Meta schockt

KI ersetzt bald tausende Jobs 20.03.2026, 14:00 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Sparprogramm reloaded: KI ersetzt zunehmend menschliche Arbeitskraft

Meta steht offenbar vor der nächsten tiefgreifenden Restrukturierung. Berichten zufolge erwägt das Unternehmen, bis zu 20 Prozent seiner weltweiten Belegschaft abzubauen. Konkret könnten 15.000 bis 16.000 der zuletzt rund 79.000 Mitarbeiter betroffen sein. Damit würde der Konzern an die drastischen Einschnitte aus den Jahren 2022 und 2023 anknüpfen, als bereits 21.000 Stellen gestrichen wurden.

Im Zentrum der Maßnahmen steht eine strategische Neuausrichtung: Wegfallende Positionen sollen teilweise durch interne KI-Agenten sowie eine verstärkte Automatisierung ersetzt werden. Analysten von JPMorgan beziffern das potenzielle Einsparvolumen auf fünf bis sechs Milliarden US-Dollar. Offiziell äußert sich Meta zurückhaltend und bezeichnet die Berichte als spekulativ, doch an den Märkten werden die Signale aufmerksam verfolgt. Die Aktie schloss zuletzt bei 523,70 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn mit 5,67 Prozent im Minus.

Kostenexplosion bei Rechenzentren treibt den Umbau

Der Hintergrund für die möglichen Einschnitte liegt in den massiv steigenden Investitionen in die KI-Infrastruktur. Meta treibt den Ausbau seiner Rechenzentren in hohem Tempo voran und plant für 2026 Kapitalausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar, nachdem im Vorjahr bereits 69,7 Milliarden investiert wurden.

Hinzu kommen umfangreiche Partnerschaften: Ein Fünfjahresvertrag mit der Nebius Group umfasst bis zu 27 Milliarden US-Dollar für Rechenzentren und Nvidia-Chips. Darüber hinaus bindet eine Kooperation mit Scale AI weitere 14,3 Milliarden US-Dollar. Diese Summen verdeutlichen die Dimension der Offensive, die das Unternehmen im Wettbewerb um KI-Kapazitäten positionieren soll.

Strategiewechsel im Metaverse und stabile Erlösbasis

Parallel zur KI-Offensive wird auch die Metaverse-Strategie neu justiert. Die Sparte Reality Labs hatte 2025 einen operativen Verlust von 19,2 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. In der Folge verlagert Meta den Fokus stärker auf mobile Anwendungen, während bestehende Virtual-Reality-Angebote zunächst weiter unterstützt werden.

Erste positive Signale liefert der Bereich KI-gestützter Hardware: Die Verkaufszahlen entsprechender Brillen haben sich bis zum ersten Quartal 2025 verdreifacht. Gleichzeitig bleibt das Werbegeschäft ein zentraler Stabilitätsanker. Für das erste Quartal 2026 erwarten Analysten einen Umsatz von 55,34 Milliarden US-Dollar.

Damit verfügt Meta trotz des tiefgreifenden Umbaus über eine robuste finanzielle Basis. Die Kombination aus hochprofitablen Kernerlösen und aggressiven Investitionen in KI-Infrastruktur zeigt, wie konsequent der Konzern seine Prioritäten neu ordnet – auch wenn dies mit erheblichen Einschnitten auf der Personalseite verbunden ist.

Bn-Redaktion/aw
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