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Nikola

Plant Gründer Milton den Rückkauf der Firma? 21.04.2025, 17:07 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Headquarter
© Symbolbild von Nikola Corporation
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Name Aktuell Diff. Börse
Nikola Corporation 0,007 USD -30,00 % Nasdaq OTC

Vom Hoffnungsträger zum Pennystock

Die Nikola Corporation war einst ein gefeierter Stern am Elektrofahrzeug-Himmel – doch inzwischen ist das Unternehmen kaum mehr als ein Schatten seiner selbst. Die Aktie wird auf deutschen Handelsplattformen kaum noch gehandelt. In den USA verzeichnete das Papier kurz vor dem Wochenende an den OTC Markets noch einen kurzen Höhenflug auf mickrige 0,11 US-Dollar. Das entspricht einem Marktwert von lediglich rund 100 Millionen US-Dollar – ein drastischer Absturz, wenn man bedenkt, dass der Kurs vor einem Jahr noch in Richtung 29,57 Euro kletterte.

Seit Anfang März befindet sich Nikola im absoluten Tief. Für Anleger mit einem langfristig orientierten Investmentansatz ist die Aktie kaum noch tragbar. Auch aus fundamentaler Sicht liefert das Unternehmen keine Impulse: Die Umsätze bewegen sich im homöopathischen Bereich, das Nettoergebnis ist tiefrot. Gewinne? Fehlanzeige.

Lucid übernimmt Fabrik – und Nikola verliert noch mehr Substanz

Ein weiterer Tiefschlag für Nikola: Eine der Fabriken in Arizona wurde jüngst von Lucid Motors übernommen – ein klarer Indikator dafür, dass Nikola nicht nur am Markt, sondern auch strukturell massiv Federn lässt. Die Substanz des Unternehmens schwindet weiter, strategische Assets scheinen nun endgültig aufgeteilt zu werden.

Große Investoren ziehen sich spürbar zurück. Die Aktie wirkt zunehmend wie ein „Dead Stock“ – ein Wert ohne nennenswerte Perspektive. Die wenigen verbliebenen Aktionäre dürften aktuell eher auf ein Wunder hoffen als auf eine valide Turnaround-Story.

Trump-Begnadigter Gründer plant Rückkauf: Hoffnung oder Illusion?

Inmitten dieses Niedergangs meldet sich nun ausgerechnet der umstrittene Gründer Trevor Milton zurück. Er soll angekündigt haben, dass er einen Rückkauf von Nikola plane. Pikant: Milton wurde von Ex-Präsident Donald Trump begnadigt – eine politische Komponente, die dem Fall zusätzliche Brisanz verleiht.

Doch wie realistisch ist ein Comeback unter der Führung des einstigen „Visionärs“? Analysten und Marktbeobachter bleiben skeptisch. Das Geschäftsmodell ist nach wie vor nicht profitabel, das Unternehmen hoch defizitär. Welche Strategie Milton verfolgen könnte, ist unklar – ebenso, wie er den Rückkauf finanzieren will. Eine nachhaltige Lösung für die Misere scheint jedenfalls nicht in Sicht.

Bn-Redaktion/aw
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