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Meta-Aktie fällt

KI-Umbau sorgt für Unruhe 26.03.2026, 17:06 Uhr Jetzt kommentieren: 0

AI
© Symbolbild von Nguyen Dang Hoang Nhu auf Unsplash
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Radikaler Umbau: Meta verschiebt Ressourcen in Richtung KI

Meta treibt seinen strategischen Wandel mit hoher Geschwindigkeit voran. Am 25. März strich der Konzern rund 700 Stellen und richtet gleichzeitig zentrale Unternehmensbereiche neu aus. Besonders betroffen sind Facebook, Global Operations, Recruiting, Sales sowie die Reality-Labs-Sparte. Bereits im Januar 2026 hatte Meta dort mehr als 1.000 Arbeitsplätze gestrichen, was etwa zehn Prozent der Einheit entsprach. Trotz dieser Einschnitte beschäftigt das Unternehmen weiterhin rund 79.000 Mitarbeiter weltweit. Ein Teil der Betroffenen erhielt die Möglichkeit, sich intern auf neue Positionen zu bewerben.

Im Kern der Transformation steht die klare Priorisierung von Künstlicher Intelligenz. Ressourcen werden gezielt aus dem klassischen Social-Media-Geschäft sowie dem Metaverse abgezogen, um die KI-Strategie für 2026 zu finanzieren. Diese Neuausrichtung signalisiert einen tiefgreifenden Wandel in der operativen Struktur des Konzerns.

Neue Strukturen: „AI-native Pods“ ersetzen klassische Hierarchien

Parallel zum Stellenabbau baut Meta innerhalb der Reality Labs eine rund 1.000 Mitarbeiter starke Einheit vollständig um. Künftig sollen sogenannte „AI-native Pods“ die Entwicklung vorantreiben. Klassische Jobtitel verschwinden und werden durch neue Rollen wie „AI Builder“, „AI Pod Lead“ oder „AI Org Lead“ ersetzt.

Ein internes Memo, das Business Insider vorliegt, beschreibt diesen Umbau als grundlegende Transformation von Rollen, Teamstrukturen und Arbeitsweisen. Ziel sei ein deutlich effizienteres Organisationsmodell. Wörtlich heißt es: „Unser letztendliches Ziel ist, einen deutlichen Sprung bei der Engineering-Produktivität und der Produktqualität zu erreichen.“ Weiter wird betont: „Dazu müssen wir grundlegend ändern, wie wir arbeiten, wie wir strukturiert sind und wie wir uns gegenseitig unterstützen.“

CEO Mark Zuckerberg hatte bereits früh klargemacht, wohin die Reise geht. 2026 werde das Jahr sein, in dem KI beginne, „dramatisch die Art und Weise zu verändern, wie wir arbeiten“. Aufgaben, die bislang große Teams erforderten, könnten künftig von einer einzigen „sehr talentierten“ Person erledigt werden.

Milliardenoffensive und Abhängigkeit von Chip-Technologie

Hinter der strategischen Neuausrichtung steht ein massives Investitionsprogramm. Für das laufende Geschäftsjahr plant Meta Ausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar, insbesondere für KI-Server und Rechenzentren. Diese Summen verdeutlichen die Dimension des Vorhabens. Zum Vergleich: Nvidia meldete zuletzt einen Jahresumsatz von 215,9 Milliarden US-Dollar, maßgeblich getrieben durch die Nachfrage großer Rechenzentrumsbetreiber wie Meta.

Zusätzlich arbeitet Meta gemeinsam mit Arm an neuer AGI-CPU-Technologie. Ziel ist es, die Abhängigkeit von externen Chip-Lieferanten langfristig zu reduzieren und die eigene Infrastruktur stärker zu kontrollieren.

Juristische Rückschläge und schwache Kursentwicklung

Zeitgleich mit der Ankündigung des Stellenabbaus musste Meta zwei juristische Niederlagen hinnehmen. In New Mexico verhängte eine Jury eine Zivilstrafe von 375 Millionen US-Dollar wegen irreführender Aussagen zur Sicherheit der Plattform für Minderjährige. In Los Angeles sprach ein Gericht zusätzlich sechs Millionen US-Dollar Schadensersatz in einem Suchtfall zu, wobei Meta zu 70 Prozent haftbar gemacht wurde. Das Unternehmen kündigte an, gegen beide Urteile Berufung einzulegen.

An der Börse reagierte die Aktie entsprechend sensibel. Der Kurs liegt aktuell bei 487,70 Euro, ein Rückgang um 26,80 Euro beziehungsweise 5,21 Prozent. Damit notiert das Papier rund zwölf Prozent unter seinem 200-Tage-Durchschnitt und hat seit Jahresbeginn knapp sieben Prozent verloren.

Neben den rechtlichen Risiken und der hohen Investitionslast sorgt auch ein ambitioniertes Vergütungsprogramm für Aufmerksamkeit. Dieses knüpft an das Ziel, die Marktkapitalisierung bis 2031 auf neun Billionen US-Dollar zu steigern – eine Versechsfachung des aktuellen Werts. In Kombination mit den laufenden Umstrukturierungen bleibt die Aktie damit vorerst unter Druck.

Bn-Redaktion/aw
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