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Pharmaaktie

Novo Nordisk auf Juni-Tief nach Abstufung 11.09.2026, 12:29 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Pharmaaktie: Novo Nordisk auf Juni-Tief nach Abstufung
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Name Aktuell Diff. Börse
Novo Nordisk 37,12 EUR -2,34 % Baader Bank

Die Aktien von Novo Nordisk haben am Freitag auf den tiefsten Stand seit Juni nachgegeben. Auslöser war eine neue Einschätzung von Morgan Stanley, die das Papier auf „Underweight“ einstufte – das Kursziel blieb dabei unverändert bei 250 dänischen Kronen. Zuletzt notierte die Aktie bei rund 37,40 Euro und damit rund 1,6 Prozent unter dem Vortagsschluss von 38,01 Euro. Das Intraday-Tief lag bei 37,07 Euro.

In der Einschätzung von Morgan Stanley heißt es, die Bewertung des Titels spiegele mittelfristig maue Wachstumsperspektiven noch nicht angemessen wider – dies stellt keine redaktionelle Empfehlung dar. Zentrales Risiko bleibe der bevorstehende Patentauslauf des Wirkstoffs Semaglutid Anfang der 2030er-Jahre. Novo Nordisk erziele derzeit rund drei Viertel seiner Jahresumsätze mit dem Mittel, das sowohl in Diabetes- als auch in Abnehmmedikamenten zum Einsatz kommt. Die Abnehmpille dürfte den entstehenden Gegenwind allein nicht vollständig kompensieren können, so die Bank.

Als nächster wichtiger Termin gilt der Kapitalmarkttag am 21. September, bei dem das Unternehmen seine strategischen Prioritäten vorstellen dürfte. Nennenswerte neue Impulse für die Aktie könnten nach Einschätzung von Morgan Stanley allenfalls aus einer größeren Übernahme resultieren – andernfalls sehe das Institut kaum Kurstreiber am Horizont.

Das Patent für Semaglutid läuft bald aus und der Markt wird dann von billigeren Alternativen überschwemmt werden, was den Preisdruck für Novo weiter erhöhen wird.

Auf Jahressicht verlor die Aktie deutlich an Boden: Vom Jahreshoch bei rund 54,88 Euro fiel sie auf aktuell rund 37,40 Euro. In der BörsenNEWS-Community zeigt sich die Stimmung gespalten – während einige Anleger den Rücksetzer als mögliche Einstiegsgelegenheit bewerten, sehen andere strukturelle Herausforderungen ohne ausreichende neue Pipelineprodukte als wesentliches Problem.

Bn-Redaktion/sb
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