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Nach Xi-Treffen

Diese Trump-Aussage bewegt die Märkte 15.05.2026, 21:02 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Amerika-China-Deal
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Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Boeing 189,60 EUR -3,70 % Lang & Schwarz
Öl (WTI) 101,30 USD +3,68 % Lang & Schwarz

Boeing-Auftrag sorgt für Spekulationen

US-Präsident Donald Trump erklärte nach seinem Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping, dass China zunächst mehr als 200 Flugzeuge von Boeing kaufen wolle. Sollte der US-Konzern dabei überzeugen, könne das Volumen laut Trump sogar auf bis zu 750 Maschinen steigen. Damit wäre es einer der größten Flugzeugaufträge der Geschichte. Konkrete Angaben zu Flugzeugtypen, Lieferzeitpunkten oder finanziellen Details gab es allerdings nicht. Boeing selbst sowie chinesische Behörden äußerten sich zunächst nicht näher zu den Aussagen. An den Börsen blieb deshalb Unsicherheit bestehen. Die Boeing-Aktie geriet zeitweise unter Druck und verlor erneut deutlich.

China bleibt wichtiger Markt für Boeing

Für Boeing hätte ein Großauftrag enorme Bedeutung. Der US-Konzern hat in China zuletzt massiv Marktanteile verloren. Seit Beginn des Jahrzehnts wurden dort lediglich 39 Boeing-Flugzeuge bestellt. Airbus konnte dagegen seine Position im zweitgrößten Luftfahrtmarkt der Welt deutlich ausbauen. Besonders gefragt bleiben moderne und treibstoffeffiziente Maschinen wie die Boeing 737 Max oder Langstreckenjets vom Typ 787 Dreamliner und 777X. Höhere Ölpreise erhöhen den Druck auf Airlines, ältere Flugzeuge auszutauschen. Gleichzeitig steckt Chinas eigener Flugzeugbauer Comac mit dem Modell C919 weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase. Auch General Electric könnte profitieren. Trump sprach von möglichen Bestellungen von 400 bis 450 Triebwerken. GE Aerospace zählt mit CFM International zu den wichtigsten Zulieferern für Boeing-Flugzeuge.

Handelsstreit bleibt ungelöst

Trotz der freundlichen Bilder aus Peking blieben zentrale Konfliktthemen ungelöst. Überraschend erklärte Trump auf dem Rückflug, dass während des Gipfels nicht über Zölle gesprochen worden sei. Dabei gelten Handelsbarrieren seit Jahren als einer der größten Streitpunkte zwischen den USA und China. Beide Seiten setzten stattdessen unterschiedliche Schwerpunkte. Trump betonte mögliche chinesische Käufe von US-Produkten wie Flugzeugen, Öl und Agrargütern. China hob dagegen die Bedeutung stabiler Beziehungen und wirtschaftlicher Zusammenarbeit hervor. Auch bei den Themen Iran und Taiwan zeigten sich Unterschiede. Xi Jinping warnte erneut vor einer Eskalation in der Taiwan-Frage und bezeichnete sie als besonders sensibel für die Beziehungen beider Staaten.

Ölmarkt reagiert auf Trumps Aussagen

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt der Ölmarkt. Der Preis für US-Öl der Sorte WTI sprang zeitweise über die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Auslöser waren Aussagen Trumps, wonach China künftig verstärkt US-Rohöl kaufen wolle. Gleichzeitig sorgen die Spannungen rund um die Straße von Hormus weiter für Unsicherheit. Die wichtige Handelsroute bleibt für die weltweite Energieversorgung entscheidend. Marktbeobachter warnen, dass bereits kurze Unterbrechungen der Lieferwege erhebliche Auswirkungen auf Energiepreise, Luftfahrt, Logistik und Industrie haben könnten. Der Gipfel zwischen Trump und Xi brachte damit zwar positive Signale für Boeing, General Electric, den Ölmarkt und den Welthandel. Viele der angekündigten Vereinbarungen bleiben bislang jedoch ohne konkrete Bestätigung.

Bn-Redaktion/tb
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