Saga trifft 163 Meter.
Doch die wichtigere Zahl könnte 89 von 89 sein.
Anzeige
PayPal im Übernahmepoker

Kommt jetzt der Deal? 17.08.2026, 11:58 Uhr Jetzt kommentieren: 0

PayPal im Übernahmepoker: Kommt jetzt der Deal?
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Foto von Brett Jordan auf Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
PayPal 52,90 EUR -0,88 % Baader Bank

PayPal weist 60,50 Dollar zurück - und stärkt seine Position

Anfang August kündigte CEO Enrique Lores laut Bloomberg an, künftig Ergebnisse und Umsatzziele für die drei wichtigsten Geschäftsbereiche getrennt auszuweisen. Für Investoren könnte damit deutlicher erkennbar werden, welchen Beitrag einzelne Sparten zur Entwicklung des Konzerns leisten.

Gerade im Zusammenhang mit möglichen Übernahmeverhandlungen ist eine detailliertere Segmentberichterstattung relevant. Geschäftsbereiche wie Checkout, die Monetarisierung von Venmo und die Profitabilität von Braintree könnten dadurch stärker separat betrachtet werden. Die neue Transparenz dürfte es dem Kapitalmarkt erleichtern, die einzelnen Teile des PayPal-Geschäfts differenzierter zu bewerten.

Auch die zuletzt veröffentlichten Zahlen liefern dem Management Argumente für seine Position. PayPal erzielte einen Umsatz von 8,68 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,38 Dollar. Beide Kennzahlen übertrafen die Erwartungen. Gleichzeitig erhöhte das Unternehmen seinen Ausblick für 2026.

Vor diesem Hintergrund erscheint nachvollziehbar, warum der Vorstand ein Angebot von 60,50 Dollar je Aktie nicht akzeptiert hat. Die Kombination aus verbesserten operativen Kennzahlen, einem angehobenen Jahresausblick und einer künftig detaillierteren Darstellung der einzelnen Geschäftsbereiche könnte bei der Bewertung des Konzerns eine wichtige Rolle spielen.

Stripe und Advent bleiben dran - strategische Logik hinter dem Interesse

Auch die Käuferseite scheint ihr Interesse nicht verloren zu haben. Dass Stripe und Advent International nach der Ablehnung des ersten Angebots weiter mit PayPal verhandeln sollen, deutet darauf hin, dass beide Parteien grundsätzlich Spielraum für eine Transaktion sehen.

Strategisch wäre eine Kombination von Stripe und PayPal von erheblicher Bedeutung. Beide Unternehmen gehören zu den bekanntesten Namen im digitalen Zahlungsverkehr. Eine Verbindung der Plattformen würde einen sehr großen Anbieter im internationalen Payment-Markt schaffen und könnte Reichweite, Händlerbeziehungen sowie bestehende Zahlungsinfrastrukturen bündeln.

Für Advent International könnte wiederum die Beteiligung an einer solchen Transaktion die Möglichkeit eröffnen, an einer groß angelegten Konsolidierung im Zahlungssektor mitzuwirken. Entscheidend bleibt jedoch der Preis. PayPal hat mit der Zurückweisung der ersten Offerte bereits deutlich gemacht, dass 60,50 Dollar je Aktie aus Sicht des Managements nicht ausreichen.

Sollte PayPal durch die künftig getrennte Berichterstattung zeigen können, dass einzelne Geschäftsbereiche wirtschaftlich stärker sind, als es die bisherige Konzernbewertung erkennen lässt, könnte dies auch die laufenden Gespräche beeinflussen. Gleichzeitig ist bislang offen, ob Stripe und Advent tatsächlich bereit sind, ihre ursprüngliche Offerte deutlich anzuheben.

Aktie zieht an - Übernahmegespräche treffen auf bessere Geschäftszahlen

Die jüngsten Nachrichten haben sich auch in der Entwicklung der PayPal-Aktie bemerkbar gemacht. Das Papier beendete den Freitag bei 53,22 Euro. Gegenüber dem Vortag entsprach dies einem Plus von 1,3 Prozent. Auf Sicht von 30 Tagen lag die Aktie 7,6 Prozent höher.

Trotz der jüngsten Erholung besteht weiterhin ein deutlicher Abstand zum 52-Wochen-Hoch von Ende Oktober. Gegenüber diesem Höchststand notiert die Aktie aktuell rund 25 Prozent niedriger.

Damit treffen bei PayPal derzeit mehrere Faktoren zusammen. Auf der einen Seite stehen die Gespräche mit Stripe und Advent International und die Frage, ob nach dem abgelehnten Angebot von 60,50 Dollar je Aktie eine höhere Offerte folgen wird. Auf der anderen Seite hat PayPal mit einem Umsatz von 8,68 Milliarden Dollar, einem bereinigten Gewinn von 1,38 Dollar je Aktie und einem angehobenen Ausblick für 2026 operative Fortschritte gemeldet.

Zusätzliche Aufmerksamkeit dürfte der angekündigten Aufteilung der Berichterstattung auf die drei Hauptgeschäftsbereiche gelten. Sie könnte künftig genauer zeigen, welchen Beitrag unter anderem Checkout, Venmo und Braintree zum Gesamtgeschäft leisten. Damit wird nicht nur die operative Entwicklung transparenter, sondern möglicherweise auch die Grundlage, auf der PayPal und potenzielle Käufer über den Wert des Unternehmens verhandeln.

Bn-Redaktion/aw
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,28
Hebel: 20,42
mit starkem Hebel
Ask: 1,18
Hebel: 4,44
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MM7RFF MM6LH2. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

12:05 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

11:52 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

11:28 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 15:49 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 15:44 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 9:55 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 9:37 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer