Über 20. Mio. Aktien gehandelt
282 Meter Gold im ersten Loch – Neue Bohrdaten stärken das Quinchía-System
Anzeige
Nikola

25 Prozent Kursverlust in nur zwei Tagen 10.01.2025, 17:42 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Firma
© Symbolbild von Nikola Corporation
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Nikola Corporation 0,007 USD -30,00 % Nasdaq OTC

Historischer Kurssturz: Anleger im Schockzustand

Nikola hat innerhalb von nur zwei Handelstagen 25 Prozent seines Marktwerts verloren. Die Aktie fiel am Mittwoch auf ein Rekordtief von 1,22 US-Dollar. Ursache für den dramatischen Absturz sind Verzögerungen bei der Veröffentlichung der Verkaufs- und Produktionszahlen für das vierte Quartal, die Anleger in Unruhe versetzten. Im Vergleich dazu lieferten Wettbewerber wie Tesla und Rivian ihre Berichte wie gewohnt pünktlich ab, was Nikola im Wettbewerb noch weiter zurückwarf.

Doch nicht nur operative Probleme lasten auf dem Unternehmen – auch Firmengründer Trevor Milton gießt Öl ins Feuer. Nach längerer Funkstille meldete sich der einstige Visionär am 2. Januar in den sozialen Medien zurück und kündigte an, „die wahre Geschichte hinter den Kulissen“ aufzudecken.

Miltons Schatten: Betrug, Kritik und ein Schuldspruch

Trevor Milton gründete Nikola vor zehn Jahren und führte das Unternehmen 2018 über eine SPAC-Fusion an die Börse. Sein visionäres Auftreten war jedoch von Kontroversen überschattet: Im Dezember 2022 wurde er wegen Betrugs verurteilt, nachdem er die Technologie und Geschäftsmöglichkeiten von Nikola massiv übertrieben hatte. Neben einer vierjährigen Haftstrafe wurde Milton zu 167,7 Millionen US-Dollar Schadensersatz an Nikola verurteilt.

Trotz dieser Verurteilung verteidigte er sich in seinen jüngsten Statements: „Es gab nie Beweise für Regelverstöße oder den Missbrauch von Geldern unter meiner Führung“, erklärte Milton und kritisierte gleichzeitig Leerverkäufer und staatliche Regulierungsbehörden für den Niedergang des Unternehmens. „Die Regierung und Short-Seller haben die Geschichte zu ihren Gunsten verdreht.“

„Erbärmlicher Aktienkurs“ und harsche Kritik am Management

Die Aktie hat im vergangenen Jahr 94 Prozent ihres Wertes verloren, ein Niedergang, den Milton dem aktuellen Management zuschreibt. „Sie haben alles verwässert und verkauft“, kommentierte er und bezeichnete den aktuellen Aktienkurs als „erbärmlich“. Während Milton weiterhin auf die Qualität der unter seiner Führung entwickelten Fahrzeuge verweist, sieht er für das Unternehmen keine Zukunft: „Nikola ist nicht mehr zu retten.“

Mit seiner Rückkehr und den scharfen Äußerungen sorgt Milton für neue Spannungen – sowohl bei Anlegern als auch beim Unternehmen selbst. Ob Nikola einen Weg aus der Krise findet, bleibt ungewiss. Der Kursverfall und der anhaltende Vertrauensverlust sprechen eine deutliche Sprache.

Bn-Redaktion/aw
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

13:30 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

13:19 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

13:07 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 19:46 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 19:24 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer