Netflix wirft hin, Aktie schießt hoch

Geht dieses Hollywood-Imperium jetzt an einen Trump-Milliardär? 27.02.2026, 18:15 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Netflix
© Foto von Venti Views auf Unsplash
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Name Aktuell Diff. Börse
Netflix 96,69 USD -1,66 % UTP Consolidated
Paramount Skydance Corporations Registered (B) 10,42 USD -6,88 % UTP Consolidated
Warner Bros. Discovery (A) 27,75 USD ±0,00 % Nasdaq

Rückzieher aus Kostengründen
Eigentlich hatte Netflix bereits einen Fuß in der Tür, doch Paramount besserte sein Angebot für den gesamten Warner-Konzern zuletzt noch einmal massiv nach. Der Verwaltungsrat von Warner stufte diese neue Milliarden-Offerte als überlegen ein. Für Netflix zog das Management daraufhin die Reißleine: Ein weiteres Überbieten wäre finanziell schlichtweg nicht mehr attraktiv gewesen. Paramount übernimmt im Gegenzug sogar die üppige Vertragsstrafe, die wegen des geplatzten Deals nun an Netflix gezahlt werden muss.

Job-Angst in Hollywood
In der Filmhochburg sorgt die Entwicklung für gemischte Gefühle. Zwar war man gegenüber Netflix skeptisch, da der Konzern in der Vergangenheit wenig Interesse am klassischen Kinogeschäft zeigte. Doch eine Übernahme durch Paramount birgt gänzlich andere Gefahren: Da beide Unternehmen stark im klassischen Studio-Geschäft verankert sind, drohen nun weitreichende Doppelstrukturen und infolgedessen ein massiver Stellenabbau in der Branche.

Börse feiert das Ende des Bieterkampfs
Die Aktionäre von Netflix zeigten sich hoch erfreut über das geplatzte Geschäft. Die Aktie, die unter den kostspieligen Übernahmeplänen zuletzt stark gelitten hatte, schoss im frühen Handel kräftig nach oben. Das Unternehmen kündigte umgehend an, das gesparte Kapital nun wieder in eigene Inhalte zu investieren und ein Aktienrückkaufprogramm neu aufzulegen. Auch die Paramount-Papiere legten stark zu, während Warner leichte Verluste verbuchte.

Politisches Beben um Nachrichtensender
Die Übernahme hat auch eine weitreichende politische Dimension. Zum Warner-Imperium gehört der Nachrichtensender CNN, ein häufiges Ziel von Kritik durch Donald Trump. Da Paramount von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison kontrolliert wird, die als Trump-nah gilt, befürchten Kritiker nun einen Verlust der redaktionellen Unabhängigkeit bei CNN. Erste warnende Stimmen kommen auch aus der Politik: Kaliforniens Generalstaatsanwalt kündigte bereits an, dass die Wettbewerbsbehörden diesen gigantischen Deal noch sehr streng unter die Lupe nehmen werden.

Bn-Redaktion/js
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