Investment-Grade-Status erreicht hatte, nimmt für den Deal erneut massive Schulden auf.

Die Geldgeber: Die neue Tranche wird laut Pflichtmitteilung primär von Wells Fargo (4,1 Mrd. USD), BNP Paribas (2,87 Mrd. USD) und HSBC (1,23 Mrd. USD) bereitgestellt.

Das Risiko: Analysten warnen bereits, dass die Bonitätsnote von Netflix durch die enorme Schuldenlast auf den BBB-Bereich – die unterste Stufe des Investment-Grade – abrutschen könnte. Die Brückenkredite sollen später durch langfristige Unternehmensanleihen abgelöst werden.

Hintergrund zum Deal
Ursprünglich hatte Netflix Finanzierungen von bis zu 59 Mrd. USD arrangiert, diese aber teilweise bereits in langfristige Schuldtitel umgeschichtet. Der verbleibende syndizierte Teil belief sich vor der jetzigen Erhöhung auf 34 Mrd. USD. Die Rivalen bei Paramount setzen ihrerseits auf ein 54 Mrd. USD schweres Schuldenpaket, unterstützt von Bank of America, Citigroup und Apollo Global Management.

Bn-Redaktion/js
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