Luxus-Schock

Porsche schlittert in Milliarden-Verlust – die E-Auto-Wende kostet teuer 24.10.2025, 20:44 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Porsche
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Porsche AG 37,74 EUR +0,64 % Lang & Schwarz

Die Kehrwende beim E-Auto
Die operative Verlust von fast einer Milliarde Euro im dritten Quartal spiegelt die Schwierigkeiten des Konzerns wider. Die nachlassende Begeisterung für E-Autos und der Druck in Schlüsselmärkten wie China zwangen Porsche zu drastischen Maßnahmen. Ein geplantes, ausschließlich elektrisches SUV-Modell oberhalb des Cayenne wird nun stattdessen auch mit Verbrenner- und Hybridantrieben auf den Markt kommen.

Der Zoll-Hammer trifft das US-Geschäft
Die US-Importzölle der Trump-Administration belasten Porsche massiv und werden das Unternehmen in diesem Jahr geschätzt 700 Millionen Euro kosten. Da Porsche alle Fahrzeuge aus Europa in seinen nun größten Einzelmarkt importiert, ist der Konzern von den Zöllen stark betroffen. Als Gegenmaßnahme sind weitere Preiserhöhungen in den USA geplant, um die Zusatzkosten abzufedern.

Hoffnung auf den Neustart
Trotz der Verluste blickt das Management optimistisch in die Zukunft. CFO Jochen Breckner äußerte die Erwartung, dass das Jahr 2025 der Tiefpunkt sein wird. Um die Umstrukturierung voranzutreiben, wurde der Großteil des Vorstands ausgetauscht. Im Januar wird der CEO die Leitung der Restrukturierungsbemühungen an einen Nachfolger übergeben. Dessen Erfahrung im erfolgreichen SUV-Segment soll besonders wertvoll sein.

Fazit: Langfristige SUV-Strategie entscheidet
Das Schicksal von Porsche hängt nun maßgeblich von zwei Faktoren ab: Erstens, der erfolgreichen Einführung neuer SUV-Modelle als Ersatz für die Verbrenner-Baureihen und zweitens, dem Management der hohen Zollbelastungen im wichtigsten US-Markt. Die Aktie von Porsche, die aufgrund der schlechten Performance aus dem DAX gefallen ist, bleibt vorerst ein Spielball zwischen den Restrukturierungshoffnungen und den geopolitischen Risiken.

Bn-Redaktion/js
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