Netflix kurz vor dem Sieg

Absage an Larry Ellison 07.01.2026, 17:05 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Netflix
© Bild von Tumisu auf Pixabay
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Name Aktuell Diff. Börse
Netflix 90,64 USD -0,10 % UTP Consolidated
Paramount Skydance Corporations Registered (B) 12,31 USD -0,49 % UTP Consolidated
Warner Bros. Discovery (A) 28,42 USD -0,61 % UTP Consolidated

Netflix-Deal punktet mit Sicherheit und strategischer Klarheit

Warner Bros. Discovery hat das überarbeitete Übernahmeangebot von Paramount Skydance abgelehnt und bekräftigt seine Unterstützung für die laufende Fusionsvereinbarung mit Netflix. In einem Schreiben an die Aktionäre äußerte der Vorstand erhebliche Zweifel an der Umsetzbarkeit der Offerte von Paramount – trotz der persönlichen Finanzierungszusage von Larry Ellison in Höhe von 40,4 Milliarden US-Dollar.

Demnach bietet Netflix 27,75 US-Dollar je Aktie in bar und Aktien – für nur einen Teil von Warner Bros. Das Management betont dabei die „Sicherheit und Planbarkeit“ dieser Transaktion im Vergleich zum „beispiellosen finanziellen Risiko“ der feindlichen Offerte von Paramount, die ein Volumen von insgesamt 94,65 Milliarden US-Dollar aufweist. Dies entspricht fast dem Siebenfachen der aktuellen Marktkapitalisierung von Paramount.

Paramounts Milliardenofferte gerät unter Druck

Ein Hauptkritikpunkt des Warner-Vorstands: Die geplante Finanzierung des Paramount-Deals – über mehr als 50 Milliarden Dollar an Fremdkapital – sei hochriskant. „Die außergewöhnliche Schuldenlast und die Bedingungen des PSKY-Angebots erhöhen das Risiko eines Scheiterns erheblich“, heißt es in dem Brief. Marktveränderungen oder eine Verschlechterung der finanziellen Lage könnten die Finanzierung platzen lassen.

Zudem müsste Warner Bros. bei einem Deal mit Paramount Vertragsauflösungsgebühren in Höhe von insgesamt 4,7 Milliarden Dollar an Netflix zahlen. Dies würde den Wert des von Paramount zugesagten Ausgleichs deutlich schmälern – es bliebe nur rund 1,1 Milliarden Dollar netto für Warner Bros. übrig.

Netflix auf regulatorischem Kurs – und mit strategischem Vorteil

Netflix hat seine regulatorischen Anträge bereits eingereicht und arbeitet nach eigenen Angaben mit US- und EU-Wettbewerbsbehörden zusammen. „Netflix bleibt engagiert, um gemeinsam mit Warner Bros. und allen Beteiligten eine reibungslose Transaktion sicherzustellen“, so das Unternehmen.

In der Bewertung der Warner-TV-Sender wie CNN und TNT gehen die Meinungen auseinander. Paramount taxiert sie auf etwa 1 US-Dollar je Aktie – Analysten halten das für zu niedrig. Netflix hingegen plant, diese Sparte vor dem Abschluss der Übernahme auszugliedern. Dadurch könnten Anleger vom höheren Einzelwert der Sender profitieren.

Der Warner-Vorstand sieht daher in der Netflix-Fusion den überlegenen Weg: „Ihr Vorstand hat eine Fusion mit Netflix verhandelt, die den Wert maximiert und gleichzeitig Risiken minimiert – und wir sind einstimmig der Meinung, dass dies in Ihrem besten Interesse liegt.“

Bn-Redaktion/ts
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