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Netflix greift zu

83-Milliarden-Deal enthüllt! 18.01.2026, 13:40 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Netflix
© Symbolbild von Mathieu Improvisato auf Unsplash
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Netflix 76,21 EUR -0,05 % Lang & Schwarz

Von der Couch auf die Kinoleinwand

Netflix sorgt für Aufsehen. Der Streaming-Anbieter hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 83 Milliarden US-Dollar für das Studio- und Streaming-Geschäft von Warner Brothers abgegeben. Doch statt das Kino weiter zu umgehen, rudert Co-CEO Ted Sarandos überraschend zurück: Das exklusive 45-Tage-Zeitfenster für Warner-Filme in den Kinos soll bestehen bleiben.

Damit vollzieht Netflix einen bemerkenswerten Kurswechsel. Noch bis vor Kurzem war das Unternehmen vor allem für seine konsequente Fokussierung auf digitales Wachstum bekannt. Die große Leinwand spielte in der Strategie kaum eine Rolle. Selbst bei der Bekanntgabe der Übernahmepläne ließ Sarandos durchblicken, dass eine Verkürzung der Kinoexklusivität möglich sei. Jetzt die überraschende Wende – ausgelöst durch einen neuen Blick auf die Geschäftszahlen von Warner Bros.

Sarandos: „Wir wollen gewinnen – auch im Kino“

Gegenüber der New York Times erklärte Sarandos: „Wir wollen gewinnen.“ Und zwar nicht nur im Streaming-Geschäft, sondern auch an den Kinokassen. Die Einsicht, dass das traditionelle Kinomodell deutlich profitabler ist als bislang angenommen, hat bei Netflix offenbar ein Umdenken bewirkt. Die Erträge aus Kinoveröffentlichungen – insbesondere am Startwochenende – scheinen für die zukünftige Strategie nun eine größere Rolle zu spielen.

Der Schritt kommt zur rechten Zeit. In den USA warnen Kinobetreiber seit Längerem vor den Folgen immer kürzerer Exklusivfenster. Warner-Filme gehören zu den wichtigsten Umsatztreibern für die Lichtspielhäuser. Netflix' Zusicherung, an den 45 Tagen festzuhalten, wirkt daher nicht nur beschwichtigend, sondern auch als strategischer Versuch, Vertrauen in einer skeptischen Branche aufzubauen.

Milliardenpoker um Warner Bros. – Paramount mischt mit

Doch der Deal ist noch nicht in trockenen Tüchern. Denn auch Paramount hat Interesse an Warner Bros. Discovery – und geht mit einem deutlich höheren Angebot in den Wettbewerb: 108,4 Milliarden US-Dollar für das gesamte Unternehmen. Im Gegensatz zu Netflix will Paramount nicht nur das Film- und Streaminggeschäft übernehmen, sondern auch die Fernsehsender wie CNN.

Obwohl das Warner-Management derzeit Netflix bevorzugt, geht Paramount in die Offensive: Der Rivale richtet sein Angebot nun direkt an die Aktionäre – ein unmissverständlicher Versuch, den Entscheidungsprozess zu umgehen und Druck auf die Unternehmensführung auszuüben.

Wie der Übernahmepoker ausgeht, bleibt offen. Klar ist nur: Netflix zeigt erstmals ernsthafte Ambitionen, im klassischen Filmgeschäft Fuß zu fassen – und will nicht mehr nur im Wohnzimmer, sondern auch an der Kinokasse gewinnen. Hollywood schaut genau hin.

Bn-Redaktion/aw
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